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Mr.Pink bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 6642 Registriert: 05.02.02
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#151 05.04.04 - 18:53
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ich finds witzig.
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thugsta reservoir dog


Geschlecht:  Beiträge: 1243 Registriert: 11.10.03 Wohnort: Schweiz |
#152 05.04.04 - 21:13
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Ich denk mal die einzigen dies nicht witzig finden ist Vic und der Bruder auf dem Bild, wer weiss vielleicht ist Vic der gutaussehende Typ da?!

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Blondy reservoir dog


Geschlecht:  Beiträge: 1537 Registriert: 18.10.03 Wohnort: Magdeburg |
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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#154 06.04.04 - 16:24
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mhm, das ist es ...
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You're a good friend, Cliff.
I try. |
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thugsta reservoir dog


Geschlecht:  Beiträge: 1243 Registriert: 11.10.03 Wohnort: Schweiz |
#155 06.04.04 - 20:23
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Hab mir Vic's Bild nochmals angesehen und war überrrascht. Also eine gewisse Ähnlichkeit kann man nicht abstreiten:

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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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Mr. White reservoir dog

Geschlecht:  Beiträge: 1773 Registriert: 28.03.03
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#158 07.04.04 - 03:19
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stimmt... s/w und es wäre perfekt... 
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thugsta reservoir dog


Geschlecht:  Beiträge: 1243 Registriert: 11.10.03 Wohnort: Schweiz |
#159 07.04.04 - 07:14
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Ja hab ich mir auch gedacht aber irgendwie hatte ich kein bock drauf...
EDIT: So ich hoffe es gefällt euch... Scheisse gemacht, aber für mehr ist es mir nicht wert 
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Mr. White reservoir dog

Geschlecht:  Beiträge: 1773 Registriert: 28.03.03
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#160 07.04.04 - 13:43
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hrhrhr... perfekt 
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Mr. White reservoir dog

