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moep0r  dial m for moep0r


Alter: 38 Geschlecht:  Beiträge: 2184 Registriert: 03.06.07 Wohnort: Bielefeld |
#631 19.10.15 - 19:39
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Mr. Goodkat hat Folgendes geschrieben: |
Der Marsianer
Kann mich Erichs Meinung größtenteils anschließen: Netter Sci-Fi-Film, aber kein zweites Interstellar. Damon ist eine gute Wahl für Wattney und ansonsten passt die Besetzung auch. Die Sprüche von Wattney finde ich zwar im Film auch ganz amüsant, allerdings wird im Buch die Verzweiflung und teilweise Aussichtslosigkeit wesentlich intensiver geschildert, so dass der Galgenhumor die Szenen nur auflockert und nicht bestimmt wie im Film. Äußerst schade (aber irgendwie auch nachvollziehbar, wäre ansonsten wohl zu langweilig für den Mainstream) finde ich, dass der wissenschaftliche Aspekt des Buches im Film ziemlich in den Hintergrund rückt. Schlimm sind dagegen manche Änderungen, die den Film wesentlich weniger realistisch aussehen lassen als die Buchvorlage, z.B.
Auch fehlen leider ein paar spannende Szenen der Vorlage, z.B.
Im Großen und Ganzen aber durchaus unterhaltsamer Sci-Fi-Film und daher 7/10 Kartoffeln |
Kann man so stehen lassen. Ich glaube allerdings, dass einen diese Sachen nicht stoeren werden, wenn man das Buch nicht kennt. Von daher als Film zwar toll, als Buchverfilmung eher nicht so.
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EZR hat Folgendes geschrieben: |
| Änder mal deine Signatur, Moep0r! Das Forum hat demokratisch entschieden, dass du nur der roteste Rotschopf bist, den dümmsten Nick hast du leider nicht. |
OMGWTFBBQ1337 |
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Flu superfly tnt


Geschlecht:  Beiträge: 235 Registriert: 26.06.12
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Quentin's Bimbo inglourious basterd

Beiträge: 3443 Registriert: 26.04.04 Wohnort: Quick-Stop |
#633 06.11.15 - 10:36
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Spectre
Craig's viertes Mal als Bond ist für mich sein bisheriger Höhepunkt. Die Actionszenen sind eine wunderbare Mischung aus alten Ideen und neuen, gut krachenden Umsetzungen. Die Anfangsszene im Hubschrauber überm Plaza de la Constitución in Mexico City - Alter! So zieht sich das quasi durch den ganzen Film. Fiennes als M ist fantastisch wie immer und die "neuen" Sidekicks Q und Moneypenny sind auch endlich richtig angekommen.
Craig selbst mimt den gewohnt unterkühlten "Fickt euch alle"-Agenten und Waltz tut das was er am besten kann - den charmanten Psychopathen spielen. Für ihn hätte ich mir gern etwas mehr Screentime gewünscht, aber das was er zu spielen hatte war solide.
Bellucci hätte auch länger zu sehen sein dürfen, das andere Bondgirl ist aber auch sehenswert und kein dummes Püppchen wie in vorigen Bondfilmen.
Die Story fügt alle Craig-Bonds zusammen und reicht für diese Art Film völlig aus. Einige werden sicher mit dem Ende etwas hadern, aber darüber kann ich hinwegsehen.
Vielleicht muss ich dazusagen, dass ich zwar alle Bonds gesehen habe, bei weitem aber kein großer Fan bin. Ein guter Actionfilm mit extrem schicken Aufnahmen und keinem Story- oder Charakterquerschläger.
Ich kann ihn also uneingeschränkt empfehlen.
7/10 Bellucci-Dessous
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Blake nice guy eddie killer


Geschlecht:  Beiträge: 448 Registriert: 12.09.10 Wohnort: Im Grünen |
#634 06.11.15 - 22:56
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das erste was ich mich zum neuen bond fragte; würde ich lieber belucci oder seydoux ficken. ich tendiere zu belucci. die frau ist die pure erotik.
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"Ich erinnere mich an die Dinge lieber auf meine Art, (...) nicht unbedingt, wie es passiert ist." ~Fred Madison (Lost Highway) |
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Quentin's Bimbo inglourious basterd

Beiträge: 3443 Registriert: 26.04.04 Wohnort: Quick-Stop |
#635 07.11.15 - 11:40
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definitiv
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AnTrAxX  bad motherfucker


