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Jakob bad motherfucker


Geschlecht:  Beiträge: 812 Registriert: 06.04.03 Wohnort: Freiburg |
#916 03.01.05 - 12:05
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Ich habe mir gestern abend nun endlich "Audition" angesehen.
Jeder in diesem Forum wird wohl schon inmal etwas über diesen Film gelesen haben ,also dürfte die Story hinlänglich bekannt sein.
Der Film hat einen sehr schönen Anfang .Sehr dezent und stilvoll.
Der Titel wird nun leicht am Rand eingeblendet ,so daß man es kaum bemerkt.
Die Kameraeinstellungen sind teilweise sehr lang ,was aber in keiner Wese stört ,so wird eher eine subtile Spannung erzeugt.
Ein einziger Stöfaktor am Anfang des Films ist der Sohn.
Schon klar ,dass somit eine Parallele zu der entstehenden Beziehung des Vaters hergestellt wird ,ist aber vollkommen unnötig.
Ein Pluspunkt war die Musik während der "Audition" hat wirklich sehr gut gepasst .Dort hat man auch den Humor von Miike gespürt .Teilweise war das Vorsprechen wirklich witzug ,was ich von Miike nciht erwartet hätte.
Die Andeutungen ,dass sie in der Kindheit missbraucht wurde sind teilweise etwas plump und erinnern mich stark an Lynch ,verfehlen aber durchaus nicht ihren Zweck.
Und dann kam sie schließlich die Szenen ,von der jeder spricht und durch die der Film diesen hohen Bekanntheistgrad erlangte.
Man man weiss ,was auf einen zukommt ist es gar nicht soo schlimm ,doch schön anzusehen ist es nicht.
"Ichi the killer" werde ich mir wohl nie anschauen.
Alles in allem ist der Film wirklich gelungen und auf jeden Fall sehenswert.
Ich habe die Tartan Rc2 Single dvd gesehen .Das Bild rauscht ,doch der Ton ist ganz ok.Für 9 Euro bei play.com kann man au jeden Fall nichts falsch machen
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Fox Force Five bad motherfucker


Geschlecht:  Beiträge: 593 Registriert: 28.11.03 Wohnort: Geissenalp |
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Max_Cherry bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 5164 Registriert: 19.08.02 Wohnort: Minden |
#918 04.01.05 - 16:27
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Vic hat Folgendes geschrieben: |
| cecil B hatte ich auch schon mehrmals in der hand. trotz griffith & dorff noch nie gesehen und hab's deswegen sein lassen. |
Oha, hab mir gerade "Cecil B." angesehen. Der Film ist extrem Geschmackssache: Entweder man mag ihn oder hasst ihn. Ist halt mal was neues, deswegen gehöre ich wohl zu den, die ihn mögen. Das ganze ist ein Angriff auf Hollywood-Filme und deren Macher. Diese Botschaft wird nicht unterschwellig vermittelt, sondern direkt in die Fresse, was sehr angenehm ist. Das Problem ist wohl, dass die Terror-Filmer im Film auch nicht gerade als ausschließlich positiv dargestellt werden, sondern eher als durchgeknallte Irre, die den "qualitativ hochwertigen Film" auf ihre Fahnen geschrieben haben. Aber irgendwie gefällt mir der Film trotzdem. Einerseits leistet Melanie Griffith großartiges und Stephen Dorff spielt gewohnt abgedreht. Mal abgesehen, wie anspruchsvoll das Ganze ist, gut unterhalten tut der Film allemale.