Geschlecht:  Beiträge: 1773 Registriert: 28.03.03
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#162 11.04.04 - 19:20
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Ein Tag im Schwimmbad
Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch
mein Handtuch, ein Buch, eine Flasche
ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein
und setz mich ins Auto. Natuerlich muesste ich nicht
mit dem Auto fahren. Ich koennte ja auch mit dem Rad
fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum Kotzen wie
Strassenbahn fahren... und zu Fuss geht nun
wirklich nicht! Also, ich fahre zum Schwimmbad.
Je naeher ich dem Schwimmbad komme, um so groesser
wird die Zahl der Radfahrer, die mit sonnigem Gemuet
kreuz und quer nebeneinander und sowieso ueberall auf
der Strasse herumschlingern, die Sonnenbrille auf
der Nase und tonnenweise Krempel im Koerbchen, wie zum
Beispiel Luftmatratzen, Kuehlboxen, Sonnenschirme oder
ihren Nachwuchs.
Man koennte glauben, manche waeren aus ihren Haeusern
vertrieben auf dem Weg in die Fremde... aber nein, sie
wollen tatsaechlich nur einen Tag ins Schwimmbad.
In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine
Geduld rauschen sie also unkoordiniert vor meinem Auto
herum... aber ich lasse mich nicht entmutigen und
suche einen Parkplatz. Schatten waere toll. Am besten
nicht zu weit weg. Ich suche ungefaehr eine halbe
Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb Kilometer
vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im
absoluten Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten
Radweg, den die oben erwaehnten Bekloppten
komischerweise eisern
ignorieren.
Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge.
Darunter auch fuenf aeltere Herren in Team
Telekom-Outfits, die lauthals verkuenden, dass
sie nach 20 Kilometern Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen
schwimmen werden...
Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins
Schwimmbad, mit dem Krankenwagen wieder zurueck. Drei
Teenies zwaengen sich durch die Reihe nach
vorn. Auf meinen freundlichen Hinweis, sie sollten
sich doch bitte hinten anstellen, antwortet einer mit
einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse,
Schwuchtel!". Aber ich freu mich einfach nur weiter
auf das kuehle Nass und passe nebenbei auf, dass mir
im
Gedraenge keiner den Geldbeutel klaut.
An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf
Ermaessigung geltend. Die freundliche Dame bittet mich
herein, laesst sich Studentenausweis,
Personalausweis, Fuehrerschein, EC-Karte,
Organspender-Karte, Impfpass und Geburtsurkunde
vorlegen und unterzieht mich einem
Luegendetektor-Test. Nachdem das BKA meine
Fingerabdruecke ueberprueft hat
gewaehrt man mir tatsaechlich ermaessigten Einlass in
den Badespass-Park! Ich suche mir ein nettes
Plaetzchen auf der Wiese,lege mein original rotes
Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte
Portion Pommes und freu mich auf den schoenen Tag. Die
Voeglein singen, die Kinder schreien und
die Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem
lieblichen Geschrei von Rammstein, welches aus ihrem
Ghettoblaster droehnt. Dann erfreue ich die Bienen und
Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuss mit
einer pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere.
Sofort summen sie lustig um mich herum...
Ach, das Leben ist schoen! Nachdem ich mich eine halbe
Stunde in der Sonne geraekelt habe, bekomme ich
langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als ich
gerade trinken moechte donnert mir ein Fussball lustig
hinten auf die Birne, was dazu fuehrt, dass ich mir am
Flaschenhals ein noch lustigeres kleines Stueck vom
Schneidezahn abschlage... Ich drehe mich um und da
steht... so ein Zufall! Das sympathische kleine
Arschkind vom Eingang! Entschuldigend sagt der Kleine
zu mir: "Geb mein Ball her, du Missgeburt!"
Da kann ich natuerlich nicht nein sagen und werf ihm
den Ball zu....
Im Schwimmbad ist es echt toll! Doch ein Schluck
Wasser konnte mich nicht wirklich erfrischen. Zeit
fuer einen Sprung ins kuehle Nass! Nachdem ich
einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch
ein Auge auf meine Sachen zu haben, waehrend ich
schwimme, schlendere ich zum Becken. Hier
ist es toll! Viele kleine Kinder rennen herum. Eins
rennt mir mit dem Kopf in die Eier und faengt an zu
heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an, was mir
einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen wenn ihr