Beiträge: 947 Registriert: 03.12.06
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#636 08.11.15 - 02:55
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Fand Spectre auch ziemlich gut.
Hatte eine sehr schöne klassische Bond Optik finde ich...keine zu übertriebenen Sachen.
Ließ sich gut gucken und war recht kurzweilig.
Was mich etwas gestört hat war das es für mich keine greifbare Hauptbedrohung gab.
Ich mein im Prnzip war es wie es sich gehört: Oberbösewicht bedroht die Welt durch ...
Aber diesmal halt nur Infosammeln...das ist sicher ein aktuelles Thema...aber eben nicht so greifbar wie eine Rakete in einem Fake-Kratersee mit Countdown usw.
Waltz...naja...1:1 Landa. Passte gut, war auch gut gemacht, kennen wir aber schon.
Was mich bei sowas immer interessiert...wenn die da am Set sind...oder in Vorgesprächen...da sitzt dann Mendez Waltz gegenüber...beschreibt er dann wie er Blofeld gerne hätte...oder haben die die Eier zu sagen..."Weisste, ich hätt den gern so wie Landa am Tisch bei dem Franzosen." ?
Belucci oder Seydoux ist wirklich eine Frage...bei mir ist die Antwort eigentlich total einfach...wenn da nicht das Alter wäre. Zu Zeiten vom 2ten Matrix....oh Hilfe...aber inzwischen sind halt schon einige Jahre dazugekommen...das sieht man selbst mit all den filmischen Mitteln...
Ach ja und wie die Filme verknüpft sind...wenn da was erwähnt wird...ich hab die meist nur im Kino gesehen und noch einmal wenn ich mir die DVD geholt habe...das ist einfach zu lange her, leider.
Aber 6-7 Punkte ist er mir allemal wert!
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vega brother reservoir dog


Geschlecht:  Beiträge: 1813 Registriert: 31.08.06
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#637 13.12.15 - 20:50
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"Spectre" sieht super aus, war für mich aber trotzdem die meiste Zeit eine langweilige Angelegenheit. Auch Waltz hat enttäuscht, was aber an seiner begrenzten Screentime und den lahmen Dialogen lag. Kuckuck. 4/10
Nächste Woche dann Irrational Man, Allen hats hoffentlich noch drauf.
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vega brother reservoir dog


Geschlecht:  Beiträge: 1813 Registriert: 31.08.06
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#638 22.12.15 - 00:15
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Bone Tomahawk_ Die FDTD Struktur funktioniert hier nicht, dafür ist der erste Part bzw. der Westernpart zu uninteressant. Da hätte man einiges kürzen können, aber selbst dann naja... Hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, aber in den letzten 30-40 Minuten geht's aufwärts. Der Horror schaut vorbei und das auf hohem Niveau, das hat den Film noch retten können. Trotzdem, das war hoffentlich nicht Kurt Russells bester Western in nächster Zeit. 6/10
Irrational Man_ Bei Allen geht's mal auf und ab, manche Filme liebe ich, der nächste kann dann wieder belanglos sein. So wie auch hier, der Cast ist top, aber die Charaktere nerven teilweise und der Film war recht schnell wieder vergessen. Gab trotzdem ein paar witzige Momente, wo ich noch Hoffnung hat das der Streifen noch die Kurve kriegt. 5/10
Me and Earl and the Dying Girl_ Hm, eigentlich ein typisches Coming of Age-Drama, nichts besonderes. Hat trotzdem oft Spaß gemacht, vor allem der cinephile Nerdscheiss. 7/10
Mehr Kino als sonst diesen Monat, Star Wars kommt dann endlich nächste Woche dran.
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AnTrAxX  bad motherfucker


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#639 28.12.15 - 21:12
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Langeweile zwischen den Feiertagen...was macht man? Kino geht immer. Läuft was außer
Star Wars?
Hm
Im Herzen der See
Naja, Moby Dick hab ich sehr gern gelesen...wollen wir es mal versuchen.
Ich bin sehr überrascht...
Einfach ein richtig, richtig, richtig guter Film.
Die perfekte Mischung aus Action, Herz, Drama...CGI da eingesetzt wo es Sinn macht.
Man sieht doch viele Stunts-praktische Effekte.
Es ist schwer die Begeisterung an etwas genauem fest zu machen. Die Mischung war einfach sehr gelungen.
Die Ausstattung sieht toll aus, keinesfalls irgendwo billig oder gespart....die Hintergründe bei Totalen kamen natürlich aus dem PC, sahen aber irgendwie aus wie Matte-Paintings...fühlte sich an wie das was ich "früher" an Filmen so gemocht habe.
Und mit der Story von MD hat er nur sehr entfernt zu tun, insofern auch was Neues.
Für mich sind das im Moment locker 8.5 von 10.
Zuletzt bearbeitet von AnTrAxX am 28.12.15 - 22:38, insgesamt einmal bearbeitet |
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vega brother reservoir dog


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vega brother reservoir dog


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#641 10.01.16 - 18:48
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Kaum zu glauben, es gibt endlich einen Eli Roth Film der mir gefällt. Auch wenn ich damit wohl in der Unterzahl bin, Knock Knock kommt allgemein ziemlich schlecht weg. Klar, die Story ist nichts besonderes, typische Home Invasion. Trotzdem hatte ich meinen Spaß, Roth lässt den Bluteimer in der Ecke stehen und setzt auf Psychospielchen. Das tut dem Film echt gut, genauso wie die zwei weiblichen Villains. 7/10 Kopfhörern, bin jetzt schon auf Green Inferno gespannt.
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Captain Koons american g.i.


