Kritiken zu Once upon a time in Hollywood - Seite 2

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Kritiken zu Once upon a time in Hollywood

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tonydanca
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Beitrag#16  21.08.19 - 23:18   Antworten mit Zitat

Von mir nun auch eine NICHT spoilerfreie Kritik.

Ich habe den Film wie gesagt zweimal gesehen und beim zweiten Mal hat er mir sogar noch etwas besser gefallen. Lag vielleicht an der Erwartungshaltung.

Meine Erwartungen waren ungefähr so:
Fragen wie: Wie läuft das Finale ab? Wer wird sterben? Ist es ein Klassenkampf der dekadenten Hollywood Schnösel gegen die Hippies, oder werden die Hippies eher als schlecht dargestellt wegen der Manson Sekte? Ist es vielleicht gesellschaftskritisch gemeint, das konservative alte Hollywood gegen Hippies die Peace and Love verkörpern, gegen Vietnam und so? Wird die Manson Familie von den Black Panthern oder gar den Beatles (lol) besiegt oder sogar doch als cool dargestellt? Von der ersten Minute an im Kino gab es bei mir eine gewisse Grundspannung. Man fragt sich die ganze Zeit, wie der Film enden wird und was auf den relativ langen Weg dahin alles passieren wird. Ich hätte auch nicht unbedingt ein großes Problem damit gehabt Sharon Tate sterben zu sehen. Ist nun mal so passiert.

Ich habe mich spoilerfrei vorbereitet, soll heißen, nochmal alte (zum Teil empfohlene) Schinken und Dokus über Manson reingezogen. Und das war mein Vorteil, denn ohne ein Grundwissen, selbst als eingefleischter Tarantinofan, funktioniert der Film nicht im vollen Umfang.
Es schadet nicht über gewisse Musikproduzenten und Bands wie Beach Boys, dessen Schlagzeuger und Paul Revere and the Raiders und dessen Produzenten, die Manson Morde und Charles Manson selbst, ein aufstrebender Musiker, Bescheid zu wissen. Charles Manson konnte Leute gut gefügig machen und das ist ein sehr wichtiger Punkt in diesem Film, denn mit dem Wissen braucht man nicht gleich alle Hippies in eine Schublade zu stecken. Tarantino spart sich somit die klare Differenzierung zwischen den Hippies (die ja eigentlich für Frieden stehen) und der Sektenmitglieder (die hier auch als Hippies bezeichnet werden, aber so war das nun mal in LA 1969).

Zitat Mueder Joe hat Folgendes geschrieben:
Funktioniert vermutlich auch so, weil sich Charlie kurz bei Tate sehen lässt und man so einen Zusammenhang herstellen kann.


Ja vielleicht hast du recht, wenn man aber Dennis Willson und Terry Melcher kennt und den Zusammenhang mit Manson und warum er dort auftaucht, wirkt es alles etwas logischer. Dann findet man auch selbst die Musik in dieser Szene sehr gut gewählt.
Cliff nimmt Cat mit zur Ranch. Die Absicht dahinter, vor allem warum sie auf dem Sunset Blvd. trampen geht, kommt ohne Vorwissen auch nicht so ganz rüber und noch einiges mehr.
Der Film wirkt einfach viel Runder wenn man sich mit solchen Dingen beschäftigt. Aber irgendwie finde ich es cool und möchte deswegen kein Minuspunkt vergeben.

Auch die Filmreferenzen sind ein Pluspunkt. Ein Fest für Cineasten, denn der Film ist von vorne bis hinten vollgespickt mit unzähligen Filmreferenzen und das auf eine sehr angenehme Art und Weise. Freue mich da über regen Austausch.

Zitat Erich Der Rote hat Folgendes geschrieben:
Das ganze rumgefahre durch L.A. in 69 (was manche wie Vega Brother auf Dauer zu viel fanden), war fuer mich einer der Highlights.


Das kann ich nur unterstreichen. Man sieht auch jedes Mal neue Details bei jeder Autofahrt. Besonders mit der Mukke macht es doppelt Spaß. Der Soundtrack ist einfach Bombe und passt super zum Film. Die Songs könnte ich Pausenlos, vor allem im Auto, hören. Die CD ist wie eine Radioshow aufgebaut, mit Radiosprecher und den Werbeeinlagen. Ich liebe es einfach.