Wenn man den Film nicht ganz ernst nimmt (was glaub ich gar nicht geht), kann man sich eine gute Satire auf Hollywood aber auch ein bischen auf "Möchtegern-Filmemacher" (wer weiß, ob das so geplant war, ist bei mir aber so angekommen) ansehen. Mir hat der Film gefallen. Ich hätte schwören können, dass der Film vom gleichen Regisseur wie "So Fucking What (S.F.W.) ist, ist aber nicht so. Jedenfalls, wer SFW mochte wird diesen hier auch mögen. Vic, dein Ding ist es wahrscheinlich nicht, aber antesten solltest Du ihn schon. Vielleicht läuft der ja mal im TV. 7,5/10
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"Die haben mir pro Tag 10.000 Watt verpasst und jetzt bin ich richtig aufgeheizt! Die nächste Frau, die ich vernasche, wird aufleuchten wie ein Spielautomat und lauter Silberdollar ausspucken!" Einer Flog Übers Kuckucksnest |
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Max_Cherry bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 5164 Registriert: 19.08.02 Wohnort: Minden |
#919 05.01.05 - 23:47
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Team America 8/10
hehe, der Film war wirklich super! Habe nach den geteilten Kritiken fast nicht mehr damit gerechnet. Es werden alle durch den Kakao gezogen, ohne Ausnahme. Parker und Stone sind nicht parteiisch sondern lassen alle Seiten dumm aussehen. Anarchie!!! Hat mir gut gefallen, man darf aber nicht alles so ernst nehmen, denn der Film ist wie South Park sehr geschmacklos und stellenweise einfach nur böse.
Die Machart des Filmes hat mir ebenfalls gefallen. Zwar wird "Thunderbirds" ebenfalls indirekt verarscht, aber dennoch fühlt man sich an die Kindheit erinnert. "Thunderbirds los!"
Wirklich klasse finde ich, dass Menschen wie Bruckheimer und besonders Michael Bay auch ordentlich kritisiert werden. Allein der Pearl Habour-Song war spitze (die Songs waren eh wieder klasse).
Klasse Ding, weiter so Parker und Stone.
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MuttertagFive nice guy eddie killer


Beiträge: 440 Registriert: 22.11.04 Wohnort: Duesseldorf |
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#921 07.01.05 - 13:05
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Habe neulich 2LDK (OFDb, IMDb) gesehen.
todaystomorrow @ OFDb hat Folgendes geschrieben: |
Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche junge Frauen – die aber letztendlich doch eine Menge Gemeinsamkeiten aufweisen – haben sich um die Hauptrolle eines Yakuzafilms beworben. Sie teilen sich ein luxuriöses Appartement mitten in Tokyo, das ihnen vom Filmproduzenten vorübergehend zur Verfügung gestellt wird. Sie kommen beide in die engste Wahl; und zu Beginn des Films wird dann klar, daß eine von ihnen die Rolle bekommen wird. Beide würden alles dafür geben – denn für die eine wäre dies der Einstieg ins Filmgeschäft, für die andere die letzte Chance, ihre Filmkrarriere zu retten. Und sie WERDEN alles dafür geben, ohne Mitleid miteinander zu zeigen – wie wir in den folgenden 70 Minuten erleben...
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Kritik:
Mr. Hankey @ OFDb hat Folgendes geschrieben: |
Wenn zwei Männer sich streiten, dann können schon einmal die Fetzen fliegen. Doch meistens verträgt man sich schnell, bei einem kühlen Bier, wieder. Doch wenn zwei Frauen sich zanken, dann kann es schon einmal richtig hart und böse werden. Schlimmstenfalls passiert dann das, was uns im Sieger des Duell Projects (siehe unten) "2LDK - 2 Zimmer, Küche, Bad" gezeigt wird. Ein Catfight, der absolut brutalen, doch für den Zuschauer auch höchst amüsanten, Art und Weise.
"2LDK" ist im Prinzip die japanische Antwort auf Danny DeVito "Der Rosenkrieg" nur mit dem Unterschied, dass sich hier zwei konkurrierende Schauspielerinnen bis aufs Blut bekämpfen. Während die ungleichen "Damen" am Anfang des Films noch probieren ihre Interessenkonflikte und Antipathien zu überspielen, entwickelt sich daraus im Laufe des Streifens ein harter und äußerst brutaler Zickenkrieg, wie man ihn wohl noch nie gesehen hat. Dabei wird mit so ziemlich allen Waffen gekämpft, die man so finden kann. Egal ob nun Brieföffner, Samuraischwerter oder sogar eine Kettensäge. Alles wird benutzt um den Gegner möglichst schmerzvoll platt zu machen.
