[Reviews] Django Unchained - u. eure Noten!

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Django Unchained in Schulnoten


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1 - sehr gut
61%
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2 - gut
24%
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3 - befriedigend
4%
 4%  [ 2 ]
4 - ausreichend
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5 - mangelhaft
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Rocky22 Rocky22 wurde ein Goulden Basterd verliehen
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Beitrag#1  17.01.13 - 02:44   Antworten mit Zitat

Django Unchained

Wo soll ich anfangen.... am besten mit dem überraschendesten an Django, dieser ist auf jeden Fall der mit abstand lustigste Tarantino Film bisher. Dabei wirken die Witze nie platt, aufgezwungen oder einfach stupide lustig. Nein, es liegt eigentlich nur an der Art und weise wie Herr Waltz hier spielt und seine Rolle interpretiert hat.
Sicher, es ähnelt vieles an IB, aber in den entscheidenden Momenten weicht Waltz von dem bekanten Spiel ab und überrascht mit vielfältigen Aktionen, die der Figur unheimlich viel Charakterstärke gibt. Es ist ein drittel des Filmes, die „One Man-show“ des "Dr. King Schultz" und er hat mit dieser Leistung den Oscar ein zweites mal definitiv verdient. Cool
Die zweite Überraschung geht mit der Dritten in einher. Nicht DiCaprio ist hier der Oberschurke! Sonder Samuel L. Jackson!! DiCaprio ist keinesfalls schlecht, seine Rolle ist stimmig, ungewohnt und passend eingebaut. Nur um in Erinnerung zu Bleiben ist die Rolle kleiner als gedacht, es fehlt der widererkennungs- Wert, in einer Form, ob Szene, Aussehen, oder Verhalten, das so überzeugend ist das es einen ins Gehirn frisst.
Genau das schafft Samuel L. Jackson und das mit einer überzeugenden Leichtigkeit das er für mich die noch größere Überraschung als Herr Waltz ist. Samuel ist so sehr eins mit seiner Rolle, das man nur die Figur sieht die er spielt und die ist herzlich Böse, vulgär und fies.
Bevor ich etwas zu „Django“ sage, kommen ich aber lieber erst noch zu Kerry Washington „Brunhilde“ ihre Rolle zeigt wohl die meisten Emotionen, von den Wutausbrüchen des „Calvin Candie“ mal abgesehen. Sie sieht in den meisten Szenen nicht nur einfach verdammt schön aus, sonder muss die Liebe zu „Django“ in allen Bereichen so ziemlich alleine Tragen. Ihre Figur kann sich nicht so verstellen wie ihr Mann, ihr leiden macht die Geschichte gefühlsecht und somit das ganze unterfangen, sie zu befreien erst glaubhaft. Es sind ihre Situationen, die Emotionale Tiefe in den Film bringen und die zwischen den Humor immer mal wider Unbehagen beim Zuschauer auslösen.
Kommen wir zum Letzten Hauptcharakter Jamie Fox alias „Django“ mit ihm ging wohl das größte ungewisse mit einher. Nun ich kann alle beruhigen, er spielt OK. Seine Figur ist unauffällig, aber präsent und bekommt vor allem in letzten drittel seine Momente als Hauptcharakter und als cooler Western Held, in einer deftigen Schiesserei.
Wo wir bei denn Aktion/Gewalt Szenen wären:
Ist aber auch immer das selbe, überall liest man wie brutal etc. die Filme von Tarantino sind. Nun wie in allen Tarantino Filmen hat auch dieser Film seine Gewaltexplosionen. Aber in Gegensatz zu denn üblichen Massenwahren an Gehwaltpornos, über die man nicht mal ein Bruchteil an negativer Presse liest, ist hier die Gewallt, immer Mittel zum Zweck, Emotionen, Geschichten, oder Verdeutlichung von Handeln, bewusst zu machen. Sie ist nicht dazu da, sich an Gewallt aufzugeilen. So werden die Schussverletzungen natürlich überdeutlich eingesetzt durch ordentlich Blut(spritzer Rollende Augen ), besonderst in der Finalen Schießerei. Aber wo Gewalt herrscht geht es nicht harmlos zu.
