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Predators

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[quentintarantino.de] -> Robert Rodriguez
 
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moep0r moep0r wurde ein Goulden Basterd verliehen
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Beitrag#46  15.07.10 - 10:42   Antworten mit Zitat

Am Dienstag war ich also mal wieder im Kino und ich hab mich (ebenfalls: mal wieder) geaergert, als ich rausging. Leider nach Splice fuer mich leider schon die zweite grosse Enttaeuschung von Herrn Brody.

Zitat Zitat:
Die Story von Predators ist schnell erzaehlt: Personen aus verschiedenen Elitetruppen werden bewusstlos aus einem Flugzeug(?) in einem Urwald abgeworfen und muessen dort um ihr ueberleben kaempfen. Niemand kennt sich, aber nach kurzer Zeit merken sie, dass es etwas gibt, gegen das sie sich besser zusammenschliessen sollten, statt auf eigene Faust ums Ueberleben zu kaempfen…

Dass der Film kein Meisterwerk epischen Ausmasses wuerde, war mir zwar klar, aber dass da so ein Haufen Scheisse bei rauskommt, berfuerchtete ich auch nicht. Selbst fuer Trash war der Film noch richtig kacke. Alleine schon die Idee, Adrien Brody den harten Kerl spielen zu lassen zeugt schon von langzeitiger geistiger Abstinenz. Die Rolle des Royce war zwar sehr gut geschrieben, aber wenn ich jemanden sehe, dem all seine Mitmenschen egal sind, dann darf der einfach nicht den Gesichtsausdruck haben wie klein Susi, der gerade ihr Eis auf den Boden gefallen ist.

Die anderen Rollen sind mehr oder weniger gut besetzt, wobei das auch ziemlich egal ist, da sie (bis auf die weibliche Hauptrolle) ja eh nach Lawrence Fishbournes ueberfluessigem Gastauftritt als “geheimnisvoller Unbekannter” im Zehnminutentakt abgemetzelt werden. Mancher stilvoll (aber dennoch mindestens genauso unnoetig wie stylisch) in einem Samuraikampf, andere hingegen in kurzschlussartiger Entschlossenheit dem Martyrertum verfallen und versuchend, einen Predator mit einem Messer umzubringen. Und dabei handelt es sich um ein handliches Jagdmesser, nicht um ein “Das-nennst-du-ein-Messer?-DAS-ist-ein-Messer”-Messer. Naja, ist ja ein Actionfilm. Allerdings kann ich nicht verstehen, was Robert Rodriguez sich dabei dachte, als er das Drehbuch schrieb, denn bei Planet Terror klappte es ja auch mit gutem Trash. Warum nicht auch bei Predators?

Weil Predators scheinbar nicht als Trash geplant war, sich daher durchgehend ernst nimmt und somit weder gewollt noch ungewollt komisch ist, sondern einfach nur schlecht. So schnell wie die Charaktere sterben, wurden sie uebrigens auch vorgestellt. Die meisten fallen zusammen mit Royce aus dem Flugzeug und landen in seiner Naehe. Nach einer kurzen Wanderung finden sie dann den Arzt (“Wer bist du?” “Ich bin der Arzt!”) . Ein paar Schritte weiter steht dann auch den Yakuza, der im Anzug mitten im Urwald etwas anstarrt, was alle anderen wohl auch so schrecklich finden, dass sie ihn weder nach seinem Namen fragen, noch davon ausgehen, dass er der Initiator des Trips sein koennte. (In coolen Actionfilmen tragen die Boesen ja meistens Anzuege und kehren dem Helden bei der ersten Begegnung stets den Ruecken zu.)

Bis auf einige voellig zusammenhangslose Szenen in denen die Protagonisten beispielsweise in mehr als 10 Einstellungen ueber 2 Minuten lang eine Boeschung hinab in einen See stuerzen oder besagten Schwertkampf sowie einen total bescheuerten Twist am Ende ist der Film uebrigens nahezu komplett vorhersehbar. Mancher mag nun sagen, dass das ja gewollt ist, weil man den alten Predator und seine Aera huldigen will, aber damit liegt man verdammt nochmal falsch, denn da war der Predator selbst noch ein Mysterium und als man ihn das erste mal sah, hatte man Angst, denn er lag nicht wie auf einem Praesentierteller an einen Materpfahl gefesselt in einem Camp und war nicht einmal in der Lage sich eine Fliege aus dem eigenen Gesicht zu scheuchen.

Allerdings hat der Film auch durchaus seine positiven Momente, wie zum Beispiel die rationale Reaktion des angedeuteten Suizids Isabelles, als sie aussichtslos von den Predatorhunden eingekesselt wird. Auch Brodys Oneliner waren bis auf wenige Ausnahmen sehr passend und cool, aber sie passen wie gesagt eifnach nicht zu diesem Typen. Was mir auch gut gefallen hat war der Bezug zum ‘87er Predator, wodurch der Film als Remake deklassifiziert wurde und den Zuschauer davon abbringt diese beiden Filme zu vergleichen.

Im Endeffekt bleibt also nicht viel uebrig, ueber das man sich freuen koennte, wenn man den Film schaut. Bis auf die wenigen positiven Aspekte ist Predators weitestgehend fure die Muelltonne und auch grossen Teilen des Franchise’ kaum gefallen. Um es auf ein Wort zu bringen: Unnoetig.