Die Figuren sind auch erste Sahne und es gibt viele davon.
Die Unbefangenheit von Cliff Booth gespielt von Brad Pitt. Er hasst keine Hippies, er hat grundsätzlich nichts gegen Hollywoodstars und auch nichts gegen sein eigenes recht bescheidenes Leben und gleichgesinnte, selbst Sekten gegenüber verhält er sich erst mal neutral. Er findet scheinbar alles cool, außer wenn ihn jemand ans Bein pisst. Großartiger Charakter. Dann Rick Dalton gespielt von Leo. Er verkörpert mehr so den durchschnittlichen Schauspieler mit all seinen Vorurteilen in den späten 60er in LA. Seine Rolle finde ich aber um einiges anspruchsvoller und schwieriger zu spielen und das hat er auch großartig gemacht. Auch sonst haben alle Schauspieler einen guten Job gemacht.

Die Dialoge hätten dann doch etwas mehr und besser sein können. Kleines Minus. Und auch ich habe Sally Menke etwas vermisst (oder besser gesagt ihr Talent Filme zu schneiden), auch hier ein kleines Minus. Der Schnitt ist aber trotzdem besser als bei DU. Die Rückblenden fand ich hingegen aber super. Selbst das Leben am Set und wie sich das ein oder andere hinter den Kulissen abspielt wurde ausgezeichnet dargestellt.

Am Ende: Die Manson Family fährt zuerst mit dem Auto die Straße hoch um dann wieder runterzufahren um dann wieder mühsam zu Fuß den Berg hochzulaufen. Dann das Gerede über die Piggies. Und die zum Teil übertriebene Gewalt die eigentlich durch nichts was vorher im Film passiert, gerechtfertigt wird, insbesondere wenn man bedenkt, dass die drei Angreifer (zwei davon junge Frauen) wie Amateure wirkten, gefolgt von einem zwar amüsantes aber für ein Ende etwas fragwürdiges Gespräch mit einer Frau über Freisprechanlage und Rick steigt sinnbildlich in die high society auf, als er das Tor durchschreitet. So oder so ähnlich wird sich das doch jemand wohl denken der die wahre Geschichte nicht kennt. Wie ein gut inszeniertes 0815 Actionkino mit coolem Gerede vorweg. Es ist aber schon mehr als das. Alleine hierfür sollte man zumindest wissen das Sharon Tate in Wirklichkeit brutal abgeschlachtet wurde um somit den Film als eine Art Hollywoods späte Möglichkeit der Rache zu sehen. Das Kino und Hollywood besiegen die Manson Family. Und somit passt auch der Titel „on upon a time…“, denn in Hollywood ist bekanntlich vieles möglich und das wie gewöhnlich mit Happy End (wie hier z.B. das sich jemand im Haus irrt) und der Kreis schließt sich.
Bin nicht grundsätzlich ein Freund von Happy End, aber hier hat es schon gepasst.

Extrem starker Film.


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Beitrag#17  22.08.19 - 23:48   Antworten mit Zitat

Zitat tonydanca hat Folgendes geschrieben:
Kp was Wolf für Probleme hat, aber der "Wiederguckwert" ist bei mir so hoch, dass ich ihn noch ein drittes mal gucken würde


Ich habe kein Problem ich versuche nur zu begründen was mir im Detail nicht so gefallen hat.
Da ich ihn grob in der besseren Hälfte seiner Filme eingeordnet habe sollte das schon darauf hindeuten, daß ich ihn insgesamt schon gut finde.
Mir ist es halt wichtig das aufzuzählen was mir nicht gefällt bei dem was gut ist sind wir uns ja sicher einig, darum sind wir ja immerhin hier.
Und bei "Wiederguckwert" gehe ich nicht von den albernen 2-4 im Kino aus, es geht mir darum ob ein Film das Zeug hat bei mir hier rauf und runter zu laufen und das hat er für mich eben nicht.

Er ist für mich eher vergleichbar mit einem Gemälde wohingegen seine anderen Filme eher was wie Musicals waren...also was für Augen UND Ohr. Dieser sieht optisch so gut aus wie kaum einer seienr anderen Film, KB vielleicht knapp dran, aber weder Dialoge noch Musik können mich ohne den Bildschirm zu sehen überzeugen.