Dabei spielt der Film die ganze Zeit nur in einer Kulisse, bestehend aus 2 Zimmern, einem Essensraum, einer Küche und einem Bad. Doch während am Anfang noch alles schön aufgeräumt ist, dürfte man am Ende wohl lange suchen, bevor man etwas wieder findet;)
Großartig sind aber vor allem auch die bissigen Dialoge, der beiden Charaktere. Dabei erfährt der Zuschauer allerdings auch das, was sich die beiden Frauen in Gedanken an den Kopf schmeißen. Und vor allem hier sind die großen Lacher garantiert.
Die beiden Darstellerinnen des Films spielen ihre Rollen zudem perfekt. Zwei wirklich gute Leistungen, die glaubwürdig die Zicke die wohl in jeder Frau irgendwie steckt, hervorkitzelt. Gute glaubwürdige Leistungen, die realistisch rüberkommen und besser kaum machbar sind.
Fazit: Harter und brutaler, dabei aber vor allem höchst (schwarz-)humoriger, Zickenkrieg, wie er "besser" kaum sein könnte. Eine großartige Inszenierung in nur einer Kulisse und zwei Charaktere der Extra-Klasse (dargestellt von talentierten Schauspielerinnen) garantieren 70 Minuten gute Unterhaltung, die einige Längen locker übersehbar machen!
Wertung 8/10
Anmerkung: Das oben genannte Duel Project war ein Projekt der Regisseure Ryuhei Kitamura ("Aragami") und Yukihiko Tsutsumi. Beide Regisseure entwickelten einen Film mit einem ultimativen Duell und das Publikum des "Independent Film Festival" in San Francisco durfte danach den Sieger wählen. Ganz knapp gewann "2LDK"!
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Ein guter Film. Interessant zu sehen, wie sich das alles so hochschaukelt. Die Synchronstimmen sind manchmal etwas nervig. Naja, mehr weiss ich jetzt auch nicht zu sagen :p
7/10
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RonaldMackDonald superfly tnt

Beiträge: 202 Registriert: 12.07.04
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#922 07.01.05 - 15:12
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So hab in letzter Zeit einige Filme gesehen, eine davon mehr und andere weniger erwähnenswert:
Zuerst Punisher, hab hier irgendwo schonmal ne Bewertung dazu gesehen, ich hab den Directors Cut geguckt, war ziemlich blutig an manchen Stellen, was mir aber eigentlich ganz gut gefallen hat.
Wer auf gute Action im eher altem Stil steht (keine dämlichen Matrix Zeitlupeneffekte und Sprünge) und coole Schlägereien sollte sich den auf jeden Fall mal angucken. Mir hat er jedenfalls sehr gut gefallen.
7/10 Kanonen
Dann hab ich noch Team America geguckt, auch ein sehr guter Film. Hat mir gefallen, obwohl ich manchmal nicht so ganz auf den South Park Humor stehe. Die Idee mit den Puppen war gut, und das wirklich alle verarscht werden( Schauspieler die sich als Moralaposteln aufspielen, USA allgemein, aber vor allem billige Actionfilme) und niemand als Heiliger dargestellt wird fand ich auch gut. Vor allem auf die Lieder achten, kann sein das das manchmal untergeht, mir wärs jedenfalls an manchen Stellen fast nicht aufgefallen.
Also auch hier 7/10 Puppen, fand ihn cool.
Naja dann hab ich mir noch King Arthur angeguckt, fand ihn scheiße, die Kostüme, die Schauspieler(nicht nur Til Schweiger aber der auch), die Story. Eigentlich war alles scheiße bis auf die Kampfszenen, hab die Uncut Version geguckt und da haben sie mir ganz gut gefallen, recht brutal.
Aber irgendwie sieht alles im Film total künstlich aus, weswegen nicht so recht Atmosphäre aufkommen will, deswegen von mir nur 4/10 Punkten, eigentlich nur wegen den Kampfszenen. Achja der Film fängt übrigens nicht mit einer aufgehenden Sonne an.
Zu guter letzt noch in 80 Tagen um die Welt, guter Film, haben die ursprüngliche Jules Verne Story zwar ziemlich zerhackstückelt hat mir aber trotzdem gut gefallen. Da es ein Disney Film ist war alles sehr kindgerecht, fand ihn aber trotzdem ganz witzig und die Kampfszenen mit einem etwas in die Jahre gekommenen Jackie Chan können sich immernoch sehen lassen.