Genauso wie es damals üblich war „Nigger“ wie Haustiere zu halten, Bzw. das Wort „Nigger“ damals kein Schimpfwort war, wie es heute der Fall ist. Sondern die übliche Bezeichnung für einen Schwarzen. Es ist also völlig nebensächlich wie oft das Wort in dem Film fällt, weil es Bestahnteil einer Umgebung ist, in der der Film nun mal spielt. Man kann ja auch schlecht „Cowboy“ aus einem Western streichen. (Dies ist kein Western in Klassischen Sinne, daher ist der Begriff „Cowboy“ hier auch nicht von Bedeutung).
Aber genau mit diesen Zwiespälten arbeitet Tarantino, in dem Film pausenlos. Es ist der Humor der Figuren der auf die Grausamkeit der Realität trieft. Es ist das Paradoxum, das den Film wie eine Parodie wirken lässt, aber nicht ist. Der Film zeigt er eine Reflexion der Personen auf ihr rechtfertigendes Verhalten. Genau dies ist in eine der entscheidendsten Momente im Film am stärksten zu spüren, wenn die Charakterstärke auf die Verachtung trifft und es auf ein unausweichliches Mexican standoff hinausläuft. Ja das „Mexican standoff“
Tarantino hat auch in diesen Film wider Unzeliege Anspielungen, Besonderheiten und
cameo-Auftritte eingebaut, das man gar nicht weis wo man anfangen soll. Besonderst die cameo-Auftritte fallen dieses mal besonderst ins Augenmerk, weil die beiden Hauptdarsteller auf eine Reise gehen, bei der sie auf fiele Kuriose Personen und Situationen Treffen. Einige sind dabei hervorragend eingesetzt und andere wirken ehr befremdlichkomisch z.B. ist Franco Nero passend eingesetzt wogegen sich Tarantino seinen eigenen Einsatz auch hätte sparen können und die Anfänge des KKK wirken so überzogen lächerlich das es schon wider ins Gesamtwerk passt. Aber gerade dieser Mittelteil ist leider ein klein wenig zu lang geraten, bei all den Positiven eindrücken, ist dies auch nur eine kleine Kritik, in einen ansonsten absolut harmonisch abgestimmten Meisterwerk!!! Eventuell nicht ganz so bedeutend wie Inglourious Basterds, Aber das geht auch gar nicht, weil die Thematik von Grund auf eine andere von der Herangehensweise war und ist. Zumal ich noch mal betonen will das man Tarantino Filme nicht mit seinen eigenen Filmen vergleichen kann. Dafür leben seine Filme alle einfach viel zu sehr von der Einzigartigen Eigendynamik, die im Film und auch beim Schreiben zum Selbst Läufer für die Unterhaltung wird. Denn am ende steht bei Tarantino die Unterhaltung doch immer im Fokus...
Dies merkt man auch an eines seiner Steckenpferde, dem Soundtrack. Der für sich schon eine enorm Starke Mischung bereithält. Diesen aber im Film zu erleben macht nur noch mehr Spaß. So ziemlich jeder Song nimmt bewusst Einfluss auf das geschehen, was ja auch ein Markenzeichen von Tarantino ist. Besonderst wen sowohl in einen Landschaftsritt oder einer Schießerei plötzlich Rapsongs/Mixe gespielt werden, die so völlig untypisch für einen Italo-Western sind (und an den untypischen Einsatz des David Bowie Song in Inglourious Basterds erinnert).
Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert, ich habe gelacht, war erschrocken, gebannt und verblüfft, das alles in einen Wechsel den selbst Tarantino so noch nicht bei mir ausgelöst hatte. Und komme zu dem Schluss, das ich begeistert aus dem Kino gekommen bin. Ich habe wider etwas ganz neues, auf so alt bekante weise gesehen und sage danke Quentin Tarantino, dafür gibt es wie so häufig bei dir die Volle Punktzahl!!!