3 von 10 moeglichen Punkten


Mit fancy Bildern, coolen Links und so hier: http://www.moep0r.com/2010/07/15/predators-2010/


_________________
Zitat EZR hat Folgendes geschrieben:
Änder mal deine Signatur, Moep0r! Das Forum hat demokratisch entschieden, dass du nur der roteste Rotschopf bist, den dümmsten Nick hast du leider nicht.


OMGWTFBBQ1337
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SohnNummmer1
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Beitrag#47  19.07.10 - 20:47   Antworten mit Zitat

Ich hab ihn mir gestern auch angeschaut und bin ebenfalls geteilter Meinung über den Film. Ich muss dazu sagen, dass ich kein sonderlicher Fan des Predator-Universums bin - weder mit Aliens , noch mit Arnie dabei.

Zur schauspielerischen Besetzung: Die fand ich eigentlich sehr gut. Die Figur von Herrn Brody fand ich sehr cool und halt ganz anders, weniger Macho-like, aber hab ihm abgekauft, dass er was drauf hat, und dass er ne auch n fieses Schwein sein kann, wenns drauf ankommt. Topher Grace spielt mal wieder den den schwächlichen, selbstmitleidigen, aber cleveren Arsch, wie immer, und das hat auch wieder Spaß gemacht. Danny Trejo hat dem Film meiner Meinung nach aber diemeiste Coolness verliehen. Die anderen fand ich recht uninteressant, bis auf 1-2 Szenen mit dem Yakuza vielleicht. Laurence Fishburnes Auftritt hat mich doch am Ende enttäuscht, dabei fing es doch so gut an mit "Was bist du?! - ...ich bin lebendig".
Damit komm ich auch zum meinem persönlichen größten Kritikpunkt: Die Dialoge und Sprüche waren irgendwie kaum aufsehenerregend. Kaum was dabei, was irgendwie zitier-würdig wäre. Sehr schade, gerade, wenn man bedenkt, dass das Drehbuch ja ursprünglich aus Rodriguez Hand ist, soweit ich das richtig verstanden habe.
Was den sonstigen Unterhaltungswert angeht: sehr geiler Beginn, auch die Zusammensuchphase war noch ganz unterhaltsam, aber die Predators an sich vermochten den Funken irgendwie nicht bei mir überspringen zu lassen. Dazu kam hin und wieder ein wenig die Einfallslosigkeit durch (Gruppe rettet sich aus Gebäude vor herannahender Explosion, Typ freut sich entkommen zu sein und wird im Jubel doch noch erwischt.) Das sind alles so Sachen, die man schon tausendmal gesehen hat, aber besser. Andere Sachen dagegen fand ich wiederum ganz nett. Zum Beispiel der Showdown des Yakuza und ... äh ... ne zweite Szene fällt mir dann leider schon gar nicht mehr ein. Die Gewaltszenen waren artgerecht und Popcornkino-tauglich. Absolut in Ordnung.
Was mich sehr genervt hat, waren die ausländischen Akzente der Figuren in der deutschen Synchronisation. Sowas nervt mich einfach immer unendlich. Ich hab mir ne Szene auf englisch angeschaut und da wars viel besser. aber im Laufe des Films wurde das auch generell besser, bedingt durch die Dezimierung der Darsteller.
Positiv muss ich noch erwähnen, dass diese Szene aus dem Trailer, wo die ganzen Laser alle auf Herrn Brody gerichtet sind, in der Form gar nicht vor kam. Das fand ich sehr cool.

Fazit: Mit ein bisschen weniger Ernsthaftigkeit und etwas mehr Einfallsreichtum hätte das ein sehr geiler Film werden können. So ist leider der Funken nicht übergesprungen, den der Film nach den ersten 2 Minuten irgendwie versprach. Aber "ganz nett" wars trotzdem.

5 von 10 Wirbelsäulen

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Beitrag#48  19.07.10 - 23:08   Antworten mit Zitat

scheisse, die reviews klingen im großen und ganzen nach mittelmaß! ich dachte robert packt das nach planet terror, die trailer haben einiges versprochen. Heulen

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Streetfighter
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Beitrag#49  20.07.10 - 01:00   Antworten mit Zitat

hat robert überhaupt was gemacht?

er hat am drehbuch und in der produktion mitgewirkt

aber regie hat ein anderes gesicht gemacht

und ich denk in der regie kamma einiges versaun


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s1R
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Beitrag#50  20.07.10 - 03:08   Antworten mit Zitat

man kann nur in der regie etwas versauen.
und halt die schauspieler mit schlechter leistung.
produzent gibt ja nur cash und bekommt nachher auch am meisten davon.


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Beitrag#51  20.07.10 - 18:03   Antworten mit Zitat

Zitat s1R hat Folgendes geschrieben:
man kann nur in der regie etwas versauen.
und halt die schauspieler mit schlechter leistung.


Äääh...Drehbuch Rollende Augen

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s1R
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Beitrag#52  20.07.10 - 18:27   Antworten mit Zitat

ja klar. der auch noch. sry, 3 uhr nachts nach x stunden lernen....

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Beitrag#53  21.07.10 - 20:21   Antworten mit Zitat

Zitat s1R hat Folgendes geschrieben:
man kann nur in der regie etwas versauen.
und halt die schauspieler mit schlechter leistung.
produzent gibt ja nur cash und bekommt nachher auch am meisten davon.

Äääh, Kamera, Schminke, Special Effects,...?

Kamera war übrigens angenehm ruhig. Endlich mal wieder keine Wackelkamera.
Das und der Soundtrack war meiner Meinung nach aber noch das beste am Film...


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