Cool sind auch die kleinen Gastrollen von Macy Gray und Owen Wilson als einer der Gebrüder Wright.
Also 6/10 Jadebuddhas von mir.
Keine Ahnung ob sich das alles überhaupt jemand durchließt, aber ich hatte mal Bock nen etwas längeren Beitrag zu schreiben. 
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#923 09.01.05 - 13:08
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Na klar, sowas ist immer interessant, Ronald.
Gestern habe ich Wir waren Helden gesehen. So besonders war der Film nicht. Standard halt, wuerde ich sagen. Einige Sachen wurden ganz gut dargestellt, z.B. die verheerende Wirkung von Napalm. Dafuer das Mel Gibson dabei war, war es auch gar nicht mal so ein Patriotengeschmodder. Ausserdem wurde keine Stimmung oder Hetze gegen irgendjemanden betrieben.
dekkker @ OFDb hat Folgendes geschrieben: |
Der altgediente Lt. Colonel Hal Moore (Mel Gibson) soll ein 400-Mann starkes Platoon in die erste Schlacht des Vietnamkrieges führen. An einem idyllischen Sommertag landet das Platoon in Vietnam, in einem Gebiet mit dem Codenamen 'X-Ray'. Dieses malerische Tal, umgeben von einer grünen wunderschönen Hügellandschaft sollte jedoch schon bald seinem heutigen Spitznamen "Das Tal des Todes" gerecht werden, denn auch wenn bei ihrer Landung überraschenderweise alles ruhig war, so sollte sich doch der Anfang einer der blutigsten Schlachten des Krieges mit großen Schritten nähern.
Moore führt ohne eine Wahl zu haben die teils unerfahrenen und jungen Söhne von Vätern, Väter von Söhnen und Brüder von Schwestern in eine scheinbar bereits verlorene Schlacht....
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Danach kam Savior. Ich hatte da bissl was anderes erwartet. War mal eine andere Art von Kriegsfilm in dem es nicht um Schlachten etc. ging, sondern eher um's Drumherum. Ich bin mir nicht sicher, was ich ueber den Film denken soll. Er kam mir recht langatmig und etwas verwirrend vor. Ausserdem fehlten an vielen Stellen Untertitel, so dass man manches geblubber nicht verstehen konnte. Insgesamt kein Film fuer mich.
Den2001 @ OFDb hat Folgendes geschrieben: |
Verbittert über den von Terroristen herbeigeführten Tod seiner Familie Quittiert Elitesoldat Joshua Rose den Dienst und schliesst sich als Söldner einer Serbenmiliz im Balkankrieg an. Die ehemalige Kriegsgefangene Maria kreuzt seinen Weg. Die junge Serbin ist vergewaltigt worden und hat jetzt ein Kind von einem Moslem, was eine Heimkehr zur Familie unmöglich macht. Besessen von dem Gedanken, Gutes zu tun, versucht Rose, ihr zu helfen. Prompt gerät er zwischen alle Fronten.
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Chili Palmer reservoir dog


Beiträge: 1203 Registriert: 30.03.03 Wohnort: Hannover Rock City |
#924 13.01.05 - 21:31
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Hab mir vor einiger Zeit "Die Faust der Rebellen (Boxcar Bertha)" mit Barbara Hershey und David Carradine angesehen. Regie Führte Martin Scorsese, einer der ersten seiner Filme. Die Handlung ist nicht gerade einfach zusammenzufassen da am Anfang gleich ne ganze Menge passiert, deswegen schreib ich einfach keine Zusammenfassung.
Man sieht dem Film an das Roger Corman Produzent war. Die Dialoge wirken ein wenig aufgesetzt, die Gewaltdarstellung ist für 1972 recht exzessiv, man sieht oft Ärsche und Titten und das Blut ist grellrot. Insgesammt kommt der Film etwas trashig daher. Das Ende ist allerdings ziemlich kultig.
