Kesse Mary, Irrer Larry [Kurzreview]

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Kesse Mary, Irrer Larry [Kurzreview]

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Max_Cherry
bill killer
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Beitrag#1  19.09.07 - 01:38  Kesse Mary, Irrer Larry [Kurzreview] Antworten mit Zitat




Kesse Mary, Irrer Larry
Wie schonmal erwähnt handelt es sich bei diesem Film um eine Inspirationsquelle für Quentin Tarantino´s "Death Proof", wobei dies nur für die Verfolgungsjagden per Automobil gilt. Die Art der Inszenierung dieser Stunts ist recht ähnlich und ein paar Momente wirken auch wie direkte Zitate.
Selbst die Landschaft, in der die PS-Monster unterwegs sind, erinnert sehr stark an die zweite Hälfte von Death Proof.
Das wars aber dann auch schon an Ähnlichkeiten.

Kommen wir zum Film: Kessy Mary, Irrer Larry ist ein Roadmovie, in dem es um ein Trio geht, welches nach einem Überfall auf der Flucht ist.
Einer der zwei Herren hat die Famile eines Bankdirektors als Geisel genommen und der andere (Larry - Peter Fonda) holt ganz lässig und ohne großes Tamtam die Beute aus der Bank ab. Die beiden stehlen das Geld um sich einen Profi-Rennwagen kaufen zu können, denn Larry ist professioneller Fahrer und sein Kumpel der Mechaniker.
Danach beginnt die Flucht, bei der sich die Anfang 20-jährige Mary (Susan George, Enter the Ninja), die am Vorabend des Überfalls was mit Larry am Laufen hatte, mit einklinkt.
Die Drei flüchten in einem frisierten Ford und haben jede Menge Verfolgungsjagden (mit normalen Streifenwagen, einem frisierten und später sogar mit einem Hubschrauber) vor sich, denn die Bullen, angeführt von einem raubeinigen Cop, der diese Jagd zu seinem Vergnügen erklärt hat, sind ihnen auf den Fersen.
Dieser Film von 1974 hat es wirklich in sich, irgendwo zwischen Komödie, Roadmovie und Verfolgungs-Thriller findet er seine Niesche und bietet neben den geilen Autos inkl. minutenlanger Motorgeräusche, gut aufgelegte Darsteller, jede Menge Humor in Form von Sprüchen, die überwiegend von Peter Fonda kommen, der hier in einer Paraderolle zu sehen ist und hier und da sogar etwas Ernsthaftigkeit. Der Film schafft es von Anfang bis Ende sehr gut zu unterhalten und hat mich richtig umgehauen, denn man erfreut sich einfach an den tollen Karren, den Sprüchen (wir haben sehr viel gelacht) an dem originellen Anfang, bei dem Roddy McDowell kurz als Bankdirektor zu sehen ist und natürlich an der niedlich aber durchaus durchsetzungsfähigen Mary (Susan George ist eigentlich nicht mein Typ, aber hier kann man sie einfach nur heiss finden).
Besonders aufgefallen ist mir, dass ich ähnlich wie bei "Death Proof" oft ein Dauergrinsen im Gesicht hatte und der Film echt sehr wenig negatives hatte. Für mich ist "Kesse Mary, Irrer Larry" DAS Auto-Roadmovie schlechthin und schlägt sogar "Bandit" (Ein ausgekochtes Schlitzohr) locker. Wegen der Begeisterung gibt es für diesen relativ unbekannten, aber unglaublich guten 70er Jahre-Streifen 8,5/10 Zylinder.



Und zum Schluss noch ein aussagekräftiges Bild:



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"Die haben mir pro Tag 10.000 Watt verpasst und jetzt bin ich richtig aufgeheizt! Die nächste Frau, die ich vernasche, wird aufleuchten wie ein Spielautomat und lauter Silberdollar ausspucken!" Einer Flog Übers Kuckucksnest
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