Kind da herumtobt. Ja, das tut mir natuerlich Leid...
haett ich auch wirklich besser aufpassen muessen.
Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schoen!
Das Sonnenoel von tausenden Leuten schillert auf der
Wasseroberflaeche, durch die Chlor-veraetzten Augen
scheint die Welt in einen lieblichen Schleier
gehuellt. Ich tauche unter und geniesse gerade den
Wechsel
zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi als mir ein
nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den Ruecken
springt. Als ich japsend auftauche, um
mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das
gleiche Kind wie eben war! Hach wie nett! Hoffentlich
hat es sich nicht weh getan! Es hoert auch
tatsaechlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm
meine Uhr
geschenkt habe. So ein liebes Kind! Raus aus dem
Wasser, zurueck zum Platz.
Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein
wenig auf meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da.
Mein Geldbeutel auch nicht. Dafuer aber sein Hund, der
gerade mein Schnitzelbroetchen frisst um danach in
meinen Turnschuh zu scheissen. Netter Hund! Eigentlich
bin ich sehr ausgeglichen... aber jetzt ist es doch
langsam genug. Ich packe meine Sachen zusammen und den
bloeden Hund in die Kuehlbox seines
freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich feierlich im
Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den
wilden Ritt an, waehrend ich ein paar Takte
"Surfin USA" pfeife. Mit dem Handy des Herrchens rufe
ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann aufs Dach
der
Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe
beruhigt. Ich schlendere zu meinem Fussball-Freund,
nehme ihm den Ball ab und schiesse ihn mit einem
beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung
direkt in sein nettes Gesicht. Nachdem er
blutüberströmt nach hinten umgefallen ist,
nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack
noch ein kleines Feuerchen zu legen und mache mich auf
den Weg zum Ausgang.
Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen
Kumpel vom 3- Meter-Brett. Da der Bademeister gerade
dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu
fischen nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose
des netten kleinen Schweinepriesters und haenge sie
nicht weit entfernt an einen hohen Ast. Als ich am
Ausgang ankomme schau ich mich ein letztes Mal
um: Der Fussball-Penner huepft plaerrend um seinen
brennenden Rucksack herum (das Feuer hat inzwischen
auf benachbarte Bastmatten uebergegriffen), die kleine
Nervensaege huepft nackt unter dem Badehosen-Baum
herum
(Umzingelt von kreischenden Mädchen) und der nette
Nachbar sucht seinen Hund... die fest verschlossene
Kuehlbox zieht immernoch ihre Bahnen im Wellenbecken
und das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidendach zu.
Die Rechnung muss inzwischen bei etwa 98 Euro
liegen...
Als ich zum Auto zurueckkomme haengt ein Strafzettel
dran. Ich nehm ihn ab, lese ihn aufmerksam durch und
esse ihn auf. Dann steig ich in mein bruetend heisses
Auto und denke: Gar nicht so schlecht, so ein Besuch
im Freibad.
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you can run, but you cant hide. |
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#163 11.04.04 - 19:22
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Der deutsche Grillsamstag
Der perfekte Grillsamstag mal chronologisch geordnet! Aus der Sicht der Männer!
10.00 Uhr: Aufstehen
10.05 Uhr: Blick auf's Außenthermometer. 20° oder mehr: TOP!
10.06 Uhr: Blick aus dem Fenster. Blauer Himmel und Sonne: OBER-TOP!
10.10 Uhr: Frühstück (aufgetaute Brötchen) und Zigarette.
10.30 Uhr: Klo gehen und sch....
11.00 Uhr: Turnhose, Tennissocken und Badeschlappen anziehen und den Hof fegen! Oberkörper nackend. Handy nicht vergessen!!!
11.30 Uhr: Das Pülleken haben wir uns jetzt aber verdient!
12.00 Uhr: Altglas und Altpapier zum Container bringen.
12.10 Uhr: Das Grillen beschließen. Ehefrau mitteilen: "Sollten heute mal grillen!" Danach etwas streiten, ob Gäste einladen oder nicht. Anschließend Gäste antelefonieren oder an-sms-en.
13.00 Uhr: Formel-1-Training gucken!
13.30 Uhr: Wegnickern (Ermattet vom Pülleken und vom Streit mit Ehefrau).
14.30 Uhr: Wachwerden vom Blagengeschrei.
14.35 Uhr: Rein ins Auto und ab zum Supermarkt (Oberkörper nicht mehr
nackend).