Was ihr alle mit genialen Songs meint erschließt sich mir auch kaum...bei den Fahrten die mir mit am Besten im ganzen Film gefallen habe kann ich mich kaum an einen Abschnitt ohne DJ erinnern und das hätte ich "mal" gut gefunden, aber der kam mmn zu oft.

Zitat tonydanca hat Folgendes geschrieben:

Die Dialoge hätten dann doch etwas mehr und besser sein können. Kleines Minus.


Kleines Minus? wow...
Ich komme eben von der Arbeit und zufällig läuft grad KB 2 im Fernsehen...ich weiß ja nicht wie oft ihr euch die anderen Werke von ihm gegeben habt wenn die Dialoge nur ein "kleines Minus" sind...

Nehmen wir nur mal den Abschnitt den ich beim essen gesehen habe...angefangen wo Bill Bud im Trailer besucht:

- knackiger Dialog darüber das Bud Beatrix im Recht sieht. Überraschend und einprägsam!
- dann fährt er zur Arbeit: sehr geiler Dialog mit dem Arsch von Boss. Man lernt was über Bud, wie schwer es für ihn sein muss sich zu beherrschen, aber auch das er kaum eine andere Wahl hat
- er kommt Heim und Beatrix liegt unter dem Trailer...Spannungsaufbau der sich in dem Schuss aus der Flinte entläd
- Telefonanruf bei Elle...den ich auch sehr gelungen finde
- Friedhofszene...sehr geile Dialogführung von Bud und sowohl einprägsam als auch lustig (Zwerg)
- geiler Wechsel zu 2 Closups von den Augen, dann komplett schwarz nur mit den Geräuschen der Beerdigung...wie geil muss das im Kino gekommen sein....und dann Wechsel zu schwarz-weiss als sie die Lampe anmacht...sie bruhgt sich, schaltet die Lampe aus -bäm-
- eingeschobenes Kapitel/Rückblende, die a) voll Sinn macht und b) die Spannung hält (Cliffhanger) und mit einer Lagerfeuergeschichte Beginnt.
---> Die Spannung endläd sich quasi erst als sie sich das Glas Wasser bestellt und parallel dazu Elle mit dem Firebird zu Bud rast.
- usw.
- usw.

Das ist dicht, da bringt alles die Handlung voran, es sicht gut aus UND ist unterhaltsam.

Dagegen plätschert #9 mehr dahin. Aber das ist mit Sicherheit gewollt, steckt für mich aber nicht so viel Talent drin wie in etwas dicht gepacktem ... brevity is the soul of wit
Aber jedem das Seine.


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Budd Sidewinder
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Beitrag#18  23.08.19 - 09:37   Antworten mit Zitat

Ich werde mich mal kurzfassen, sollten mir noch mehr Gedanken kommen, kann ich diese ja immernoch ergänzen. Also ich hab ihn nun - abgesehen vom Trailer - ohne jegliches Vorwissen, ohne Vorab-Kritiken, in der deutschen Fassung angesehen.
Von H8 war ich zuletzt etwas enttäuscht gewesen, was für mich an der wenig raffinierten Story lag. Dreieinhalb Jahre des Wartens hatten nun endlich ein Ende gefunden und der angeblich vorletzte Film "Written & Directed by Quentin Tarantino" (ich glaub ihm allerdings kein Wort) stand nun an. Also rein da, in der Hoffnung, dass er mir wieder mehr zusagt als der Vorgänger. Quentin! Der Großmeister! Der Mann, der mich gelehrt hat, Filme zu lieben. Er hat seinen Barry Lyndon geschaffen...
Ich bin überrascht, wie gut der Film bei euch weg kommt. Normalerweise bin ich nach einem Kinobesuch immer euphorisch - selbst bei Filmen, die nchtern beetrachtet, doch eher Mittelmaß oder schlechter sind - bei Quentin immer geflasht, hab einen unheimlichen Redebedarf und will den Film am liebsten gleich nochmal sehen. Nicht so bei diesem Film.