10/10 Punke für den Schwarzen Kopfgeldjäger


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Beitrag#2  17.01.13 - 16:19  Django Unchained: Der beste Tarantino seit Pulp Fiction! Antworten mit Zitat

Erstklassige Schauspieler in Idealbesetzung und eine spannende Story machen diesen Film zu einem großartigen Kinoerlebnis.
Tarantino spart sich seine Klischees bis zum Ende auf. Das könnte man wegschneiden, ohne dem Film größeren Schaden zuzufügen. Aber wahrscheinlich wollte man die Freunde des Splatters nicht ganz enttäuschen.
Quentin Tarantino erzählt von den drastischsten Auswüchsen der Sklaverei und den Kampf gegen Rassenunterdrückung. Wir Zuschauer sind dabei stets auf der Seite der Guten. Denn sind wir nicht alle gleichberechtigte Wesen?
Irgendwann einmal, wenn sich die Menschheit nur noch von Sojaschnitzeln und Salat ernährt, werden die Vegetarier auf die Fleischfresser zurückblicken wie Quentin Tarantino auf die Sklaverei.


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Beitrag#3  17.01.13 - 23:57   Antworten mit Zitat

ich halt mich kurz, super unterhaltung, hatte nen dauergrinser im gesicht, bis candie auftauchte. waltz war grandios, genauso wie jackson. etwas unterhalb ordne ich dann foxx und dicaprio ein. kamera, soundtrack, schnitt, humor, dialoge, nebenrollen, alles vom feinsten. hat mir besser gefallen als IB, etwas zuviel blut, aber da kann man mal ein auge zudrücken. hab echt weniger erwartet, das kino war bis in die unteren reihen voll, gute stimmung, tlw klatschen am ende. apropos ende, den abspann abwarten, da kommt noch was Ironisch geb 9/10 white cakes ...

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Beitrag#4  18.01.13 - 00:08   Antworten mit Zitat

Ich geb mal 8/10, werd aber noch drüber schlafen. Die wirklich typischen Dialoge haben mir gefehlt, dafür gabs umso mehr Jokes, warum nicht (die Kapuzenszene, fett). Waltz spielt wieder gekonnt, sein Spiel u der Charakter dominieren jetzt aber nicht den Film wie Landa in IB u bleiben auch nicht so stark in Erinnerung. Oscarverdächtig würd ich das diesmal nicht nennen. DiCaprio fand ich schon interessanter, mehr Screentime für ihn wär gut gewesen. Soundtrack wie gewohnt hammer, bekannte Gesichter (neben Quents Hackfresse) sieht man auch wieder, wer hat Zoe Bell erkannt? Ironisch

Gelungener Film, aber im Moment reih ich in Mal als schwächster Tarantino ein. Ich war jetzt nicht so geflasht wie z.B. nach IB. Aber vll gefällt er mir nach dem zweiten Mal besser, mal sehen...

edit: samuel l. jackson, ganz groß!


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Beitrag#5  18.01.13 - 00:28   Antworten mit Zitat

Zitat vega brother hat Folgendes geschrieben:
Waltz spielt wieder gekonnt, sein Spiel u der Charakter dominieren jetzt aber nicht den Film wie Landa in IB u bleiben auch nicht so stark in Erinnerung. Oscarverdächtig würd ich das diesmal nicht nennen.

wer hat Zoe Bell erkannt? Ironisch



ach nicht? würde sagen er hat den ganzen film am laufen gehalten mit seinen aussagen, seinem charme. und den oscar wird er wohl auch abräumen. bin schon auf den o-ton gespannt. bells rolle war umsonst und wohl eher ein netter zug von quent, sie einzubauen. hätte auch bridget fonda sein können ...


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Beitrag#6  18.01.13 - 00:55   Antworten mit Zitat

Zitat Vic hat Folgendes geschrieben:
apropos ende, den abspann abwarten, da kommt noch was Ironisch geb 9/10 white cakes ...