14.55 Uhr: Wir kaufen: 5 Sixpack Thüringer, 20 Schnitzel, 15 Bauchfleisch, 5 Kisten ?Warsteiner? (Ist Pflicht beim Grillen), jeweils ne Stiege Kümmerling und Feigling, 2 Baguettes und diverse Klein-Zerealien (Saucen, Silberzwiebeln, Gürkchen, Eimer-Kartoffelsalat...). Die Holzkohle kaufen wir für teuer Geld an der Tanke, weil sie im Supermarkt schon ausverkauft war. Scheiße, wir verpassen die Bundesliga! Jetzt aber Gas!!! Ist ja Samstag! Warum lachen die beiden Schnösel im Z3 nur so dämlich? Doch nicht etwa über unsere Badeschlappen? Blöde Schwuchteln!
15.30 Uhr: Zurück zu Hause. Vorbereitungen abgeschlossen. Rest macht
Schatzi. Manfred von gegenüber steht vor der Tür, kommt zum Bier- und
Premiereschnorren vorbei (Bleibt bis 2.00 Uhr nachts!). Fußball fängt an. Das Pülleken haben wir uns jetzt aber verdient!
18.00 Uhr: Stefan und Carmen kommen samt Köter und Videokamera. Stefan muß schon leicht einen sitzen haben, denn Carmen durfte heute den 3er fahren! Naja, er wird wohl auch Bundesliga geguckt haben.
18.22 Uhr (Wir hatten 18.00 Uhr gesagt!): Bollek und Sonja sind da.
Und Dennis, das Mistblag! Er beginnt ohne Umschweife, Köters Geduld
durch das Hinhalten und Wegziehen einer rohen Bratwurst auf die Probe zu stellen, doch nach einem wütenden Knurren und einem leichten Schnappen nach Dennis Waden haben wir dank Köter erst mal ne ganze Weile Ruhe.
18.45 Uhr: Schatzi bringt das Grillfleisch und den obligatorischen Salat, ich schmeiße das Fegefeuer an. Gar nicht so leicht, aber mit Hilfe des Reservekanisters aus Stefans 3er geht's dann doch noch.
19.00 Uhr: Über dem ganzen Wohngebiet schwebt eine einzige Qualmwolke.
Alle grillen. Alle saufen. Die ersten gröhlen schon den "Westerwald".
19.15 Uhr: Die erste Fuhre ist fast fertig. Nur noch ein Spritzer Bier
auf den Rost, hach, was duftet das lecker!
19.20 Uhr: Sonja hat ihre Bratwurst verdrückt und behauptet, sie sei satt... Sie wischt ihre Fettfinger in der Serviette ab und nippt an ihrem
Mineralwasser. Dumme Kuh. Spielverderberin. Aber kein Wunder, seit einer Stunde hatte sie Baguettestückchen um Baguettestückchen in die Knoblauchsauce gedippt und ununterbrochen, geradezu orgiastisch, "KÖSTLICH" geplärrt. Jetzt macht sie auf Diät. Egal, wir anderen fressen, was das Zeug hält.
21.25 Uhr: Das letzte Schnitzel ist vernichtet. Köter lutscht die letzte Bratwurst. Mistblag Dennis ist glücklicherweise eingeschlafen, ich hatte ihm ein Körnchen in seine Fanta gemischt. Zwei Reihenhäuser weiter prügelt sich Mehmet mit einem alten Oppa. Ich serviere Kümmerling. Die Damen bleiben bei Feigling. Sonja nippt immer noch Mineralwasser. Immerhin hat sie in der Zwischenzeit ihre Bluse aufgeknöpft und die Titten hängen fast raus!
22.13 Uhr: Bier is alle (ich hatte Manfred nicht einkalkuliert). Sonja muß ihr Wasser mal kurz beiseite stellen. Sie ist die einzige, die noch fahrtüchtig ist und zur Tanke muß.
22.15 Uhr: Stefan holt Gitarre von drüben. Wir singen erst "Bolle" und anschließend "Wir lagen vor Madagaskar"...
22.30 Uhr: Müssen kurzfristig auf härtere Sachen umsteigen, bis Sonja mit'm Bier zurück ist...
22.42 Uhr: Sonja is' zurück. Das Pülleken haben wir uns jetzt aber verdient!
22.57 Uhr: Manfred zeigt Popo. Carmen filmt.
23.41 Uhr: Stefan kotzt in die Fuchsien.
23.57 Uhr: Keine Lust mehr zum Singen. Legen AC/DC's "Highway to Hell" auf und drehen Volume auf Max?
00.02 Uhr: Wo zum Teufel sind meine Badeschlappen?
00.14 Uhr: Bollek fällt um.
00.36 Uhr: Die Polizei ist da. Hauptmeister Karsunke (auch ein Griller!) und Oberkommissar Böckwemser. Müssen AC/DC ausmachen...
01.48 Uhr: Die Polizei geht. Jetzt ist auch der Kümmerling alle. Sonja fährt die ganze Bagage nach hause.
02.00 Uhr: Schatzi geht in Bett, ich schleppe Manfred rüber in seinen
Vorgarten. Pinkelt in Sandkasten.
02.02 Uhr: Sind bei Manfred im Partykeller, das Pülleken haben wir uns
jetzt aber verdient.
02.34 Uhr: Wieder zu Hause. Krabbel ins Bett, wecke Schatzi und frage:
"SEXXXXXX???????"
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#164 11.04.04 - 19:24
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MITTWOCH
Liebes Tagebuch,
ich schreibe Dir aus dem
Reisezentrum der Deutschen Bahn. Ich
habe gerade viel Zeit zu schreiben,
denn ich will einen Fahrschein
kaufen. Die ca. 200 anderen Leute,
die außer mir hier sind, wollen das
auch, drum habe ich mir, um die
Wartezeit zu überbrücken, ein
bißchen Arbeit und was zu lesen
mitgebracht: "Der Herr der Ringe,
Band 1 2 3".
Die Deutsche Bahn hat jetzt ein
neues Preissystem. Wenn man seinen
Fahrschein z.B drei Tage vor Abfahrt
des Zuges bucht, kostet er weniger.
