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innominate bad motherfucker


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Vito Leone marsellus' nigger


Geschlecht:  Beiträge: 132 Registriert: 10.05.07 Wohnort: München |
#647 12.05.07 - 18:00
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innominate hat Folgendes geschrieben: |
Vito Leone hat Folgendes geschrieben: |
innominate hat Folgendes geschrieben: |
vega brother hat Folgendes geschrieben: |
| Muss man dann halt im TV die Augen offen halten. |
Ich denke im TV wirst Du da wenig Glück haben. Und wenn, dann kommen doch immer nur die gleichen wie "Faster Pussycat, Kill Kill". Um solche Filme zu sehen, muss man sich entweder die Import-DVDs kaufen oder den Esel anschmeissen... |
"Faster Pussycat, Kill kill" ist ja DER Klassiker des Genres, oder? |
ja, schon. Den sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Gilt auch als ein Lieblingsfilm von Tarantino, soweit ich weiß. Wobei man sagen muss, dass er schon ziehmliche Ambitionen hat und daher nicht als Trash zu bezeichnen ist. Und irgendwie verbinde ich Grindhouse eher mit Trash. |
Aber Tarantino & Rodriguez haben mit ihrem Film "Grindhouse" bestimmt auch große Ambitionen gehabt. Das Drehbuch von Tarantino ist sicherlich ein sehr ambitioniertes und über dem Trash-Standart.
Meiner Meinug nach ist jedoch "Faster Pussycat kill kill" ebenso ein Exploitation-Movie wie "Death Proof".Man muss sich nur mal die Handlung der beiden Filme anschauen. 
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innominate bad motherfucker


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Vito Leone marsellus' nigger


Geschlecht:  Beiträge: 132 Registriert: 10.05.07 Wohnort: München |
#649 12.05.07 - 20:57
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O.K. jetzt verstehe ich was du gemeint hast.Die Qualtität von "Faster Pussycat..." ist natührlich viel höher als die eines durchschnittlichen Trash-Films.
Aber trotzdem meine ich, dass insbesondere "Death Proof" ,aber auch "Planet Terror", keine typischen "Exploitation"-Filme sein werden. Dazu wird der Film und werden insbesondere auch Dialoge einfach zu gut sein.
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innominate bad motherfucker


Alter: 40 Geschlecht:  Beiträge: 819 Registriert: 19.02.04 Wohnort: Wiesbaden |
#650 13.05.07 - 00:58
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"Exploitation"... nun, jeder definiert dieses Subgenre etwas anders. Jedoch bin ich der Meinung, dass dies ein Phänomen der 60er, 70er und vielleicht noch 80er Jahre war. "Exploitation" bedeutet Ausbeutung. Bezeichnend war also, dass Außenseiter-Typen (Frauen, Schwarze,...) die Rollen spielten, die in Hollywood-Filmen ausschließlich weißen Vorbehalten waren. Beispielweise wurde also das weiße Actionkino von Exploitation-Regisseuren "ausgebeutet".
Exploitation kann es also meiner Meinung nach heutzutage gar nicht mehr geben, da mittlerweile eh alles verschmischt und so gut wie alles schon mal da gewesen ist. Es gibt höchtstens noch Hommagen (siehe "Death Proof" und "Planet Terror"). Außerdem gehört zum Exploitation-Genre auch ein gewisser optischer Charme, der durch das geringe Budget entstanden ist. Und der Film "Grindhouse" ist ja alles andere als eine Low Budget-Produktion.
Wie gesagt, es gibt mehrere Definitionen und alles verläuft ziehmlich fließend. Trash ist für mich übrigens wieder was anderes als Exploitation - das nur zur Verdeutlichung.
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Vito Leone marsellus' nigger


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#651 13.05.07 - 01:23
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Und was ist jetzt deiner Meinung nach genau der Unterschied zwischen einem Trash- und einem Exploitation-Film?
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innominate bad motherfucker


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#652 13.05.07 - 02:29
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Ich denke die Regisseure von Exploitation-Filmen (und da auch die ganzen Variationen wie Blax- oder Sexploitaion) haben sich mehr Gedanken über Inszenierungen und Handlungen gemacht, bzw. darauf mehr Wert gelegt. Diese Filme besitzen eine durchgehende Handlung, Schauspieler die auch welche sind und vielleicht sogar noch eine Kernaussage.
Trash-Filme dagegen sind meist ungewollt schlecht gemacht. Das viele solcher Filme auch zum Kult geworden sind liegt wohl daran, dass die Macher keinen Hehl aus ihrem fehlenden Können gemacht haben und "ihr Ding" durchgezogen haben. Sie haben nicht versucht, krampfhaft besser zu sein als sie es hin bekommen hätten. Das macht für mich den unvergleichlichen Charme dieser Filme aus.
Durch die ganzen Gedanken, die ich mir aufgrund der Diskussion hier jetzt gemacht habe, muss ich meine Aussage dass ich Grindhouse eher mit Trash verbinde etwas revidieren. Sicher ist Grindhouse mit Exploitation genauso verbunden wie mit Trash-Produktionen. Eigentlich meinte ich, dass man um einen objektiven Überblick über die Grindhouse-Kultur zu bekommen auch Trash-Filme oder zumindest Exploitation mit Trash-Einschlag sehen sollte. Und diese Sparte wird vom deutschen TV (verständlicherweise) mehr als vernachlässigt.
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Vito Leone marsellus' nigger


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#653 13.05.07 - 11:36
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Danke für diese ausführliche Antwort. Ich verstehe was du meinst und bin eigentlich deiner Meinung.
Aber: meiner Meinung nach gibt es auch Exploitation-Filme, die sehr "trashig" und unbeabsichtigt schlecht sein können (sogar ein sehr großer Teil dieser Filme). Genauso gibt es auch Trash-Filme (wie z.B. "Pink Flamingos") die mit voller Absicht so "trashig" geworden sind und somit sogar häufig künstlerisch und stilistisch sehr interessant sind. Die Regisseure dieser Trash-Filme haben sich wahrscheinlich sehr viele Gedanken über den Stil und auch über die Handlung des Films gemacht.
Es ist sicherlich sehr schwierig,zwischen diesen beiden Genres zu unterscheiden. Der Exploitation-Film ist meiner Meinung nach eher ein Sub-Genre des Trash-Films. Doch gerade in Deutschland wird nicht groß zwischen diesen Genres unterschieden.
Ich glaube in den USA gibt es den Begriff "Trash-Film" gar nicht, da heißen eigentlich die meisten B bzw. C-Movies Exploitation-Filme
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Rocky22  moderator


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#658 13.05.07 - 15:31
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Mal sehn ob ich eure Diskussion richtig verstanden habe.
Also, Filme wie „Showgirls“ die Ernst gemeint und doch wie Trash wirken, zählen zum Exploitation-Filmen.
Und Trash Filme sind im gegen Satz dar zu, von Anfang an als C-Movie geplant.
Und verlassen sich auf den Scharm des Billig wirkenden Formats. Das sich selber nicht zu ernst nimmt, da es nicht versucht etwas zu sein was es nicht ist.
So würde ich die unterschiede definieren. Oder 
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