Arrrr was kommt da noch?
War mit 4 Leuten drin die gehen wollten, fuck!

Zum Film, Ich fand Ihn Bombe! Wurde echt viel gelacht im Kino.
Als Don Johnson denen klar macht wie sie Django behnadeln sollen weil er kein Sklave ist...
Herrlich!

Den Oscar räumt Waltz aber trotz einer grandiosen Leistung nicht ab denk ich...


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Beitrag#7  18.01.13 - 01:02   Antworten mit Zitat

Zitat MAVERICK83 hat Folgendes geschrieben:
Als Don Johnson denen klar macht wie sie Django behnadeln sollen weil er kein Sklave ist...
Herrlich!


nicht nur diese johnson szene war herrlich, auch die mit den schlechten masken, monty python style Unfassbar

Zitat MAVERICK83 hat Folgendes geschrieben:
Arrrr was kommt da noch?


Fuck you!


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Beitrag#8  18.01.13 - 01:10   Antworten mit Zitat

Gleichgueltig
Bekomm ich schon noch raus Ironisch


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Beitrag#9  18.01.13 - 01:24   Antworten mit Zitat

Spoiler: 
The extra scene shows the three men in the horse drawn cage. One asks “Who was that?” and the movie’s title appears on screen.



Fuck you! Fuck you! Fuck you!

www.google.de


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Beitrag#10  18.01.13 - 05:44   Antworten mit Zitat

Zitat Vic hat Folgendes geschrieben:
Zitat vega brother hat Folgendes geschrieben:
Waltz spielt wieder gekonnt, sein Spiel u der Charakter dominieren jetzt aber nicht den Film wie Landa in IB u bleiben auch nicht so stark in Erinnerung. Oscarverdächtig würd ich das diesmal nicht nennen.

wer hat Zoe Bell erkannt? Ironisch



ach nicht? würde sagen er hat den ganzen film am laufen gehalten mit seinen aussagen, seinem charme. und den oscar wird er wohl auch abräumen. bin schon auf den o-ton gespannt.


Wie gesagt, sehr gut gespielt, habs aber nicht so genossen wie die Landa Rolle. Vll gehts nur mir so, bin gespannt was die anderen sagen..


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Beitrag#11  18.01.13 - 20:44   Antworten mit Zitat

Zitat Vic hat Folgendes geschrieben:
apropos ende, den abspann abwarten, da kommt noch was Ironisch

Zitat MAVERICK83 hat Folgendes geschrieben:
Arrrr was kommt da noch?
Spoiler: 
The extra scene shows the three men in the horse drawn cage. One asks “Who was that?” and the movie’s title appears on screen.



Spoiler: 
nur "who was that?" auf deutsch sagt er nämlich: "wer war der nigger?" Genau!
mal abwarten bis ihn hier jemand im o-ton gesehen hat ...


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Ober-Fuß-Meister Ober-Fuß-Meister wurde ein Goulden Basterd verliehen
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Beitrag#12  18.01.13 - 22:54   Antworten mit Zitat

Eine Mini Review:

Die Story war was besonderes. Die Darsteller waren der Hammer, aber die Figur des Calvin Candie (wenn natürlich perfekt von DiCaprio verkörpert) hat mich teilweise ein bisschen genervt. Jackson war der absolute Hammer. Vorallem am Ende. Dr King Schulz war absolut genial und geil gespielt von Waltz. Die Szene mit Jonah Hill war richtig richtig witzig (nicht nur die) aber leider hat sich der Mittelteil imo ein bisschen gezogen. Kann ich verschmerzen. Nach der ersten Euphorie:

9/10 Punkten.

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Ezekiel2517
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Beitrag#13  19.01.13 - 00:54   Antworten mit Zitat

Muss jetzt hier auch mal meinen Senf dazu geben. Weil ich neu bin, werd ich zwar wahrscheinlich als Tarantino-Hasser abgestempelt, was aber definitiv nicht so ist. Eher gegenteilig. Aber ich glaube an dieses Forum und, dass man hier eine ehrliche Meinung akzeptiert.