Carradine´s Name in dem Film ist "Big Bill Shelly". Hatte mir die DVD unter anderem gekauft weil ich hoffte irgendeine Parallele zu KillBill zu finden, ich meine, beide Male Carradine als "Bill" und das erste mal in einem Corman-Scorsese-Jointventure, da muss Quent in KillBill doch ergend eine Anspielung drauf machen. War aber ne Pleite, habe keine offensichtliche Parallele oder den Ursprung einer Anspielung gefunden.
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Max_Cherry bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 5164 Registriert: 19.08.02 Wohnort: Minden |
#925 14.01.05 - 00:32
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Ich habe gerade "Mystery Train" von Jim Jarmusch gesehen und bin begeistert.
Gezeigt werden 3 Episoden in Memphis. In der ersten sieht man ein junges japanisches Pärchen auf Rock´n Roll Reise. Sie besuchen die Sun Studios und wollen sich Graceland ansehen. In der 2. Geschichte geht es um eine Italienerin, die eine Nacht auf ihren Flug in Memphis warten muss und sich zusammen mit einer anderen Frau ein Zimmer im gleichen Hotel wie das Pärchen aus Story 1 nimmt. Diese andere will Memphis verlassen, weil sie sich von ihrem Freund getrennt hat und zu einer Freundin nach Mississippi fahren will. In Episode 3 geht es dann um diesen Freund. Er heißt Johnny und ist ein Ted, der aus England kommt (Clash-Sänger Joe Strummer R.I.P.) der hauptsächlich mit den Schwarzen rumhängt. Alle nennen ihn nur "Elvis", was er nicht mag, weil er Carl Perkins deutlich besser findet (wie der Japaner in Story 1 Very Happy )usw. Nach einem Saufgelage in einer Kneipe fährt er mit seinem Kumpel und seinem Schwager (Steve Buscemi) im Auto rum. Aus einem bestimmten Grund treffen die 3 später auch in dem Hotel ein und übernachten dort. Dreh und Angelpunkt der 3 Geschichten ist die Hotelrezeption und der Mann im Radio (Tom Waits Stimme), der einen Elvis-Song ankündigt. Und das ganze 3 Mal, denn besonders klasse ist, dass die Stories parrallel ablaufen.
Jim Jarmusch erzählt 3 tolle Geschichten und behandelt auch wieder sein Lieblingsthema: "Kulturen prallen aufeinander". Japaner in Memphis sind schon recht interessant. Ruhig erzählt er Geschichten von echten Menschen. Besonders toll an Jarmuschs Film finde ich, dass die Figuren in seinen Filmen immer sehr eigenständig und auch irgendwie einzigartig sind (im Film jedenfalls), was sie sehr individuell macht. Eine große Strärke ist es eben genau diese Authentizität zu schaffen. Er geht auf die Personen ein, soetwas wie oberflächliche Hauptfiguren gibt es nicht. Man bekommt immer das dazu gehörende Stück "Leben". Toller Film! 8,5/10
Das Zitat kann ich mir nicht verkneifen:
In der Kneipe in Story 3 nennt einer der Schwarzen den Engländer "Elvis", worauf dieser sagt: "Warum nennst Du mich Elvis, ich nenn euch 2 doch auch nicht Sam & Dave." Der andere: "Er heißt wirklich Dave", Dave: "Ja, ich bin Dave."
Ich hab mich fast weg gelacht.
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5$ Shake the demon barber


Geschlecht:  Beiträge: 1169 Registriert: 19.04.03 Wohnort: Wuppertal |
#926 15.01.05 - 10:22
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THE GOOD COP
von Lasse Spang Olsen (In china essen sie hunde)
Wow, schon wieder ein verdammt guter dänischer film.
Story: Ein dänischer Cop versucht kleinen Gangster gegenüber ein Auge zuzudrücken und gerät dadurch in sehr große schwierigkeiten mit verschieden Gangs.
Insgesamt würde ich den Film als Action-Komödie bezeichen, allerdings besitzt er wesentlich mehr Teifgang als andere Vertreter des Genres. Der film wurde zum großen Teil mit Handkameras gefilmt, so das fast ein Dokumentarfilm look entsteht. Trozdem gibt es einige spektakuläre Actionscenen. Schön finde ich auch die Musikuntermalung. Sie besteht aus dem Elvis-DAnce cover " A little less conversation" das im Film zu fast jeder gelegeheit gespielt wird und aus einem DAnce/techno lied, das aber schön zu den Szene past.
