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BAND APART reservoir dog

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#61 01.08.03 - 20:24
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Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
(Bertold Brecht, Dreigroschenoper)
Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen
Leere mit fremden Inhalt.
(Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813-1863)
Nichts hindert so sehr daran, natürlich zu sein, wie der Wunsch, es zu scheinen.
(La Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche.
(Paulus Gordon)
Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran
denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude
machen könne.
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Die meisten Menschen haben wie Pflanzen verborgene Eigentümlichkeiten,
welche der Zufall aufdeckt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-, Von der Unmoral der Moral)
Die Unmöglichkeit einer Antwort ist die Antwort selber.
(Eugene Ionesco, franz. Schriftsteller, 1912- ,'Der König stirbt')
Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und
unnatürliche Einstellung zur Sexualität.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese
Welt zur Hölle.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Be-
urteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
(Marie von Ebner-Eschenbach ,öst. Schriftst., 1830-1916, Aphorismen)
Wer schläft, sündigt nicht. Wer aber vorher gesündigt hat, schläft
dann um so besser.
(Prof. Dr. Dr. h.c.F. Singer, Meran-Kongreß 1962)
Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-)
Was ein richtiger Professor schon als Privatdozent lernt:
Das Korsett seines Rückgrats den Bedingungen der Karriere anzupassen.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-)
Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
(Henry Louis Mencken, Vorurteile)
Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge.
Sie bemerken alles, mit Ausnahme des Selbstverständlichen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1954-1900)
Sobald eine Sache schiefgegangen ist, nennt man sie 'Experiment'., dieses
Wort ist doch das Lieblingswort der Pechvögel.
(Robert Penn Warren, US-amerik. Schriftsteller, 1905-)
Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf - und
gibt es verkehrt wieder.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftst., 1888-1960)
Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, Biologe)
Der Mann hat hauptsächlich deshalb einen Kopf, damit eine Frau ihn
verdrehen kann.
(Jacques Prevert, fr. Schriftsteller, 1900-1977)
Was noch zu leisten ist, das bedenke,
was du schon geleistet hast, das vergiß.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftstellerin, 1830-1916)
Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.
(Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit')
Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.
(Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)
Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung.
(Karl Kraus, öst. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)
Alles ist erlaubt.
(Jean-Paul Sartre, fr. Philosoph, 1905-1980)
Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele,
und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter.
(Gaius Suetonius, röm. Schriftsteller u. Anwalt, 70 n.Chr.-???)
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln -
Leute, die alles wissen und Leute, die überhauptnichts wissen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
(Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind, um lieben zu können.
(Michel del Castillo)
Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine: daß die dein Herzenswunsch
nicht erfüllt wird. Die andere: daß er es wird.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten
müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?
(Ludwig Marcuse)
Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute
wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion.
(Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')
Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung.
(Kurt Tucholsky, dt Schriftsteller, 1890-1935)
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
(Georges Bernandos)
Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966, Unfrisierte Gedanken)
Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden,
altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form
hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in übereinstimmung
steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)
Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt,
dann wäre sie heute noch nicht fertig.
(George Bernard Shaw, ir. Dichter, 1856-1950)
Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe,
gegen sie polemisieren zu wollen.
(Arnulf överland)
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen
Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat
schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze.
(Kurt Tucholsky, 1890-1935, Requiem (Nachruf auf sich selbst)
Wer nichts weiß, muß alles Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
(Francois Duc de La Rouchefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der
wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen
von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer
Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russel, engl. Phil., Religion und Moral)
... ein unproduktiver Trunkenbold.
(George Bernard Shaw über Oscar Wilde)
Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern
durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste,
was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck
bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als
eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)
Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)
Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch.
(Sarwapalli Radhakristan)
Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben sollten, daß ein männliches
Glied unter Kokaineinfluß so hart wird, daß man einen gefrorenen Acker
damit umpflügen kann ... das stimmt!
(Walter Moers, Schöner Leben mit dem Kleinen Arschloch)
Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme
Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
Violence is the last refuge of the incompetent
(Isaac Asimov, am. Wissenschaftsautor, )
Nur wer denkt, irrt auch.
(Horst Friedrich)
Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...
Geschirrspüler spülen für einen das langweilige Geschirr und ersparen
einem so die Mühe, es selber spülen zu müssen. Videorekorder sehen sich
für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparen einem so die
Mühe, sie selber ansehen zu müssen.
(Dirk Gently's Holistische Detektei)
Ein aufrichtiger Irrtum ist keine Lüge, er ist nur ein Schritt
auf die Wahrheit zu.
(Romain Rolland)
Bisher hieß es immer: Computer machen keine Fehler.
Dank modernster Hardware wurde jetzt auch dieses Manko beseitigt ...
(Holger Lamm über den Pentium)
Die Katholiken Terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der
Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.
(Kurt Tucholsky)
Microsoft is not the answer, Microsoft is the question. NO is the answer.
Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.
(Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, *1935)
Postulate #1: Nothing is better than sex.
Postulate #2: Masturbation is better than nothing.
Conclusion: Masturbation is better than sex.
Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.
(Friedl Beutelrock)
Das ist eine Niederlage in der ersten Runde, aber es werden weitere folgen.
(Rudolf Scharping zu den Ergebnissen der Europa-Wahl)
30% halten Motzki für übertrieben,
26% halten Motzki für untertrieben,
44% halten Motzki für ein Homevideo mit Vati in der Hauptrolle.
(Herbert Feuerstein in Schmidteinander)
Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller,)
Urlaub? Ich will dahin, wo schwarze, nackte Männer, die meine Sprache
nicht sprechen am Strand rumlaufen und meinen Körper mit öl einreiben...