May contain spoilers:
Ich habe Django seit dem ersten Trailer-Release im Juni heiß erwartet und konnte es nicht abwarten bis er endlich in Deutschland erscheint. Da war es natürlich eine Selbstverständlichkeit in die Premiere im hiesigen Kino zu gehen.
Als der Film mit dem an den original Django angelehnten Intro begann, war ich mir unglaublich sicher, dass meine (zugegebenermaßen sehr, sehr hohen) Erwartungen erfüllt würden. Der Song passt perfekt und die Szene ist schön Tarantino-mäßig an das Original angelehnt. Dann kam der erste Dämpfer mit dem ersten Auftreten des Dr. King Schultz. Nach dem Golden Globe Gewinn und der Oskar-Nominierung war hier viel zu erwarten. Auch die Trailer ließen einige Zitate springen, jedoch war ich schnell enttäuscht. Schultz entpuppte sich als der einzige Intelektuelle in dieser Gruppe, weshalb er mit seiner eloquenten Redeart sehr witzig wirkt. Das ist auch schon der erste große Minuspunkt am Film. Er ist für einen Western bzw. eine Western-Huldigung viel zu lustig und m.M.n. nicht ernst genug. Ich möchte jetzt hier nicht wieder die unnötige Diskussion beginnen, dass dadurch die Sklaverei "verar**ht" wird, denn das ist nicht so. Der Humor ist einfach, aber witzig, mir persönlich jedoch ein Dorn im Auge. Ein weiterer Negativpunkt, der direkt am Anfang auffällt, ist die völlig übertriebene Gewaltdarstellung. Natürlich benutzt Tarantino das gern, jedoch übertreibt er es in Unchained einfach. Bei einfachen Schüssen mit einer Magnum fliegen Pferden und Menschen die Gesichter und 6 Liter Blut weg -.- Im Vor-Showdown(ab dem Tod Candies) in Candieland liegt ein Mann angeschossen am Boden und wird von Django und Candies Leuten gleichermaßen "zufällig" mit Schrotflinte und Magnum nahezu durchlöchert und der arme Mann muss aufgrund des in dieser Szene wirklich ehrenlosen Humor (und Ehre ist einer der wohl wichtigsten Western-Wertvorstellungen) scheinbar endlos weiterleben. Tut mir leid, Quentin, aber das war zu viel des Guten.
Der Film scheint auch nicht wirklich loszugehen. Erst nachdem Schultz Candie tötet wird der Film spannend und vor Allem westernmäßig.
Natürlich will ich die guten Seiten nicht auslassen. So waren z.B. die Dialoge eines QT wirklich würdig und wieder sehr nett anzuhören. Die Musik war trotz oftmals fehlender Western-Authenzität wieder sehr gut ausgewählt, ich würde sogar sagen, Tarantinos bester Soundtrack seit Pulp Fiction.
In einigen Szenen blitzte die Genialität, die ich schmerzlich vermisste, auf, z.B. als Django sich an den Brittle Brüdern rächt und einen von ihnen auspeitscht. Da sah man die Wut in Djangos Augen(sehr gut gespielt von Foxx, ingesamt jedoch nur eine solide Leistung), und seine Befriedigung endlich Rache nehmen zu können. Allgemein waren die Rückblenden sehr gut gemacht, erinnerten mich stilistisch oft an einen Mix aus Memento und Kill Bill.
Genial ist der Cameo von Franko Nero( Django:"Das D ist stumm"- Nero:" ich weiß"). Einer der besten Cameos überhaupt und das ist Humor, wie ich ihn in diesen Film verwendet hätte. traurig nur, dass ich offensichtlich der einzige im Kino war, der diese Szene verstanden hat, weil ich wohl der einzige war, der den original Django gesehen hat. Traurig