Insgesamt kann ich den Film wirklich weiterempfehlen
8/10 bronzenen Armen
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Jakob bad motherfucker


Geschlecht:  Beiträge: 812 Registriert: 06.04.03 Wohnort: Freiburg |
#927 15.01.05 - 15:59
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@Max:Mich wundert ,dass Dir Mystery Train so gut gefallen hat.
Ich habe ihn auch vor 1-2 Wochen erst wieder gesehen und war etwas enttäuscht.
Hast du noch andere Filme von Jarmusch gesehen?
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#928 15.01.05 - 16:59
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Verdammt! Ich Holzkopf hatte Mystery Train noch im MC eingetragen aber selbst nicht angeschaut. Dachte dann, so interessant wird der Film schon nicht gewesen sein. Mist!
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Max_Cherry bill killer


Geschlecht:  Beiträge: 5164 Registriert: 19.08.02 Wohnort: Minden |
#929 17.01.05 - 18:32
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Jakob hat Folgendes geschrieben: |
@Max:Mich wundert ,dass Dir Mystery Train so gut gefallen hat.
Ich habe ihn auch vor 1-2 Wochen erst wieder gesehen und war etwas enttäuscht.
Hast du noch andere Filme von Jarmusch gesehen? |
Ja, ich kenne eigentlich recht viele Filme von ihm. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich fast schon ein Jarmusch Fan bin. Wie schon im Review beschrieben, gefällt mir einfach, dass seine Filme oft sehr authentisch rüber kommen und irgendwie einen sehr herzlichen Humor haben. Das könnte alles so passieren auch wenn es manchmal recht ungewöhnlich zu geht (z.B. in Ghost Dog). Auch die verschiedenen Typen, die er in seinen Filmen hat sind oft auch sehr interessant. Fast so wie bei den Filmen der Coens, nur sie bei Jarmusch eben authentischer sind (was die Coen-Filme natürlich nicht schlechter macht).
Filme von ihm, die ich kenne:
Night On Earth 8/10
Dead Man 8/10
Ghost Dog 8/10
Mystery Train 8,5/10
Coffee & Cigarettes 8,5/10
Kennt jemand "Down by Law" und "Stranger than Paradise"? Letzteren habe ich glaub ich mal vor zig Jahren gesehen. Damals konnte ich aber noch nichts damit anfangen. Kann mich jedenfalls an nichts erinnern.
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Jakob bad motherfucker


Geschlecht:  Beiträge: 812 Registriert: 06.04.03 Wohnort: Freiburg |
#930 17.01.05 - 19:48
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Habe beide auf dvd.
Down by law ist ein wirklich hervorragender Film und für mich der mit Abstand ,ausser vielleicht noch mit Night on Earth, der beste Jarmusch.
Drei Männer kommen wegen unterchiedlichen Gründen ins Gefängnis.
Zwei von ihnen sind unschuldig, der dritte,der Italiener aus Night on earth,der auch "Das Leben ist schön" gemacht hat,wie er er bloß...fällt mir gerade leider nicht ein, von dem man es am wenigsten erwartet hat einen Menschen mit einer Billardkugel erschlagen .
Sie fliehen gemeinsam durchs Moor,trennen sich,und der Italiener findet in einem hübschen kleinen Häuschen im Wald eine nette Italienerein.
Wie in fast jedem Jarmusch Film ,besonders in seinen frühen ,ist die Story simpel, jedoch von seiner gewohnten Mischung aus Melancholie und Humor.
Ich persönlich ziehe "Down by law" Jarmuschs anderen Filmen vor, da die Story straffer ertählt wird und der ganze Film sehr stimmig ist.
Die Musik von Waits passt wirklich einmalig.
Stranger than paradise halte ich auch für durchaus sehenswert.
Der Film hat jedoch einige Schwächen ,was sich in Längen zeigt.
Er gefällt mir jeodoch immer noch zig mal besser wie beispielsweise Ghost Dog, den ich ziemlich schwach fand, oder Dead Man .
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