(Golden Girls, Blanche)
Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.
(Indisches Sprichwort)
Manche Sätze von Oscar Wilde sind so sehr sprachgewordene Perversität,
so voll frivoler Paradoxie, daß sie nur von einem Päderasten
geschrieben sein können.
(Hans Natonek)
Es muß Arme geben, damit die Reichen das Gebot der Nächstenliebe
überhaupt erfüllen können.
(Aus einem Hirtenbrief der Bischöfe Spaniens,1954)
Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen
in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann
sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.
(Walter Heller)
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die
Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948)
Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer,
die man jung gekannt hat.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen
katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt
wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrations-
lagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind.
Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen,
sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war
eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden
ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftst., 1890-1935, 'Merkblatt für Geschworene')
Alle guten Triebe sind richtig.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift
sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er
stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben
einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal.
Wie hochmütig kann Demut sein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Schönheit wirkt auf den ersten Blick angenehm, aber wem fällt sie auf,
wenn sie drei Tage im Haus ist?
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-100)
Mein Name ist Barbara Elligmann.
(Barbara Elligmann)
Wer sein Haus vom Architekten einrichten läßt, wundere sich nicht, wenn's
nachher aussieht, als wohne er garnicht drin.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Die Liebe geht, wenn die Erwartung getäuscht wird.
(Wilhelm Weber-Brauns)
Humor und Geduld sind Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen.
(Phil Bassmans)
Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen.
Auch das Eis des Lebens ist glatt.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit.
(Marie v. Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Die öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine
öffentlichkeit zu ergeben?
(Chamfort, fr. Schriftst. und Philosoph, 1741-94 (Selbstm.))
Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Zeigt den Beweis eurer Liebe, auch öffentlich.
(2. Korinther 8,24)
Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.
(Adolf Spemann)
Selten denkt das Frauenzimmer / Denkt es aber, taugt es nichts!
(Friedrich Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)
Je mehr wir planen, regeln, regelmentieren, desto mehr nimmt das Chaos
zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.
(Aurel Schmidt)
Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie)
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Die Religion? - Der beliebte Ersatz für den Glauben.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Sag mir all meine Fehler, von Mann zu Mann.
Ich kann alles ertragen, außer Schmeichelei.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1900)
Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.
(Enzio Hauser)
Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann, läßt sich leicht erraten,
woher die Frau kommt.
(Emile Zola, franz. Schriftsteller, 1840-1902)
Welche Religion ist die Wahre?
Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich
selbst aufbaut.
(A.O. Weber)
Wenn eine Frau fünf Minuten nichts sagt, ist es an der Zeit
Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen.
(anonym)
So many men, so little time.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Begehrst du sie, so sagen sie, du seist vulgär wie alle anderen Männer;
begehrst du sie nicht, so sagen sie, du seist impotent.
(Pitigrilli)
Tief in seinem Inneren weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Misthaufen
ist. Er ist geil wie ein Vieh und schämt sich deswegen zutiefst.
(Valerie Solanas)
Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer
diejenige, die ich noch nicht kenne.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von
zweien abkupfert, ist wissenschafliche Forschung.
(unbekannt)
There are two types of people in this world, good and bad. The good
sleep better, but the bad seem to enjoy the waking hours much more.
(Woody Allen)
Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in
zwei Wochen verlor ich 14 Tage.
(Joe E. Lewis)
Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand
eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der
katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"
(Quentin Crisp)
Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verückt, dass er nicht
einen noch Verückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Die Asyslbewerberzahlen lägen auf zu hohem Niveau und zu hohes Niveau
möchte sich Herr Kanther nicht nachsagen lassen.
(Friedrich Küppersbusch, dt. Fernsehmoderator)
Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes
nicht mehr sicher.
(Hermann Kesten)
Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man
sicher sein, daß er nie welches gehabt hat.
(Aristoteles Onassis, gr. Reeder)
Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher hat es noch jeder
geschafft.
(Norman Mailer)
Geld allein macht nicht glücklich, aber es besser, in einem Taxi zu
weinen als in der Straßenbahn.
(Marcel Reich-Ranicki)
Ruhm bedeutet vor allem, daß man zum richtigen Zeitpunkt stirbt.
(Alfred Polgar)
Das Licht am Ende des Tunnels ist meistens eine Leuchttafel, auf der
"Kein Ausgang" steht.
(unbekannt)
Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches - niemand tut
es gern und am Ende ist der Gegenstand der Analyse tot.
(unbekannt)
Pabst John Paul wäre wesentlich beliebter, wenn er sich Pabst John Paul
George and Ringo nennen würde.
(Paul Krassner)
Soweit ich weiss, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der
Intelligenz gesungen.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)
When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm very good.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die
Tiefpunkte vermehrt.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß
Klavier spielt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1982)
Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schr., 1830-1916)
Getretener Quark wird breit - nicht stark.
(Johann W.von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn
heilen will.
(F. Duc de La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller
Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst. 1854-1900)
Sex is not the answer. Sex is the question. "Yes" is the answer.
Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen.
(Vauvenargüs )
Bemüh' Dich nur und sei hübsch froh, der ärger kommt schon sowieso.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 183-1882)
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Ein Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.
(J.W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich.
(Groucho Marx)
Alkohol ist keine Antwort, aber man vergisst beim Trinken die Frage.
(Henry Mon)
Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen.
(Boris Becker, dt. Tennisspieler)
Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das
Scheißgefühl, kein Geld zu haben.
(Herbert Achternbusch, Künstler)
Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.
(äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.)
Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.
Meßgewänder sind das Kostüm der Narrem am Himmlischen Hof.
(A. Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
Women: You can't live with them, and you can't get them to dress up in a
skimpy Nazi costume and beat you with a warm squash.
(Emo Phillips)
I've been rich and I've been poor. Believe me, rich is better.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
I don't want to be immortal through my work. I want to be immortal
hrough not dying.
(Woody Allen)
Once there was a time when all people believed in God and the church
ruled. This time is called the Dark Ages.
"He who can, does. He who cannot teaches.
(George Bernard Shaw (1856-1950))
Democracy is a form of government that substitutes election by the
incompetent many for appointment by the corrupt few.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950))
The quickest way to a man's heart is through his chest, with an axe.
Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig.
(Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978)
Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer
Meinung sind.
(La Rochefoucauld 1613-1680 )
Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.
(Kazimierz Bartoszewicz 1852-1930)
Whenever I'm caught between two evils, I take the one I've never tried.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Too much of a good thing is wonderful.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
If only God would give me some clear sign! Like making a large deposit
in my name in a Swiss bank.
(Woody Allen)
A diplomat...is a person who can tell you to go to hell in such a way
that you actually look forward to the trip.
(Caskie Stinnett)
A jury consists of twelve persons chosen to decide who has the better lawyer.
(Robert Frost)
Diplomacy is the art of saying 'Nice doggie' until you can find a rock.
(Will Rogers (1879-1935))
I don't know if God exists, but it would be better for His reputation
if He didn't.
(Jules Renard)
I think that God in creating Man somewhat overestimated his ability.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would
take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place
and kill him.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
The fact that a believer is happier than a skeptic is no more to the
point than the fact than a drunken man is happier than a sober one.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Whenever I hear anyone arguing for slavery, I feel a strong impulse to
see it tried on him personally.
(Abraham Lincoln, am. Staatsmann, 1809-1865)
Das Schlimmste, das ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch, sich
unbegingt zu unterwerfen, dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen,
Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
(Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin 1892-1973)
Der Erfolg zählt. Die Mißerfolge werden gezählt.
(Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)
Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur
möglich darüber.
(Charles Dickens, )
Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in
Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
(Friedrich Dürrenmatt, schweiz. Schriftsteller 1921-1990)
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker 1850-1938)
Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg
zur Nullität und Charakterlosigkeit.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens
kann man nicht immer darauf bauen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, geb. 1927)
Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein
Idiot sein kann.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller 1901-1990)
Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach
der Grösse unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer
Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
Früher standen sich die Menschen näher. Es blieb ihnen nichts anderes
übrig. Die Schußwaffen trugen nicht weit.
(S. J. Leg)
Die meisten von uns sind wie Litfasssäulen. Wer zuletzt was draufklebt,
hat recht.
(Johannes Leppich, dt. Jesuitenpater)
Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an
seinen Antworten.
(Francois G. de Levis 1720-1781)
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich
nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller 1742 - 1799)
Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen
Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, amerik. Schriftsteller 1891-1980)
Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen
denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.
(William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker 1865 - 1943)
Der Ruin des Nächsten erfreut Freund und Feind.
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen
Fehler bei anderen entdecken.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
Ein Kamel ist ein Rennpferd, das von einem Komitee entworfen wurde.
Jeder kann seine eigene Meinung haben, aber manche verdient Prügel.
Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat die
Schlüssel.
(B. Schleppey)
Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet
wird.
(U. Schmidt)
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich
nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende
oder der Empfangende betrachtet.
(Tschuang-tse, chinesischer Philosoph, 4. Jh. v. Chr.)
Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre äquator geworden, wenn alles mit
rechten Dingen zugegangen wäre.
Lärm beweist nichts. Oft gackert eine Henne, die bloß ein Ei legte, als
hätte sie einen Planetoiden gelegt.
Es gibt Menschen, die bringen alle schönen und heroischen Taten fertig,
nur eine nicht: sich zu enthalten, den Unglücklichen von ihrem Glück zu
erzählen.
Das gute Gedächtnis ist wie ein Sack, es behält alles. Das bessere
Gedächtnis ist wie ein Sieb, es behält nur, worauf es ankommt.
(Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930)
Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den
Menschen nicht, noch demütigt es ihn.
(Thornton Wilder, amerik. 1897-1965)
Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als
um die eigene Person.
Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen
Siebengescheite machen.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das
Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Daraus, daß die Sonne bisher jeden Tag aufgegangen ist, folgt logisch
nicht, daß sie es morgen wieder tut.
(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht
mehr das, was sie einmal waren.
(Helmut Qualtinger, "st, Schriftsteller, 1928-1986)
Nur Reisen verwandelt das Spießbürgerliche und Kleinstädtische in
unserer Brust in etwas Weltbürgerliches und Großstädtisches.
(Paul Jean)
Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung,
die der Reisende nicht ahnt.
(Martin Buber)
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt.
(Joseph von Eichendorff)
Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie
nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen:
Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
(Ferdinando Galiani)
Ein Zufall, der Gutes bringt, wird als Vorsehung angesehen,
ein Zufall jedoch, der böse ausgeht, ist Schicksal.
(Reinhard Baumgart)
Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: Es schön zu finden.
(Rudolf Leonhard)
Das Glück ist das einzige,
das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875-1965)
Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Weltall zerfällt in zwei Teile: Ich und der Rest.
(Giovanni Papini)
Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas.
(Amos Bronson Alcott)
Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, daß er in
Erfüllung geht.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn
er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.
(Hermann Bang)
Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich
selbst verheimlichen wollte.