Ich bin daher schon seit vorgestern
hier. Leider bin ich seitdem noch
nicht an die Reihe gekommen, aber
dafür kenne ich die meisten anderen
schon mit Vornamen. Ab und zu lade
ich welche in mein Zelt ein, und wir
kochen uns was Leckeres auf meinem
Campigkocher. Ich hoffe, mein
Konservenvorrat reicht noch bis
Dienstag, da fährt nämlich mein Zug.
DIENSTAG, FRÜHER MORGEN
Liebes Tagebuch,
es könnte sein, daß ich heute doch
noch rechtzeitig drankomme. Sie
haben nämlich einen zweiten Schalter
aufgemacht, so daß jetzt nur noch
zwölf unbesetzt sind. So kriege ich
zwar keinen supergünstigen
Frühbucher-Sparpreis mehr, dafür
aber wenigstens meinen Zug.
DIENSTAG, FRÜHER NACHMITTAG
Liebes Tagebuch,
der Bahnbedienstete am Schalter hat
mir meinen Fahrschein netterweise
doch zum Frühbucher-Sparpreis
verkauft. Mein Zug hat nämlich
schätzungsweise drei Tage
Verspätung. Welch ein Glück, denn
vom gesparten Geld kann ich meinen
Konservenvorrat wieder auffrischen!
FREITAG
Liebes Tagebuch,
als ich vorhin in den Zug
eingestiegen bin, haben mir alle vom
Bahnsteig gewunken. Es war
herzzerreißend, aber es ist
tröstlich zu wissen, daß ich sie bei
meiner Rückkehr in zwei Wochen eh
fast alle wiedersehen werde. Mein
Zelt habe ich einem armen
Geschäftsmann geschenkt, der
versucht hatte, sich seinen
Fahrschein am Automaten zu lösen.
Der ICE, mit dem ich jetzt fahre,
ist ziemlich voll, doch ich habe
einen Stehplatz vor dem Klo
ergattern können. Hier kann ich mich
schön anlehnen, zumindest solange
die Klotür sich nicht öffnet. Aber
die fünf Leute, die drin sind,
kommen eh selten nach draußen; es
sei denn, es muß mal jemand aufs
Klo.
SAMSTAG
Liebes Tagebuch,
wegen der maroden Gleise fährt der
Zug langsamer als er eigentlich
könnte. Das macht aber nichts. So
können wir in aller Ruhe die an uns
vorbei plätschernde malerische
Landschaft genießen. Das Wetter ist
herrlich, und es sind viele
Fahrradfahrer unterwegs. Sie winken
uns immer fröhlich zu, wenn sie an
uns vorbei fahren.
Vor jedem Bahnhof, den wir anlaufen,
gibt der Zugchef über Lautsprecher
die Anschlußzüge der letzten paar
Monate durch, die wir übrigens fast
alle noch erreichen. Er wünscht
allen Fahrgästen, die aussteigen,
zum Abschied noch einen schönen Tag
und bedankt sich bei Ihnen für das
Reisen mit der Deutschen Bahn. Aber
aussteigen tut eigentlich kaum
jemand, denn dazu sind ja nur die in
der Lage, die einen Stehplatz in
unmittelbarer Nähe zu einer Tür
ergattert haben - und das sind ja
meistens die, die gerade erst
eingestiegen sind.
Anschließend übersetzt der Zugchef
seine gesamte Ansage immer nochmal
auf Englisch. Schließlich ist der
ICE ja der "official carrier" für
die Expo. Die Expo ist zwar schon
vorbei, aber hier an Bord befinden
sich noch einige Expo-Besucher, die
damals in Hannover zugestiegen sind.
Man erkennt sie leicht an den
hüftlangen Vollbärten.
Am Ende jeder Durchsage empfiehlt
uns der Zugchef immer noch ein paar
Gerichte von der Speisekarte, die
für uns im Speisewagen vom
freundlichen Team von der Mitropa
aufgetaut werden. Ein Croissant mit
Butter und Honig für 6 Euro 30 hört
sich verlockend an, aber zum
Speisewagen zu gelangen ist
praktisch unmöglich, denn hier ist
absolut kein Durchkommen. Auch nicht
für den Schaffner, deshalb
erleichtern wir ihm die Arbeit und
kontrollieren unsere Fahrscheine
gegenseitig. Manchmal brauchen wir
ihn aber doch, wenn es darum geht,
Fahrscheine für die Passagiere
nachzulösen, die seit der Abfahrt
des Zuges hier geboren wurden.
MONTAG
Liebes Tagebuch,
der Zug ist vorhin mitten in der
Nacht wieder einmal auf offener
Strecke stehen geblieben. Der
Zugchef hat gerade über Lautsprecher
durchgegeben, die Ursache für die
kleine Verzögerung sei diesmal nicht
wie sonst eine von Vegetation
überwucherte Signalanlage, sondern
ein brennender Triebwagen.
Um der ansteigenden Hitze im Inneren
des Zuges entgegenzuwirken, werden
vom freundlichen Team von der
Mitropa gekühlte Getränke verteilt.
Leider ist nur noch Kaffee da. Aber
immerhin. Der Strom ist ausgefallen.
Doch der Flammenschein spendet
genügend Licht, so daß ich Dir diese
Zeilen noch schreiben kann:
Was bin ich froh, daß ich nicht mit
dem Auto gefahren bin! Ich hätte
sonst nie so viele liebe, nette
Menschen kennengelernt. Selten
erlebe ich eine Reise so bewußt,
intensiv und naturverbunden. Schön,
daß es in dieser schnellebigen Zeit
noch so etwas gibt wie die Deutsche
Bahn.
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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