Vieles hat für mich schlicht und einfach nicht funktioniert. Dass die Story nicht wirklich vorhanden ist, wie einige es hier beschrieben haben, geschenkt! Dass viel gelabert wird und wenig passiert, QT halt, is doch irgendwie immer so? Es geht uns ja um das "Wie" bei ihm. Ja, Leo und Brad spielen hervorragend, ja der Strip sieht fantastisch aus, ja (fast) alle Markenzeichen vom Fettsack waren dabei - dennoch der Funke ist bei mir nicht übergesprungen. Ich schaue Tarantino so gern, weil ich seine Charaktere liebe und wie diese durch die Dialoge zum Leben erweckt werden, wie es kaum ein anderer Autor vermag. Was haben wir also in OUTH? Zwei Kumpels, die so durch den Tag leben. Bei mir ist kein Dialogfetzen hängen geblieben. Wir haben zwei absolute Alphamännchen, ohne Drama, ohne Katharsis. Rick zieht sich selbst wieder nach oben, Cliff ist zu keiner Zeit verwundbar oder in Gefahr, er strotzt einfach allem, es findet irgendwie keinerlei Charakterentwicklung statt und das fand ich einfach sehr merkwürdig. Pacino und Russell? Unnötig. Verschenkt.
Oh Füße, oh Cliff raucht Red Apples, oh Zoe Bell. (Hach wie witzig, Stuntman Mike ist nun mit einem seiner Racheengel verheiratet, Quentin DU geniale Sau... nicht) Das ist alles soziemlich lahm... War das am Anfang bei den Rückblicken der Synchronsprecher von Sam Jackson (spricht er es im Original also?) Warum hört man dann später die Stimme/Synchronsprecher von Kurt Russell? Verwirrend. Überflüssig.
Die Rückblenden waren cool, stylisch, aber eben doch nur nettes Beiwerk.
Jetzt kommt ein weiteres fettes Minus für mich: Warum sahen die alten Rick-Dalton-Filme so scheiße aus? Ich hab jedes Mal gesehen, dass Leo (schlecht) reingeschnitten war. Egal ob bei der Gesprengte Ketten oder der FBI-Szene, oder in den Werbungen. Das war für mich einfach nur hingeschludertes CGI. Forrest Gump vor über 20 Jahren hat das authentischer hinbekommen. Warum sah das alles so dumm aus, warum wird so ein Film vorverlegt? Scheiß auf Cannes, scheiß auf die Oscars, fang mal wieder an Deine Filme vernünftig zu schneiden, Du dickes Ding! Genau wie die Saloon-Szene, für ein Making-Of hat man viel zu wenig von Cast & Crew gesehen und für eine Film-im-Film-Szene sah das ganze wiederum einfach viel 'zu gut' aus. Wenn schon meta, wo war dann Quent selbst? Dann hätte er auch gleich als Regisseur auftreten können.
Für mich wiederholt sich leider absolut das H8-Dilemma, sogenanntes Style-over-Substance, es sieht ja ganz cool aus alles, aber inhaltlich ist es leider "meh".
Vielleicht sollte ich nochmal klarstellen, dass ich mich sehr gut mit den Manson-Hintergründen auskenne und, wie die meisten hier, auch mit vielen Filmen, auf die angespielt wird durchaus vertraut bin, daran lag's also nicht. Aber auch das war mir einfach zu platt! Ich will nicht "nur" sehen, wie sich Charaktere ihr Filmwissen um die Ohren hauen, ich will diese Filme stilistisch ud inhaltlich neu aufgewärmt sehen, ich will in Vergessenheit geratene Perlen wieder entdecken. Und nicht nur mit Schauspielernamen und Regisseuren bombadiert werden. Es macht auch kein Vergnügen im Kino zu sitzen und sich zu denken, ich bin so cool ich bin der einzige der die Italowestern-Anspielungen rafft. Wir wissen, dass Du Filme liebst Quentin! ZEIG es uns, erzähl es nicht nur...
Übrigens bei der Musik erwarte ich dasselbe. Ich will einen Blick in Deine super geniale Jukebox werfen, Fettsack. Aber zum tausendsten Mal Mrs. Robinson & California Dreamin' in einem 60s Film? Verdammt nein! Das war nichts... Und diese selbstgefällige Red Apple Nummer während des Abspanns? Die war auch Kacke. Der Wiederschauwert durch all das absolut gering zurzeit für mich ehrlich gesagt.