(Friedl Beutelrock)
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts
genossen hat.
(Giovanni Boccacio)
Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.
(Ludwig Börne)
Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bißchen
unverheiratet bleiben.
(Claudia Cardinale)
Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften
Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften
Menschen, und sofort haßt du die ganze Tugend.
(Tony Duvert)
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
(Theodor Fontane, dt. Schriftst., 1819-63)
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen,
wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik
haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.
(Franklin D. Roosevelt, am. Politiker)
Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort
benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
(Sigmund Freud, öst. Psychologe u. Psychater, 1856-1939)
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für
jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)
Wenn alles Geld und Grundbesitz auf der Welt gleichmäßig verteilt würde,
sagen wir um 15.00 Uhr, dann gäbe es um 15.30 Uhr bereits merkliche
Unterschiede in den finanziellen Verhältnissen der Empfänger.
(Jean-Paul Getty, am. Milliard"r, 1892-1976)
Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat
man die Last der Jahre.
(Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt)
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber
das Denken anderen überläßt.
(Ernst R. Hauschka)
Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.
(Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v. Chr.)
Der Weg ist das Ziel.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)
Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat.
(Sinclair Lewis)
Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter
ihn.
(östliche Weisheit)
Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem
Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens.
Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert.
(Martin Kessel)
Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und Frauen
etwa 30000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause
komme, meine 25000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit
ihren 30000 noch anfängt.
(Michael Collins)
Schöne Tage - nicht weinen, daß sie vergangen,
sondern lächeln, daß sie gewesen.
(Rabindranath Tagore)
Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben.
Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
(Andre Gide)
Zu den herbsten Enttaeuschungen des Lebens zaehlen oft die erfuellten Wuensche.
(Karl Heinrich Waggerl)
Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
(chinesisches Sprichwort )
Die schönste Feude erlebt man immer da,
wo sie am wenigsten erwartet wird.
(Antoine de Saint-Excupery)
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar.
(Antoine de Saint-Excupery)
So ist das Leben:
Mal verliert man,
mal gewinnen die anderen.
Vaterland nennt der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf
Menschmord auszugehen.
(aus Romulus der Große, Friedrich Dürrenmatt)
Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser
Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht
anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen
durchkreuzen.
(John Stuart Mill, engl. Phil., 1806-73)
Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen
Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-1980)
Manche Leute kennt man vom Wegschauen besser als vom Hinsehen.
(Fritz Muliar)
Sorgen sind wie Babys: Je mehr man sie hätschelt, desto besser gedeihen
sie.
(Helmut Qualtinger, "st. Schauspieler, 1928-86)
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
(Jonathan Swift, engl. Schriftst. (Gullivers Reisen), 1667-1745)
Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, 1915-)
Wozu weibliche Unvernunft imstande ist, hat sich schon an der Idee
erwiesen, sich von einer sprechenden Schlange Diätvorschriften geben zu
lassen.
(Orson Welles, am. Schausp. u. Schriftst., 1915-1985)
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert,
erreicht zu werden
(Sprichwort)
Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört
(Nehru, ind. Politiker, 1889-1964)
Aphorismen sind transportfähige Weisheiten,
ausgesuchtester Extrakt des Denkens und Fühlens
(William Rounseville Alger)
Wer nichts böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.
(Heinrich Waggerl, öst. Erzähler, 1897-1973)
Ein Urteil läßt sich wiederlegen,
ein Vorurteil nie.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu
riskieren.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
Arroganz ist die Perücke geistiger Kahlheit.
(aus: 'Fliegende Blätter')
Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er
hätte sie gegeben.
(Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren
erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden
zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Gehen Sie ins Theater,
solange es noch mit Th geschrieben wird.
(Jürgen Bossse)
Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.
(Ambrose Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Der Zynismus der Zyniker besteht nicht darin, daß sie sagen, was sie denken,
sondern darin, daß sie denken.
(Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht todzukriegen sind.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, Biologe)
Das ist schön bei uns Deutschen, keiner ist so verrückt, daß er nicht noch einen
verrückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Schriftsteller: einer, der Leuten Vergnügen liefert, die selbst nicht genug Witz
haben, sich zu unterhalten.
(Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1962)
Hartnäckige Üblelaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, daß ein Mensch
gegen seine Bestimmung lebt.
(Jose Ortega y Gasset, sp. Kulturphil., 1883-1955)
Man muß Geist haben, um ihn aufgeben zu können.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität
Ignoranz.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her
hat.
(Inge Meysel, dt. Schauspielerin)
Schweigen ist der vollkommenste Ausdruck der Verachtung.
(Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Ich bin der Überzeugung, daß der Mensch die Summe seiner Erlebnisse ist.
(Henry Jaeger)
Mit der Zeit vollbringen unsere Vorfahren immer ruhmreichere Taten.
(Wieslaw Brudzinzki, pol. Aphoristiker,1920- Katzenjammer)
Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, die er machte, der Weise belächelt
sie.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftsteller, 1888-1960)
Takt ist wohl keine Tugend der Satire.
Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre.
(Jan Sztaudynger, Polnische Pointen)
Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr
Glück aufs Spiel setzen.
(franz. Sprichwort)
Ein Dekollete sollte kein optischer Selbstbedienungsladen sein.
(Ruth Leuwerik)
In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen;
aber was man dort hört, macht das wett.
(Kin Hubbard)
Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda
mundgerecht machen könnte.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph, 1872-1970)
Die schönsten Abendkleider würden nur nach der praktischen Funktion (also
bedecken und warmhalten) schlecht abschneiden, denn sie enthüllen mehr, als sie
bedecken, und wenn Wärme erzeugt wird, dann eher beim bewundernden Gegenüber.
