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gold watch unser mann in mexiko


Geschlecht:  Beiträge: 3448 Registriert: 11.01.04 Wohnort: mexico city |
#2071 07.07.06 - 00:46
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ok, dann hier noch meine review, die ich vor zwei jahren gepostet habe:
Zitat: |
hab mir vorgestern "mord in der mittsomernacht" angeschaut, der montag- und dienstagnacht im zdf lief. solider dänisch-schwedischer teenager-mystery-shocker, von dem sich die dämlichen us-produktionen eine scheibe abschneiden können...
ein paar jugendliche feiern traditionell die mittsomernacht in einem fereienhaus in schweden. und dann passieren komische sachen...
die story selber hat nicht viel neues zu bieten, wird aber gut erzählt und es kommt nur zwei, drei mal ein bisschen langweile auf. diese wenigen schwachen momente kann man dem film aber wirklich verzeihen, da überwiegend ne eine spannende atmosphere vorherscht. die schockmomente werden allesamt mit hilfe des sounds / der soundefekte, der schauspielerischen leistung und der mysteriösen atmosphere erzeugt. ein paar aufschreck-momente sind grantiert!
sehr starke schauspielerische leistung von kristhian leth! der junge könnte es noch weit bringen. auch sympathisch: tuva novotny. erinnerte mich stark an julie delpy aus KZ.
ein solider film, der gänzlich ohne blut für viel spannung sorgt! ein paar clichés sind zwar auch eingebaut, aber die gehören bei so einem film einfach dazu. 7/10 wiederkehrende schlüssel |
wir liegen mit unseren meinungen nicht weit auseinander, würd ich sagen.
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No pain, no gain. |
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Max_Cherry bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 5164 Registriert: 19.08.02 Wohnort: Minden |
#2072 07.07.06 - 18:16
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Sex, Lügen und Video
Soderbergs Erstling besticht in erster Linie durch lange Weile. Es gibt keine wirkliche Handlung und keine wirklichen Entwicklungen der Personen, es wird pausenlos über Sex geredet und das ist wohl der Aufhänger dieses Filmes, der sich im Grunde mit Beziehungen und Lügen beschäftigt. Da der Film von 1989 ist, kann ich mir schon vorstellen, dass die Dialoge schon etwas leicht provokantes hatten, weil sie nichts verschönigen und sehr ehrlich und persönlich sind. Ein bischen zeitliche Verschachtelung und sehr lange Einstellungen und fertig ist der Independant-Film, der sogar komerziell erfolgreich war. Heute würde so ein Film nicht mehr funktionieren, es sein denn die Sprache ist noch deutlich vulgärer wie z.B. in Closer (Hautnah), der mir persönlich um einiges besser gefallen hat als Sex, Lügen und Video. Ich hoffe "Kafka" ist besser, den gucken wir morgen im Kurs (Steven Soderberg-Filmseminar). 5/10
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"Die haben mir pro Tag 10.000 Watt verpasst und jetzt bin ich richtig aufgeheizt! Die nächste Frau, die ich vernasche, wird aufleuchten wie ein Spielautomat und lauter Silberdollar ausspucken!" Einer Flog Übers Kuckucksnest |
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DonnieBrasco the shepherd


Geschlecht:  Beiträge: 2332 Registriert: 21.01.06 Wohnort: nähe Heidelberg |
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Quentin's Bimbo inglourious basterd

Beiträge: 3443 Registriert: 26.04.04 Wohnort: Quick-Stop |
#2074 08.07.06 - 15:59
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Gestern aus der Theke:
Club Mad:
Lustiger Nonsens-Streifen der "Supertroopers"-Idioten. Mir gefält deren Humor sehr, deswegen war auch dieser Film klasse. Kurz zum Inhalt: Auf einer Insel ("Pleasure Island"), auf der Jugendliche mal so richtig die Sau raus lassen können geht plötzlich ein Mörder umher. Die Crew, geleitet vom Besitzer der Insel, Coconut Pete (gespielt von Bill Paxton - genial ) versucht nun die Gäste nicht zu verschrecken und trotz des Mörders das Programm weiter laufen zu lassen. Die Crew besteht hauptsächlich aus den Broken Lizrad Mitgliedern, die allesamt Vollidioten sind Weiß nicht, aber mir gefallen solche Filme.
8/10 Mördern ohne Penis
Doom:
Oh Gott! Wie schlecht kann ein Film sein? Null Spannung, null Atmosphäre, grottige Schauspieler - von der Story ganz zu schweigen. Wenn von der Crew schon The Rock als bester Schauspieler raussticht hat das einfach was zu bedeuten. Als Fan der Spiele bin ich umso mehr enttäuscht dass die Story (die schon in den Games zu wünschen übrig ließ) so verhunzt wurde. Oh, das 24. Chromosom. Fehlgeschlagene Genprojekte? Forscher werden von Aliens attackiert? Mann mann, das haben wir in mindestens 20 Filmen besser gesehen, und außer in "Alien" haben mich solche Filme nie überzeugt.
2/10 Plastikwummen
The Descent:
Vielleicht lag es an meinen hohen Erwartungen, aber The Descent konnte mich nicht so sehr überzeugen wie ich es mir vorgestellt habe. Gut, die Atmosphäre war insgesamt sehr beklemmend und teilweise hab ich mich erschrocken, aber was soll der Mist mit diesen Höhlenviechern? Hätte man die weggelassen und den Schwerpunkt auf den klaustrophobischen Ansatz gelegt wäre der Film 1. um einiges glaubwürdiger und 2. dementsprechend atmosphärischer. Dennoch hat mich der Film gut unterhalten, die Schauspielerinnen haben mir ebenfalls gefallen.
7/10 gebrochene Knochen
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Gorefetischist the silencer