Wenigstens noch ein Pluspunkt nach meinem kleinen Rant: Margot Robbie macht ihre Rolle super und man spürt Quentins Liebe zu Sharon Tate, die viel zu früh und viel zu grausam gestorben ist, auch ich war seit Tanz der Vampire in Tate verliebt und empfand diese Hommage als absolut gelungen und wunderschön - ich hab ihr einfach gern zugesehen und mit dem Märchen-Ende sind ihre Szenen für mich tatsächlich noch das beste an OUTH. Ein richtiges "Hach ja, das wär schön wenns so gewesen wäre" ging mir am Ende durch den Kopf.

Das Ende kann allerding mMn nicht über die anderen Schwächen hinwegtäuschen! Wenn ich einen Film über den Niedergang einer Ära und strauchelnde Stars anschauen möchte guck ich lieber noch zwanzig mal Boogie Nights ehe ich OUTH wieder einlege...

5/10 überflüssige Close-Ups


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Erich der Rote
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Beitrag#19  24.08.19 - 11:24   Antworten mit Zitat

Dass der Film nicht allen gut gefallen wird, hab ich mir schon erwartet. Ist auch okay, funktioniert eben nicht fuer jeden, kein Thema. Dein wiederholtest Fat-shaming allerdings So nicht!

Zitat Budd Sidewinder hat Folgendes geschrieben:

Jetzt kommt ein weiteres fettes Minus für mich: Warum sahen die alten Rick-Dalton-Filme so scheiße aus? Ich hab jedes Mal gesehen, dass Leo (schlecht) reingeschnitten war. Egal ob bei der Gesprengte Ketten oder der FBI-Szene, oder in den Werbungen.


Also bei The Great Escape kann ich das sehen, aber bei FBI? Mir ist das da nicht aufgefallen, dachte das war schon original gefilmt. Genauso wie die Werbung, was meinst du? Das wurde natuerlich normal gefilmt vor Kulisse.

Zitat Zitat:
Genau wie die Saloon-Szene, für ein Making-Of hat man viel zu wenig von Cast & Crew gesehen und für eine Film-im-Film-Szene sah das ganze wiederum einfach viel 'zu gut' aus.


Das ist ein Punkt der mir auch aufgefallen ist, hier dazu meine Interpretation (gehoert eigentlich in den Analyse Thread): Man sieht NICHTS von Ausstattung oder Crew, Film im Film sieht super geschmeidig aus, Rick Dalton schauspielt geradezu perfekt, man koennte fast vergessen, dass man OUATIH schaut und findet sich in nen Western wieder. Nun ploetzlich fuckt Rick ab und sofort faellt die Illusion. Regiesseur, Kamera, Licht, alles wird offensichtlich, zudem stammelt Dalton von hier nun an seine Zeilen mit erbaermlichen overacting. Ich hab das so gesehen, dass bis zu dem Zeitpunkt man in Daltons Kopfkino war, wie er selbst denkt und er praktisch wahrlich in der Westernstory ist. Bis er es verkackt ist der Film real fuer ihn und wir sehen es genauso. Dann faellt der Vorhang und wir und er sehen die Kulissen und seine tatsaechliche Performance.

Macht das irgendwo Sinn oder ist das zu wirr?


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Beitrag#20  24.08.19 - 14:07   Antworten mit Zitat

Zitat Erich der Rote hat Folgendes geschrieben:


Macht das irgendwo Sinn oder ist das zu wirr?


Find ich einleuchtend!

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Beitrag#21  24.08.19 - 19:19   Antworten mit Zitat

gestern geschaut. mein erster eindruck: der film ist richtig gut! hat mich selber etwas überrascht. ein arthouse film. sein reifstes werk bisher.

werde ihn mir mindestens noch ein mal anschauen, bevor ich hier mehr dazu schreibe. habe auch eure rezessionen nur kurz überflogen, um mich von euren meinungen nicht zu stark beeinflussen zu lassen.

nur so viel: brad spielt seine figur sympathisch, die hammerleistung zeigt leo.