(Philip Posenthal, Unternehmer, über die Funktion des Design)
Schlagwörter sind keine Argumente, sondern nur zur Faust geballte Gedanken.
(Thornton Wilder, am. Schriftsteller, 1897-1975)
Der Roulette-Tisch lohnt sich für keinen, ausgenommen für seinen Besitzer;
trotzdem ist die Leidenschaft des Spielens allgemein, die Leidenschaft,
Roulette-Tische zu halten, dagegen unbekannt.
(George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Der Karneval ist der (stets mißglückte) Versuch des Spießers, das Unerlaubte in
seine Moral einzubeziehen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979, Vom Baum der Erkenntnis)
Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an.
(Nelly Sachs)
Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen.
(Rosa Luxemburg, dt. Politikerin, 1870-1919)
Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann, und der das
Thema nicht wechseln will.
(Winston S. Churchill, engl. Politiker, 1874-1965)
In der Einfalt eines Tieres liegt große Weisheit mit Verlaub - und manchmal
liegt große Torheit in der Weisheit der Gelehrten.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950, Die heilige Johanna)
Ein Dummer findet immer einen noch Dümmeren, der ihn bewundert, aber er kann
sich nicht willentlich verheimlichen, daß dieser Dumme ein Dummer ist.
(Simone de Beauvoir, fr. Schriftstellerin, 1908-1986)
... Eines der tollsten Abenteuer, die wir auf dieser Welt haben können: sich
selbst zu begegnen.
(Wolfgang Borchert)
Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Jeder bezeichnet seine Irrtümer als Erfahrung.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Zeitung ist die Konserve der Zeit.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Skepsis ist das Zeichen - und sogar die Pose - des gebildeten Verstandes.
(John Dewey, am. Philosoph u. Erziehungswissenschaftler, 1859-1952)
Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!
(Henry Ibsen, norw. Dichter, 1828-1906)
Gegen wen ich denke? Gegen diejenigen, die es mir verbieten.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.
(Hans Kudszus, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1901-1977)
Schließlich, und endlich: was vermisse ich unter meinen Mitmenschen am meisten:
Wirkliche, wirkliche Phantasie.
(Christian Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt
Inquisition.
(Johann Nepomuk Nestroy, öst. Dichter u. Schriftsteller, 1808-1862)
Mütter vergessen gerne, daß die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird.
(Vera Caspar)
Die Ehe, die wahre Festung der bürgerlichen Moral.
(George Bernhard Shaw, Was ich der deutschen Kultur verdanke)
Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung gemacht
wird.
(J.J. Disenberg)
In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der
anderen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Entrüstung - ein Gallenwespenprodukt, das im wesentlichen aus Schaum besteht.
(Heinrich Wolfgang Seidel, dt. Schriftst., 1876-1945)
Abstinenzler: ein schwacher Mensch, welcher der Versuchung erliegt, sich selbst
eines Vergnügens zu berauben.
(A. Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Wir leben in einer Zeit der Schnüffelei. Heutzutage bedroht man Menschen nicht
mit einem Dolch, sondern mit einem Dossier.
(Vance Packard, am. Journalist, 1914-)
Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen, die gar
nicht da sind.
(Audrey Hepburn, Schauspielerin)
Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der
Zukunft.
(John Knittel, schw. Schriftsteller, 1891-1970)
Je härter die Gesetze, desto stärker die Unfallflucht.
(Rechtsanwalt Dr. Simon)
Eine Reise ist wie eine Liebe, eine Fahrt ins Unbekannte.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Abstinenzler sind Leute, die vom Verzichten nicht genug bekommen können.
(Michael Pfleghar, dt. Showregisseur, 1933-)
Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Chr. Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich
dir geben.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Die einzige Sprache, die jeder versteht,
ist die Sprache des menschlichen Gesichts.
(Ernst Bloch)
Werbung ist die Mystik des 21. Jahrhundert.
(Thomas Niederreuther, dt. Aphoristiker, *1909)
Das Wesen der Romantik ist die Ungewißheit.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon ein Wiederspruch
in sich.
(Voltaire, fr. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)
Liebe ist die Anziehungskraft des Geistes, wie die Schwerkraft die
Anziehungskraft der Körper ist.
(Valerie.Marie Breton, dt. Schriftstellerin)
Sich glücklich fühlen, auch ohne Glück - das ist Glück.
(Marie von Ebner Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Schönheit ist Tiefe der Fläche.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Pervers: was dem anderen mißfällt.
(Frank Thieß, dt. Dramatiker u. Essayist, 1890-1977)
Der niederträchtigste Fruchtabtreiber ist der, welcher versucht, den Charakter
eines Kindes zu formen.
(George Bernard Shaw, Katechismus für Umstürzler)
Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.
(Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)
Ich bin kein Jude! Ich sehe bloß so intelligent aus!
(Werner Finck zu einem NS-Rollkommando)
Schlagzeilen - das ist Weltgeschehen in Pillenform.
(Norman Mailer, am. Schriftsteller, 1923-)
Der Langweiler ist ein Mensch, der, wenn du dich nach seinem Befinden erkundigt,
es dir erklärt.
(Channing Pollock, amer. Dramatiker, 1880-1937)
Ehefrau: die Steuer, die man für den Luxus bezahlen muß, Kinder zu haben.
(Gabriel Laub, tschechischer Schriftst., *1828)
Risiko ist die Bugwelle des Erfolges.
(Carl Amery, dt. Schriftsteller, 1922-)
Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Appetit ist die Luxusausgabe des Hungers.