Geschlecht:  Beiträge: 4300 Registriert: 08.03.05 Wohnort: berlin |
#2075 08.07.06 - 16:40
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Quentin's Bimbo hat Folgendes geschrieben: |
The Descent:
Vielleicht lag es an meinen hohen Erwartungen, aber The Descent konnte mich nicht so sehr überzeugen wie ich es mir vorgestellt habe. Gut, die Atmosphäre war insgesamt sehr beklemmend und teilweise hab ich mich erschrocken, aber was soll der Mist mit diesen Höhlenviechern? Hätte man die weggelassen und den Schwerpunkt auf den klaustrophobischen Ansatz gelegt wäre der Film 1. um einiges glaubwürdiger und 2. dementsprechend atmosphärischer. Dennoch hat mich der Film gut unterhalten, die Schauspielerinnen haben mir ebenfalls gefallen.
7/10 gebrochene Knochen |
Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die höhlenkreaturen haben mich zwar an gollum erinnert und sind nicht wirklich angsteinflößend (allerdings nicht schlecht designed), aber klaustrophobische atmosphäre war imo reichlich vorhanden, was den film auch so besonders macht (okay, ich hab den film auch im kino gesehen). Und da ja einigermaßen geklärt wurde, woher diese viecher stammen (früher waren es menschen), ist das zwar nicht realitätsnah, aber dennoch etwas glaubwürdiger als sonstige fabelwesen aus anderen horrorfilmen, vor allem weil sie sterblich sind. Außerdem denke ich, dass es ohne diese wesen auf die dauer schwer gewesen wäre die spannung aufrechtzuerhalten.
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Zed bad motherfucker


Beiträge: 513 Registriert: 10.06.06 Wohnort: L'Autriche |
#2076 08.07.06 - 16:49
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na klar würde ohne diese goudatypen was fehlen, damit hätte der ganze film nicht funktioniert. das wär so wie der weisse hai ohne hai, ich meine ...
wie schon mal früher in einer review erwähnt, haben mich die hysterischen frauen genervt, immer mußte irgendwo eine kreischen, gabs schon jemals einen horrofilm, in dem alle frauen cool geblieben sind? mir fällt auf die schnelle keiner ein.
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Gorefetischist the silencer


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Quentin's Bimbo inglourious basterd

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#2078 08.07.06 - 16:54
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Ich kann eure Stellungnahmen nicht nachvollziehen. Es gibt genug Horrorfilme die ohne fiktive Gammelmonster auskommen, wenn der Regiesseur nicht schafft ohne schlechte Ideen die Spannung aufrecht zu erhalten dann ist der Film imo halt nicht gut, bzw. nicht so gut wie er hätte sein können. Der Film ist ja nicht schlecht, nur hätte ich das Potential was in dem Streifen gesteckt hat anders genutzt.
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Zed bad motherfucker