Geschlecht:  Beiträge: 517 Registriert: 27.08.07 Wohnort: Dresden Rockcity |
#642 17.01.16 - 22:35
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The Big Short
Auf einem gleichnamigen Sachbuch basierend behandelt der Film die Anfänge der Finanzkrise von 2008. Erzählt wird diese wahre Geschichte aus der Perspektive einer Hand voll verwegener „Wettkönige“, die schon im Vorfeld auf das Platzen der amerikanischen Immobilienblase setzten.
Mit diebischer Freude beleuchten die Protagonisten die Hintergründe hohler Heuchelpapiere und die absurden Auswüchse ihrer Arbeitswelt. Dabei werden Branchen-Begriffe wie Subprimes, Swap oder CDO mal dokumentarisch direkt in die Kamera und mit eingeblendeten Definitionen, mal aber auch originell von prominenten Cameos erklärt. Die flotte Abfolge der Ereignisse und die scharfen, pointierten Dialoge verlangen vom Zuschauer zusätzliche Aufmerksamkeit, wenngleich alles gelegentlich durch witzige Szenen aufgelockert wird. Gegen Ende kommt jedoch unausweichlich die Tragik in die Komödie, denn die Folgen für die betroffenen Bürger bleiben nicht unerwähnt...
Ich möchte vor allem aber die gut gezeichneten Hauptfiguren hervorheben. Da hätten wir:
- eine Halbhosen tragende Heavy Metal-Heuschrecke (chaotischer Christian Bale), von der die Idee zur waghalsigen Wette ausgeht, weswegen sie auch die längste „Streckfolter“ zu ertragen hat.
- einen Tiraden tönenden Trader (saulustiger Steve Carell ), der mit sich und Seinesgleichen hadert und dem System eins auswischen will
- einen schmierigen Banker (Erzähler und mal eine passende Rolle für Ryan Gosling), der mit profitieren aber das Risiko nicht allein seinem Arbeitgeber aufbürden möchte
- einen ehemaligen, abtrünnigen Anlageberater (bärtiger Brad Pitt), der sich zum moralpredigenden Prepper gewandelt hat, aber auf Grund seiner Reputation reaktiviert wird, um zwei mitmischende Fondmanagement-Frischlinge an die Tische der großen Player zu lotsen.
Sie alle spielen überzeugend und tragen den eher sperrigen Stoff mit Leichtigkeit über die 130Min lange Laufzeit. In einer Sequenz sind sie sogar fast vollständig vereint, als sie einen Kongress der Kasinokapitalisten in Las Vegas (Wo sonst?) besuchen, um sich gemeinsam von deren Gier, Gewissenlosigkeit und geistigen Umnachtung zu überzeugen. Denn die lassen dort lieber die Korken knallen anstatt ihre Rentiteregeln zu reflektieren.
Fazit: Uneingeschränkt unterhaltsamer Unterricht in Kapitalismuskritik verpackt in eine rasant inszenierte, rundumschlagende Realsatire! Dank eines kleinen „Cliffhangers“ zum Schluss könnte meinetwegen gerne in ca. fünf Jahren nach dem nächsten Finanzfiasko eine Fortsetzung folgen.
8/10 aufeinander abgestimmte Anfangsbuchstaben. 
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Bei Tarantino geh ich ins Kino! |
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AnTrAxX  bad motherfucker


Beiträge: 947 Registriert: 03.12.06
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#643 23.01.16 - 22:34
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Creed
Komme grad aus Creed.
Der beste "Rocky" den ich jeh gesehen habe...geht schon gut Richtung Rocky, aber nie so, daß es stört.
Echt ein guter Film
8/10
Zuletzt bearbeitet von AnTrAxX am 18.02.16 - 22:30, insgesamt einmal bearbeitet |
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Geschlecht:  Beiträge: 1813 Registriert: 31.08.06
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#644 18.02.16 - 21:58
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The Lobster_ Das Filmjahr 2016 kann sich bisher sehen lassen. Nach H8 und Revenant ist "The Lobster" das nächste Highlight. Der Grieche Yorgos Lanthimos hat mit "Dogtooth" schon ein verstörendes, kleines Meisterwerk abgeliefert. Jetzt gibt er sein englischsprachiges Debüt, mit einer der ungewöhnlichsten Stories die es in den letzten Jahren zu bestaunen gab. Fällt mir schwer den Film zu beschreiben und ich will auch nicht viel vorweg nehmen. Wer "Dogtooth" gesehen hat, kann ungefähr erahnen auf was er sich einlässt. "Lobster" ist aber weniger verstörend, dafür umso ansehnlicher. 8-9/10
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Blake nice guy eddie killer


Geschlecht:  Beiträge: 448 Registriert: 12.09.10 Wohnort: Im Grünen |
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