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Clarence Worley
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Beitrag#22  25.08.19 - 09:40   Antworten mit Zitat

So dann schreib ich mal was dazu, nachdem ich ihn nun endlich gesehen habe:
Achtung evtl. nicht spoilerfrei.
Zur Story brauch ich ja nichts schreiben, diese ist einfach ein dahingeplenkel (schreibt man das so?), was nicht unbedingt schlecht ist, aber eher dünn, nicht so dünn wie H8, aber für QT Verhältnisse hatte ich diesmal was anderes erwartet.

Ich war sehr gespannt und bin mit eher hohen Erwartungen da rein gegangen, hatte ich ja vorher schonmal erwähnt, sein wahrscheinlich bester Film und so, dem ist bisher nicht so!
Rausgegangen bin ich zwar mit einem halben Grinsen, jedoch wie auch bei KB, IB, H8 war ich direkt nach dem Kinobesuch nicht sehr begeistert oder eher zwiegespalten, so auch hier!
KB und IB finde ich mittlerweile ganz toll, DU hat mir auf anhieb gefallen, eine Ausnahme hier anscheinend Smile Ja und H8 besticht halt durch die filmische Herstellungskunst und auch dadurch, das ich die 70mm Version sehen konnte, es ist somit also ein Meisterwerk in Sachen des Films ansich, aber nicht Story und Charaktere, sondern eher Landschaften und Szenenbild! Ich schweife ab!

Ich hatte vorher vor, den Film zwei Mal zu gucken im Kino, weil QT Filme eben selten und bald wahrscheinlich gar nicht mehr zu sehen sind, aber das kann ich sagen, zumindest nicht im multiplex Kino!
Wir haben hier noch ein kleinen Dorfkino, wenn sie den Film bekommen sollten, dann gehe ich nochmal rein, weil einfach der Flair geil ist und man das Kino noch unterstützen kann!
Meistens kommen da größere Produktionen etwas später, also 2-3 Monate, kurz bevor er auf DvD rauskommt. Aber das wäre es mir wert und ich denke, das mir der Film dann auch besser gefallen wird!
Ich hatte versucht möglichst spoilerfrei hineinzugehen, das ist mir relativ gut gelungen: Teaser habe ich mehrmals gesehen, Trailer 1 hatte ich nach 20 sek. ausgemacht und sonst hatte ich nur ein paar Bilder gesehen, das war auch gut so, da ich an gewissen Punkten im Film trotzdem wusste, was jetzt kommt, was mich nur wundert, wer dann noch lacht bei dem Satz: ich brillante Sau ... kann ich nicht verstehen!

Zu Lachen gab es viel, zumindest für mich, meistens lache ich an Stellen, wo keiner lacht, weil ich einfach das mit anderen Szenen aus QT Filmen oder in diesem Film besonders sämtliche andere Filme in Verbindung bringe.

Zwecks der Dialoge war ich enttäuscht, es waren nur ansatzweise ausschweifende Dialoge in Form von Diskussionen ala RD (zb Trinkgeld) oder PF (zb Milchshake) vorhanden geschweige von diversen ausufernden Erklärungen über irgendein völlig banales Thema, leider ... Beispiel ganz am Anfang: Er ist Stuntman und macht dies und das, ist das so, ja! Auch cool, kurz und trocken, besonders in Italowesternmanier dann auch wieder super.
Al Pacino hatte auch noch den Superdialog über die Filme, genauer weiß ich aber den Inhalt nicht mehr (nochmal gucken!) Schelm

Absolut unnötig war Bruce Lee, das lass ich mal so unbegründet im Raum!

Das Fazit sieht in etwa so aus: Coole Kameraeintellungen und Fahrten, Superkulisse in der Stadt, tolle Schauspieler, sehr tolle Film im Film Sequenzen, schöne Kostüme (wenn man das so sagen kann) und unterhalten hat er allemal und auch für Lacher gesorgt, was will man mehr!
Das sich die Story in Grenzen hält, die Figuren ebenso nicht so stark sind (ausgearbeitet, tiefgründig usw.), darüber kann man hinwegsehen, da es die bildliche Darstellung ist, die das wieder wett macht!