Alles in Allem kann ich einen so humoristischen Film einfach nicht für ernst nehmen, was ich aber von einem Western und erst Recht von einer Huldigung erwarte, auch wenn sich Tarantino bekanntermaßen einen Dreck um Konventionen schert. Deshalb gebe ich nur 5/10 Punkten, vielleicht auch nur auf der Tarantino-Skala. Wenn die erste Enttäuschung ein wenig abgeklungen ist, ändert sich die Wertung vielleicht noch ein wenig. Aber ich stehe so oder so zu meinem Wort. Wenn mir noch etwas einfäält, füge ich es noch hinzu^^

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Maxiklin
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Beitrag#14  19.01.13 - 01:32   Antworten mit Zitat

Also ich war jetzt bereits dreimal drin, Morgen der nächste Termin und am Montag nochmal, jedesmal mit anderen Kumpels, einmal auch alleine, und das zeigt schonmal, wie ich den Fim fand, ich würde 12/10 geben, wenns gehen würde, der mit Abstand beste Film, den ich seit Jahren sehen durfte, grandios Smile))

Ich muß dazu bemerken, daß ich (Spaghetti)Westernfan der ersten Stunde bin, bin quasi mit Franco Nero, Clint Eastwood, Bud Spender. Lee Van Cleef, ELi Wallach etc. pp aufgewachsen. Und gerade deswegen finde ich die Soundtracks dermaßen überragend, hatte manches Mal bei der entsprechenden Musikuntermalung mal Gänsehaut, mal Tränen in den Augen. ALleine am Anfang und Ende, wer da nix empfindet, kennt die Western von damals nicht oder ist taub Smile

Über die schauspielerische Leistung von Christoph Waltz muß man wohl nichts sagen, die ist unerreicht, ich kann mir weltweit keinen einzigen Schauspieler vorstellen, der die ROlle besser spielen könnte als er. Dazu gehört ja nicht nur das, WAS er sagt, sondern WIE er das tut, gepaart mit einer einzigartigen Gestik und Mimik, der Mann ist einfach der helle Wahnsinn. Samuel ähnlich, herrlich diabolisch, grandios.

Leonardo fand ich auch ziemlich gut, schauspielerisch natürlich schon ne Liga unter den beiden oben genannten, aber immer noch super, Jamie Foxx im letzten Drittel auch ziemlich gut.

Schade fand ich, daß Tom Savini nur schlappe 10 Sekunden im Bild auftauchte, hätte mich paar mehr Szenen gewünscht, ich mag ihn sehr, hab mich vor 2 Jahren in Bottrop bei der Weekend of Horrors länger mit ihm unterhalten (vor allem auch mit Danny Trejo, die beiden sind herrlich), Sexmachine ftw Mr. Green Naja, aber kann man halt nix machen.

Jedenfalls passen die Musikstücke absolut perfekt in die jeweiligen Situationen. Würde mich nicht überraschen, wenn neben Waltz (der Oscar ist für mich ein Muss für die Leistung) der Film auch insgesamt manchen Oscar abräumen würde.

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Beitrag#15  19.01.13 - 01:46   Antworten mit Zitat

Zitat Ezekiel2517 hat Folgendes geschrieben:
Das ist auch schon der erste große Minuspunkt am Film. Er ist für einen Western bzw. eine Western-Huldigung viel zu lustig und m.M.n. nicht ernst genug


was hast du erwartet, ein eiskaltes leone peckinpah remake? aber andererseits über die gewaltdarstellung meckern, was jetzt, lustig oder ernst? quent hat imho ne gute mischung gefunden.

Zitat ]Ezekiel2517 hat Folgendes geschrieben:
Bei einfachen Schüssen mit einer Magnum fliegen Pferden und Menschen die Gesichter und 6 Liter Blut weg

ganz neu! kennen wir von QT aus KB noch nicht, nö

Zitat ]Ezekiel2517 hat Folgendes geschrieben:
traurig nur, dass ich offensichtlich der einzige im Kino war, der diese Szene verstanden hat, weil ich wohl der einzige war, der den original Django gesehen hat


war bei mir auch so, schade eigentlich

Zitat Zitat:
Deshalb gebe ich nur 5/10 Punkten


Heulen Oh Mann!


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