(Anita, eigtl. Anita Daniel, am. Schriftstellerin, 1902-)
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
(Winston Churchill, br. Staatsmann, 1874-1965)
Zank ist Rauch der Liebe.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie
Wissensdrang.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Wahlbetrug: verbotene Beinflussung des Wahlergebnisses nach der Wahl. Gegensatz:
Wahlversprechen
(Rolf Haller, dt. Schriftsteller, 1922-)
Schlagfertigkeit ist das, was dir auf dem Nachhauseweg einfällt.
(unbekannt)
Geduld ist die Tugend der Kraft-o. Mutlosen.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
Schule: Mit Zivilismus getarnte Minderjährigenkaserne.
(Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, *1920)
Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.
(Filippo Pananti, ital. Dichter, 1766-1837)
Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.
(Ambrose Bierce; am. Journalist, 1842-1914)
Pagen sind Edelleute, die den Damen, wenn sie die Schloßtreppe hinaufgehen, die
Röcke hochheben.
(Definition eines Kindes)
Erwarte nicht von einem, der einen Knebel im Munde hat, daß er dir das sagt.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Eine Vernunftsehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft
zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch
begehen kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Fernsehen - Rundfunk für Phantasielose
(Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, 1920-)
Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze
erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird.
(Heimito von Doderer, öst. Schriftsteller, 1896-1966)
Schreckliches Klima, das durch Eintracht des demographischen Hochs mit dem
geistigen Tief entsteht.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Unmoral ist die Moral derer, die sich amüsieren.
(Henry Lois Mencken, amer. Kritiker, 1880-1956)
Statistik ist ein Verfahren, welches gestattet, geschätzte Größen mit der
Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken.
(Helmar Nahr, dt. Mathematiker u. Wirtschaftswissenschaftler, *1931)
Das Schmollen ist eigentlich das Aufprotzen der weiblichen Artillerie; wer
bereits öfter beschossen wurde, fühlt sich schon versucht, bei der bloßen
Veranstaltung die weiße Fahne auszustrecken.
(Graf Christian Ernst von Bentzel-Sternau, dt. Schriftsteller, 1767-1849)
Vitamine: kleine, bekömmliche Tiere, die am Salat entlangklettern.
(Kindermund)
Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt.
(Lichtenberg, dt. Schriftst.u. Physiker, 1742-1799)
Hüte dich vor Eintagsfliegen. Ihre Zeit ist begrenzt.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Im Himmel sind Heilige gut aufgehoben. Auf Erden können sie einem das Leben zur
Hölle machen.
(Richard J. Cushing, amer. Kardinal, 1895-1970)
Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut. Morgen ist
es vielleicht schon erlaubt.
(Jean Genet, franz. Schriftsteller, 1910-1986)
Wer in Geld schwimmt, hält den Rettungsring für eine Zumutung.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den
Augen zu verlieren.
(Andre Gide, franz. Schriftsteller, 1869-1951)
Das Vorurteil ist ein Floß, an das sich der schiffbrüchige Geist klammert und
ins Sichere rudert.
(Ben Hecht, am. Schriftst. u. Journalist, 1894-1964)
Phantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können.
(Gabriel Laub, tschech. Satiriker, 1928-)
Binde einen Fetzen um einen Stock, halte ihn hoch, und du wirst sehen, wie viele
ihm wie einem Banner folgen werden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Der Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet.
(Frank Wedekind, dt. Schriftsteller, 1864-1918)
Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten.
(Georg Bernard Shaw, irischer Schriftst., 1856-1950)
Spargel und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf
hochreckt, wird er abgestochen.
(Eugen Gerstenmaier, dt. Theologe u. Politiker, 1906-1986)
Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.
(Seneca, röm. Philosoph, 4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und
Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er
in spätestens vier Wochen bankrott.
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
Ein Blitz sollte sich schämen, im Blitzableiter zu enden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Die chemische Analyse der sogenannten dichterischen Inspiration ergibt 99%
Whisky und 1% Schweiß.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1952)
Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wußten es nur
nicht so genau.
(Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
Je reiner die Schuld der Opfer, desto schmutziger die Hände der Henkeer.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend
des Menschen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
(Ludwig Börne, dt. Schriftst., 1786-1837)
Was kann schon auf dem harten Boden der Tatsachen gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Ideologie: Philossophie aus Fertigbauteilen.
(Horst Dieter Schlosser, dt. Germanist, 1937-)
Bigamie: eine Frau zuviel.
Monogamie: dasselbe.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
(Rousseau, schw.-frz. Phil.; 1712-1778)
Der Steuermann umgab sich gern mit Nullen. Er hielt sie für Rettungsringe.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Menschen, die wie Götter verehrt werden, verlieren mit der Zeit tatsächlich ihre
menschlichen Züge.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Phantasten sagt man oft von Menschen, deren Uhr vorgeht. Sie sehen alles ein
bißchen früher.
(Anita, am. Schriftst., 1902-)
Am meisten freut man sich über den guten Ruf, den man nicht verdient hat.
(Francoise Sagan, franz. Schriftstellerin, 1935-)
Es gibt fruchtbare Wüsten, wo Straußenköpfe bestens gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind,
damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.
(Franklin Jones, am. Schriftsteller)
Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen
kann.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
Anonym darf auftreten, wer tatsächlich ein Nichts ist.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Wirf den Stein als erster, sonst nennt man dich einen Epigonen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte
Gedanken)
Das Lächeln ist ein Licht, das sich im Fenster eines Gesichtes zeigt, und
anzeigt, daß das Herz daheim ist.