Und ich meine, wenn ich das schreibe, das für mich als Cineast der alten Schule es einfach mein Herz hat höher schlagen lassen, allein wenn DiCaprio und Pitt gemeinsam im Auto spazieren fahren und nebeneinander auf der Leinwand zu sehen waren, einfach mega, ich bin nicht schwul Schelm , versteht mich nicht falsch, aber für mich sind beide Megaschauspieler, einfach die Elite in der heutigen Zeit, wo gute Schauspieler sehr sehr sehr rar geworden sind... Genau!
Genau!
Die Szenen mit Pacino waren ja auch traumhaft, ich hatte es ja schonmal geschrieben: Jim, Jack und Tony zusammen in einer Szene auf der Leinwand, herrlich! Was für ein Erlebnis, ich habe laut aufatmen und lachen müssen während dieser Dialoge!

Über die Morde habe ich mich vorab informiert und hatte mir zur Einstimmung noch auf Arte eine Doku über Manson einen Tag vorher reingezogen!
Das war ganz gut so, weil ich denke, dadurch besser das ganze verstanden zu haben, angefangen beim Straßenschild Cielo Dr, welches nur ins Bild geschwenkt wird, bishin das Manson Tate an der Tür kurz sieht und besonders am Schluss des Films, aber auch einfach der Zeitgeist und das damalige Kommunenleben usw.
Die ganzen Hommagen und Zitate in Form von Schrift, Bild und Wort, sich da auszukennen, das kann nur der Meister selbst ...
Ich dachte immer, ich kenne ziemlich viel, aber schön die Plakate Nebraska Jim, Mercenaries und ganz besonder die Leuchtreklame: Der Wienerschnitzel ...

Alles andere im Analysethread, habe versucht es aufzusplitten So nicht!

Zum Schluss muss ich noch erwähnen, ich war bisher ja nicht so begeistert, aber der Star Trek Film als sen letzes Machwerk kann ruhig kommen ... wenn er jetzt noch die Zeit dazu finden sollte (Babyalarm!) Lachen


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Beitrag#23  27.08.19 - 20:22   Antworten mit Zitat

Zitat AnTrAxX hat Folgendes geschrieben:


Kleines Minus? wow...
Ich komme eben aus dem..


Ja klein. Finde die Dialoge ja nicht grottenschlecht.


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Quentin's Bimbo
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Beitrag#24  28.08.19 - 13:43   Antworten mit Zitat

hi, ich bins.

Meine Begeisterung für Hollywood ist so groß, dass es mich tatsächlich zurück an die wohlige Zitze des Tboards zieht, um sie mit Affen zu teilen, die sie nachvollziehen können.

Für mich ist der Film seit Kill Bill (und in Teilen IB) QTs erster, der komplett originell, frisch, motiviert und ikonisch ist. Es fühlt sich endlich mal wieder so an, als hätte Quentin beim Schreiben so richtig Bock gehabt. Kein Stress mit Leaks, keine gezwungenen Andeutungen an inoffizielle Vorgänger - Hollywood ist für mich sein moderner Jackie Brown. Ein großartiger Cast mit spannendem Setting und einer Story, die für die Zwecke des Films völlig ausreichend ist.

Ich möchte gerade gar nicht groß ins Detail gehen, da mir dafür die Zeit fehlt, aber der Film ist für mich in einer Riege mit RD, PF, JB und KB einzuordnen. Entgegen einiger Meinungen recyclet QT auch seine Classics nicht, sondern fügt seinem Style frische Neuerungen zu. Seine Liebe zum Film wird in allen der 165 (?) Min spürbar und ist fucking ansteckend. Entertainment at its best. Und hört auf ihr Lutscher, der Soundtrack ist der Wahnsinn!

Cheers.


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Beitrag#25  28.08.19 - 14:25   Antworten mit Zitat

Ja Mann!

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Erich der Rote
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Beitrag#26  29.08.19 - 03:43   Antworten mit Zitat

Zitat Quentin's Bimbo hat Folgendes geschrieben:
hi, ich bins.

Meine Begeisterung für Hollywood ist so groß, dass es mich tatsächlich zurück an die wohlige Zitze des Tboards zieht, um sie mit Affen zu teilen, die sie nachvollziehen können.


Ey du Wichser, bleib sofort hier und diskutiere mit. Wir haben hier grade grosses Revival. Wenn du schon wieder hier bist, kommen Sem, Vic und Johnny_Knox ganz bestimmt auch bald wieder Anstossen Cumshot Applaus Headbangin' Groovy


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Beitrag#27  29.08.19 - 15:53   Antworten mit Zitat

Kleines Minus weil nicht "grottenschlecht" ?