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Gorefetischist the silencer


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Max_Cherry bill killer


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#2081 09.07.06 - 12:53
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Mein Senf dazu darf nicht fehlen:
The Decsent ist für mich der beste Horrorfilm (knapp vor Silent Hill und the hills have eyes) seit "House of 1,000 Corpses", denn in Sachen Spannung, Goregehalt, Authentizität (klasse Schauspielerinnen, kommt kaum ein amerikanischer Horrorfilm mit) und Atmo ist der Streifen einfach ganz groß! Und ich finde geanu das macht einen guten Horrorfilm aus, die Geschichte war im Grunde Nebensache, es geht um die Wirkung und mal ganz ehrlich, wer saß nicht wie gebannt im Kino (oder abgeschwächt vorm heimischen Bildschirm) und ist bei Schockmomenten nicht zusammengezuckt? House of 1.000 Corpses ist natürlich etwas völlig anderes, da muss man sicher irgendwie drauf stehen, aber "the Decsent" hat noch jeden begeistert, dem ich den Film gezeigt hab.
Samstag ging es dann mit dem Soderberg-Seminar weiter und es ging gut weiter:
The Limey 8/10
Großartig verschachtelter Rache-Thriller mit hervoragenden Darstellern (Terrance Stamp, Peter Fonda), genialem Soundtrack und tollen Montagen, vielleicht sogar Soderbergs bester, wäre da nicht...
Kafka
Eine Homage an den Stummfilm und an Franz Kafka. Die fiktive Geschichte um Kafka, der gegen die Industrialisierung bzw. Maschinisierung kämpft ist einfach hervorragend altmodisch in Szene gesetzt, bis zu dem Punkt wo man Einblicke in "Das Schloss (der Moderne)" erhält, da wechselt der Inszenierungsstil zum modernen und es gibt Farbe. Ein riesen Film, der mir als Freund von gruseligen Stummfilmen (hier in Verbindung mit Rationalisierungskritik) sehr gut gefallen hat. Alleine vom Stil her lassen sich typische Soderberg-Elemente nicht ausmachen, aber dafür ist der Film eben auch verdammt eigenständig. Ein experimentelles Meisterwerk! 9/10
Dann gestern Nacht noch ne Prise D´amato Sleaz:
Black Emanuelle und die letzten Kanibalen (Nackt unter Kanibalen)
Recht unterhaltsamer Mix aus Softerotik (alle paar Minuten wird geknattert), Abenteuer- und Kanibalenfilm. Laura Gemser ist wie immer eine Augenweide und die anderen Mädels sind ebenfalls nett anzusehen. Die Synchro (Sprüche am laufenden Band) und einige Anschlussschnittfehler sind Garanten für viele Lacher, der Knaller ist, dass der Jäger einmal um die Ecke (um einen Baum herum) auf eine Würgeschlange schießt die Laura angreift, herrlich. Und bei der Lesben-Badeszene will Laura mit dem Finger auf den rauchenden Affen zeigen, der am Ufer sitzt, aber die Richtung stimmt nicht so wirklich, ich hab mich halb totgelacht. Die fast ausschließlich im letzten Drittel angesetzten Splatterszenen fand ich relativ harmlos, weil es andauernt irgendwas witziges gab, was davon abgelenkt hat (z.B. der seltsame Singsang oder das Rumgehopse der Kanibalen). Also die Gewalt alleine kann heute, glaub ich, kaum noch schocken, wo es schon Zombie Fressszenen (z.B. in Shaun of the dead) in Filmen ab 16 gibt, aber es wäre interessant mal wieder so einen Dschungelfilm mit Sex und Gewalt ins Kino zu bringen, dass wäre vermutlich noch skanadlöser als damals (z.B. in Bezug auf das Frauenbild). Unterm Strich hat mir der Film ganz gut gefallen, da er genug Story hat um nicht langweilig zu werden und ein paar coole Ideen, die einfach herrlich lustig sind. Hervorzuheben ist auch der großartige Soundtrack, dessen Hauptthema sich im Film selbst leider zu oft wiederholt. Ich hab die Hartbox für nen Kumpel bestellt und die sieht mal richtig geil aus, tolle Verpackung!
Ein Hammerspruch kam gestern noch von einem Bekannten: "Der Film hat beides, Bus(c)h und Gore" Besser kann man den Film nicht beschreiben und es ist ein zum Lachanfall anregendes Wortspiel, bei mir hat es funktioniert. 7/10
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DonnieBrasco the shepherd


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Quentin's Bimbo inglourious basterd

Beiträge: 3443 Registriert: 26.04.04 Wohnort: Quick-Stop |
#2083 09.07.06 - 13:36
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Max_Cherry hat Folgendes geschrieben: |
Mein Senf dazu darf nicht fehlen:
The Decsent ist für mich der beste Horrorfilm (knapp vor Silent Hill und the hills have eyes) seit "House of 1,000 Corpses", denn in Sachen Spannung, Goregehalt, Authentizität (klasse Schauspielerinnen, kommt kaum ein amerikanischer Horrorfilm mit) und Atmo ist der Streifen einfach ganz groß! Und ich finde geanu das macht einen guten Horrorfilm aus, die Geschichte war im Grunde Nebensache, es geht um die Wirkung und mal ganz ehrlich, wer saß nicht wie gebannt im Kino (oder abgeschwächt vorm heimischen Bildschirm) und ist bei Schockmomenten nicht zusammengezuckt? House of 1.000 Corpses ist natürlich etwas völlig anderes, da muss man sicher irgendwie drauf stehen, aber "the Decsent" hat noch jeden begeistert, dem ich den Film gezeigt hab. |
Wie gesagt, schlecht finde ich ihn auch nicht, dennoch hätte man imo mehr draus machen können. Will hier ja nicht euren Horrorfilm des Jahres mies machen, sondern nur meinen Eindruck vermitteln. 7/10 ist ja durchaus keine schlechte Bewertung Mir gefiel z.b. Silent Hill besser weil in meinen Augen durch die Höhlenviecher ein Bruch in der Atmo stattfand. Nunja, jedem das Seine.
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Samus nice guy eddie killer


Alter: 40 Geschlecht:  Beiträge: 413 Registriert: 02.12.05 Wohnort: Hamburg |
#2084 09.07.06 - 14:06
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Also ich fand Silent Hill zum und The Descent sehr gut. Vieleicht liegt es daran, dass ich von Silent Hill zu viel erwartet habe und von The Descent gar nix.
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Quentin's Bimbo inglourious basterd

Beiträge: 3443 Registriert: 26.04.04 Wohnort: Quick-Stop |
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