(Unbekannt)
Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
(Georg Simmel, dt. Philosoph u. Soziologe, 1858-1918)
Aphorismen über Religion, Kirche und Moral
Er trat aus der Kirche aus und wurde Christ.
(Hugo Ernst Käufer)
Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die
Christus ans Kreuz schlugen.
(Gertrud von Le Fort)
Die katholische Kirche begeht wieder einmal den strategischen Irrtum, mit
kämpferischem Mut die gestrigen Barrikaden zu besteigen.
(William S. Schlamm)
Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau
im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der katholische oder der
protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"
(Quentin Crisp)
Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird's.
(Heinrich Wiesner)
Soweit ich weiss, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz
gesungen.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)
Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht.
(Helvetius)
Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof.
(A. Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere
Kinder.
Religion ist die Metaphysik des Volkes.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Once there was a time when all people believed in God and the church ruled. This
time is called the Dark Ages.
Theologen können durch ihre Lehren den Glauben mehr gefährden als Atheisten.
(Otto Heuschele)
I don't know if God exists, but it would be better for His reputation if He
didn't.
(Jules Renard)
Ich verlange nicht, daß der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur,
daß er mir meine läßt.
(Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphil., Soziologe u. Schriftst., 1883-1955)
Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die
Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schr. u. Physiker, 1742-1799)
In seinem Durchschnitts-'Organ' ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig,
in seinen Methoden dumm bis dreist.
(Heinrich Böll)
Toleranz ist gut.
Aber nicht gegenüber Intoleranten.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)
Peligion ist Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter.
(Rudolf von Delius)
Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
(Nietzsche (1844-1900), Menschliches, Allzumenschliches)
Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.
(anonym)
Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)
Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht
begreifen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Der Religion ist nur das Heilige wahr,
der Philosophie nur das Wahre heilig.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
Strenge Moralisten sagen: Um Glücklich zu sein, muß man alle Leidenschaften aus
sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als wie wenn man einem, der über
enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich beide Füß' amputieren lassen, damit er
kein Verdruß mehr mit dem Schuster hat.
(Johann Nepomuk Nestroy, öst. Komödiendichter & Schausp., 1801-1862)
Unsere Instinkte wirken nach zwei Richtungen - die eine strebt die Förderung
unseres eigenen Lebens und das unserer Nachkommen an, die andere will das Dasein
vermeitlicher Konkurenten beeinträchtigne. Die erste umfaßt Lebensfreude, Liebe
und Kunst, die, psychologisch gesehen, in der Liebe wurzelt. Zur zweiten gehören
Wetteifer, Patriotismus und Krieg. Die herkömmliche Moral tut alles, um die
erste zu unterdrücken und die zweite zu fördern.
(Bertrand Russel, Anleitungen zur Skepsis)
Die gängige Moral will stets unterdrücken.
(Bertrand Russel, Anleitungen zur Skepsis)
Die Regeln der Moral sollten so sein, das sie nicht das natürliche Glück
unmöglich machen.
(Bertrand Russel, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970)
Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Der Antichrist)
Kirche - Abonnement auf Gott?
(Birgit Berg)
Es ist müßig davon zu reden, daß wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott
so hilflos, daß er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen Könnnte? Religion
ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker u. Reformator, 1869-1948)
Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso
bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
Glauben ist leichter als Denken.
(Sprichwort)
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht und
eine, wenns ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
(Kurt Tuckolsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Ist Gott eine Erfindung des Teufels?
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Menschliches)
Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der
Welt ihre eigene Schande zeigen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Die Religion, die nur auf Theologie gebaut ist, kann niemals etwas Moralisches
enthalten.
(Imanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)
Wieviel Haß und Dummheit die Menschen doch - elegant verpackt - Religion nennen
können!
(Sri Aurobido)
Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und
oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: 'Glaube ist,
wenn man was glaubt und weiss, es ist nicht so.'
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.
(Nietzsche (1844-1900), Unzeitgemäße Betrachtungen)
Der Atheismus ist eine Form der Religion, vielleicht sogar der echten.
(Hans F. Geyer)
Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.
Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze.
(Manfred Bosch)
Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche.
(Paulus Gordon)
Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden
Religion zu beflecken.
(Epikur)
Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-1980, Von der Unmoral der Moral)
Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche
Einstellung zur Sexualität.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.
(Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit')
Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung.
(Karl Kraus, öst. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)
Der Atheist ist das größte Kompliment, das Gott sich selbst zollt: Er schafft
ein Wesen, das stark genug ist, von ihm abzusehen.
(Ernst Wilhelm Eschmann)
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
(Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen
respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?
(Ludwig Marcuse)
Die Wahrheit ist nicht daß ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen
Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die
gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen.
(Mahatma Gandhi, indischer Politiker)
Wolf und Lamm haben Frieden geschlossen:
Mann nennt das 'Staatskirchentum', der Gefressene dabei ist leider der Mensch.
(Max Brod)
Wer nichts weiß, muß alles Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schr., 1830-1916)
Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute wie ich: die
Rechte, die brave Gesinnung, die Religion.
(Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')
Religion ist die einzige Philosophie, die das Durchschnittshirn verstehen und
annehmen kann.
(Joseph Joubert)
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
(Georges Bernandos)
Glaube nicht übereilt.
(Ovid, röm. Dichter, 43 v.Chr. - 18 n.Chr.)
Wäre nur eine Religion in der Welt, so würde sie stolz und zügellos despotisch
sein.
(Friedrich der Große)
Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume.
Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine
neue Form, die in übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein
gutes Leben hilfreich ist.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)
Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen
sie polemisieren zu wollen.