Sorry, aber von unserem Boardnamensgeber erwarte ich schon über Durchschnitt So nicht!

Zitat Quentin's Bimbo hat Folgendes geschrieben:
Und hört auf ihr Lutscher, der Soundtrack ist der Wahnsinn!


Auf "Platte" vielleicht, aber nicht die filmische Umsetzung.


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Beitrag#28  02.09.19 - 11:59   Antworten mit Zitat

Ich finde der Soundtrack funktioniert gut im Film. Der kurze Part von Ms. Robinson, der genau im richtigen Moment aufhört. Eine Art Foreshadowing des kurzen Intermezzos von Cliff und dem Mädel. (Song / Filminhalt der Reifeprüfung, findet die kleine Hippiebraut ganz nett, merkt dann schnell wie abgefuckt sie und ihre Freundinnen sind, hört dann auf.)
Die Fahrtszenen sind alle perfekt unterlegt, das Finale ist auch großartig. Insgesamt einfach sehr liebevoll und detailliert in der Umsetzung. Geschmäcker sind verschieden, aber ich finde es unverältnismäßig QT hier nicht zumindest Credit für seine typischen Stilmittel zu geben. Genau wie die Dialoge, die für mich auf Topniveau sind. Beispielhaft dafür Ricks Lesesession mit dem Mädchen / ihre Szene später im Film.


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Beitrag#29  03.09.19 - 09:24   Antworten mit Zitat

Ich bin nicht hier um Leute von meiner Meinung zu überzeugen, ich finde es klasse, daß der Film Dir so gut gefallen hat.
Ist für mich schlicht nicht in dem Umfang der Fall.

Man wird vor allem sehen wie gut der Film altert...seine anderen Filme werden quasi mit jedem sehen besser und wenn man überlegt wo überall was von QT auftaucht...da wird sich der dran messen müssen denn ob aus Hollywood auch so viel gezogen werden kann wird sich zeigen.
Besonders merkt man das in Gegenüberstellungen von Filmen...vielleicht haste ja auch lange schon keine anderen mehr gesehen Smile
KB ist wie ein einziges Kunstwerk, was ich damit meine kommt gut in diesem BBC Interview rüber finde ich, mir gehen da bei den Szenen aus anderen Filmen mehr die Augen auf Smile
Cheers
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Beitrag#30  05.09.19 - 18:58   Antworten mit Zitat

Hab den Film nun also zum zweiten mal geshen und diesmal in 35mm und das hat so richtig getaugt. Leute (ich inklusive) sind heute nicht mehr daran gewohnt, wie ein Film im Kino aussieht, wenn er wirklich von Film abgespielt wird. Da sind sehr viele Kratzer und Schmutzflecken dabei, das faellt schon auf, aber passt hier auch sowas von gut. Gibt den Film den richtigen Zeitgemaessen Kontext extra.

Abgesehen davon, muss ich sogar sagen, dass mir der Film noch besser beim zweiten mal Sehen gefallen hat. Da man weiss was passiert und kommt, kann man sich ganz entspannt zuruecklehnen und die Szenen, die Settings und Gefuehl/Atmosphaere besser aufnehmen. Das hat mir diesmal noch wesentlich mehr Spass gemacht. Der Film kam mir dieses mal sogar richtig schnell und kurz vor, die Befuerchtung, dass sich manche Szenen strecken werden hat sich also nicht bewahrheitet, im Gegenteil, der Film kam mir dieses mal kurzweiliger vor.

Sehr sehr gut, ich lege mich dann mal auf 8,5-9/10 fest. Ob ich ihn besser als IB finde, weiss ich gerade nicht, vermutlich so ungefaehr auf demselben Level, wobei IB definitiv staerkere Dialoge hat. Dafuer hat Hollywood andere Vorzuege (OST z. B., der ist mir auch erst bei zweiter Sichtung erst so richtig ins Bewusstsein gerueckt).

Schaut ihn nochmal (am besten im OT), solange er noch im Kino ist, Jungs!


Edit: TOP Interview @Antraxx, danke dafuer!


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