(Arnulf Överland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und
Literatur)
Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
(Ludwig Marcuse)
Im Grunde interessieren mich als Autor nur zwei Themen: die Liebe und die
Religion.
Für beide Themen ist im innerdeutschen Katholizismus kein Platz.
(Heinrich Böll)
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn,
mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen
lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen, die du mir nennst. - Und warum
keine? Aus Religion.
(Schiller, Mein Glaube)
Der Spießer: Gegen alles, was er nicht gewohnt ist, ist er zur Stelle,
jederzeit.
(Ernst Bloch, Tübinger Einleitung in die Philosophie)
Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der
wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von
Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit,
die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russel, engl. Phil., Religion und Moral)
Die Irreligiösen sind religiöser, als sie es selbst wissen, und die religiösen
sind's weniger, als sie meinen.
(Franz Grillparzer)
Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die
Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)
Auch die Religion kann ihr Versprechen (des Glücks) nicht halten. Wenn der
Gläbige sich endlich genötigt findet, von 'Gottes unerforschlichem Ratschluß' zu
reden, so gesteht er damit ein, daß ihm als letzte Trostmöglichkeit und
Lustquelle im Leiden nur die bedingungslose Unterwerfung geblieben ist. Und wenn
er zu dieser bereit ist, hätte er sich den Umweg wahrscheinlich sparen können.
(Sigmund Freud, öst. Psychol. und Psychater, 1856-1939, Das Unbehagen in der
Kultur)
Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie Hilfe begehrt, ist
der Untergang unabwendlich.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Eine Religion nach der anderen löscht aus, aber der religiöse Sinn, der sie alle
schuf, kann der Menschheit nicht getötet werden.
(Jean Paul)
Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch.
(Sarwapalli Radhakristan)
Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe,
die die ihre ist und die uns nichts angeht.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht
auf der Sünde Morast.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie
eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948)
Es ist am Ende der Religion das beste, daß sie Ketzer hervorruft.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter 1813-63)
Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen
katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt wird, die
Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern und
Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind. Aber jene Männer,
Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf
kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war eine andere, deren Namen
auszusprechen heute schon verdächtig geworden ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Pr
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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Big_Kahuna reservoir dog

Beiträge: 1400 Registriert: 13.04.02 Wohnort: Emsland/Nds. |
#63 02.08.03 - 02:31
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9 Minuten und 37 Sekunden später...
So fertig, dass war starker Tobak, aber eine nette Sammlung...
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"Die Geschichte (...) ist wirklich wahr, und mit wahr meine ich erlogen, es ist alles erlogen.
Aber es sind unterhaltsame Lügen, und ist das nicht letztendlich die echte Wahrheit?
Die Antwort lautet: Nein..." |
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Mr.Pink bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 6642 Registriert: 05.02.02
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#64 02.08.03 - 12:54
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Daß Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglaube der größte.
Es ist für mich ebenso leicht, zu glauben, dass das Weltall sich selber geschaffen hat, als dass ein Schöpfer des Weltalls sich selber schuf, nein vielleicht sogar leichter, denn das Weltall existiert in sichtbarer Form und schafft sich selbst im Fortschreiten ständig neu, während ein Schöpfer dieses Weltalls eine Hypothese ist.
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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Mr.Pink bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 6642 Registriert: 05.02.02
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#66 02.08.03 - 14:42
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... von mir aus. 
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Big D bad motherfucker

Beiträge: 813 Registriert: 07.04.03
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#67 03.08.03 - 18:51
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wollt grads agen, hat irgendjemand hier denn den agnzen thread durchgelesen???
nein? und warum?
2 minuten überlegen-drauf kommen-weiterposten
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Mastubieren ist was für Wichser |
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BAND APART reservoir dog

Beiträge: 1484 Registriert: 05.11.01 Wohnort: Berlin (Bei Potsdam) |
#68 04.08.03 - 18:55
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9 min 37? Unmöglich!
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Smokey_McPott reservoir dog

Beiträge: 1414 Registriert: 23.03.02 Wohnort: Raesfeld (South Central) |
#69 04.08.03 - 18:56
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wird mal wieder zeit für die nächste seite, damit man nich immer soweit nach unten scrollen muss
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Big D bad motherfucker

Beiträge: 813 Registriert: 07.04.03
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#70 04.08.03 - 20:11
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wenn man wolfs auto hat ist nicht unmöglich.
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Mastubieren ist was für Wichser |
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BAND APART reservoir dog

Beiträge: 1484 Registriert: 05.11.01 Wohnort: Berlin (Bei Potsdam) |
#71 05.08.03 - 13:26
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Ich hab schon verstanden.
Aber nach 20min ist das echt verdammt harter Tobak. Da brauch man schon mal ein erholsames Bad danach...
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Big D bad motherfucker

Beiträge: 813 Registriert: 07.04.03
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#72 05.08.03 - 19:19
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ich ahb nur die ersten 10 gelesen.
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Mastubieren ist was für Wichser |
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Big_Kahuna reservoir dog

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#73 06.08.03 - 13:56
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habs im Groben und ganzen überflogen...
Wann kommt den jetzt endlich die nächste Seite=
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"Die Geschichte (...) ist wirklich wahr, und mit wahr meine ich erlogen, es ist alles erlogen.
Aber es sind unterhaltsame Lügen, und ist das nicht letztendlich die echte Wahrheit?
Die Antwort lautet: Nein..." |
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Flo superfly tnt

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#74 07.08.03 - 10:15
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jetzt.
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"Brummeldummelsummel..." - Flo |
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sebi junior admin


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