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moep0r  dial m for moep0r


Alter: 38 Geschlecht:  Beiträge: 2184 Registriert: 03.06.07 Wohnort: Bielefeld |
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EZR i won.


Geschlecht:  Beiträge: 6071 Registriert: 20.12.03 Wohnort: The Black Lodge |
#617 22.09.15 - 14:16
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Mr. Goodkat hat Folgendes geschrieben: |
Fack Ju Göhte 2 8/10 Tischtennisbälle
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Erich der Rote el duderino


Geschlecht:  Beiträge: 3263 Registriert: 15.04.06
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Mr. Goodkat rock n rolla


Alter: 37 Geschlecht:  Beiträge: 1625 Registriert: 06.04.07 Wohnort: Augsburg |
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Mr. Goodkat rock n rolla


Alter: 37 Geschlecht:  Beiträge: 1625 Registriert: 06.04.07 Wohnort: Augsburg |
#620 25.09.15 - 10:36
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Rammstein in Amerika
Seit heute kann man die Dokumentation "Rammstein in Amerika" + den "Konzertfilm Live from Madison Square Garden" (2010) auf Blu-Ray kaufen, gestern war Vorpremiere im Cinemaxx.
Die Doku zeigt den Weg zum Erfolg der Band in Amerika: Beginnend mit dem Ende der DDR und den folgenden Amerika-Roadtrips der zukünftigen Mitglieder, den Erfolg der Band in Deutschland und den dadurch gefassten Entschluss, den Sprung über den großen Teich zu wagen, die steigende Popularität in Amerika insbesondere durch David Lynchs Film "Lost Lighway", die ersten Touren (auch durch Lateinamerika) und den Abschied von Amerika nach 9/11 bis zur grandiosen Rückkehr 10 Jahre später beim Konzert im Madison Square Garden.
In der Doku kommen neben Rammstein selbst auch zahlreiche amerikanische Künstler (u.a. Iggy Pop, Marylin Manson, Scott Ian, Moby, Steven Tyler, Gene Simmons, Chad Smith, Kiefer Sutherland, Melissa auf der Mauer) und die Agenten und Booker der Band in Amerika zu Wort, die vom ersten Kontakt mit der Band bei Konzerten in Deutschland sowie den Elebnissen bei gemeinsamen Touren bzw. von den Schwierigkeiten bei der Vermarktung einer deutschen Band in Amerika berichten.
Neben zahlreichen Aufnahmen aus der Archiven von Rammstein, die sowohl ältere Konzerte als auch Privataufnahmen der Band zeigen, gibt es auch immer wieder Einblendungen des Konzerts im Madison Square Garden.
Außerdem erzählen Rammstein auch immer wieder nette Anekdoten aus dem Tourleben bzw. über ihre Probleme mit den amerikanischen Ordnungshütern, so werden sie immer mal wieder verhaftet oder Konzerte aufgrund der Show abgebrochen.
Der anschließende Konzertfilm vor 18.000 verrückten Amerikanern ist auch sehr sehenswert, insbesondere da Till schon während der Doku erwähnt, dass die Amerikaner doppelt so laut mitsingen wie die Fans in der Heimat. Leider gabs im Kino nur die gekürzte Fassung zu sehen.
10/10 Mädchen mit blauen Kopfhörern in der ersten Reihe und eine definitive Kaufempfehlung
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I myself will carry you to the gates of Valhalla… you will ride eternal, shiny and chrome! |
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gold watch unser mann in mexiko


Geschlecht:  Beiträge: 3448 Registriert: 11.01.04 Wohnort: mexico city |
#621 27.09.15 - 08:27
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gold watch hat Folgendes geschrieben: |
victoria, lief hier in mexiko anlässlich der deutschen filmwoche.
das konzept (der ganze film in einem schnitt) ist verrückt, aber die umsetzung genial. mir fehlen die worte. meisterstück. unglaublich. fängt ein wenig holprig an (liegt vielleicht auch daran, dass man sich an die unkonventionelle erzählweise erst ein paar minuten gewöhnen muss), aber dann geht es ab. eine leichtigkeit legt der film an den tag, man glaubt es nicht. die schauspielerische leistung wird fortlaufend immer besser und intensiver, ein genuss. die kamera verfolgt das geschehen genial. die musik stimmig. die geschichte ist sehr packend und man kommt vom trip gar nicht mehr runter. der film setzt massstäbe. wär's ein ami-film, der wär sowas von gesetzt bei den oscars. unbedingt reinschauen.
9/10 verrückten nächten |
Quentin's Bimbo hat Folgendes geschrieben: |
das ding ist, dass die gang um sonne schon recht nah an das heran kommt, was sich nachts durch die straßen berlins treibt. lau als hauptcharakter ist sehr stark, seine kumpels hingegen wirken sehr klischeehaft und leiden unter der chemie des protagonistenpaares. vor allem boxer mit seinem knasthintergrund war für mich schwach - der andere kollege "hey sister" genauso. victoria selbst ist der inbegriff der zugezogenen südeuropäerin: musikerin, arbeitet im café, süße naivität - aber schon seit 3 monaten vor ort? kommt schon! aber darüber kann man hinweg sehen, wenn man ihr ihre entscheidungen (ohne wissen, dass kohle für sie rausspringt, das café hinter sich lassen: fluchtwagen fahren, tough mitziehen und mal eben ohne perso in einem renommierten mittehotel einchecken - is klar!) glaubhaft finden würde. abgesehen davon ist der überfall und die gangstertruppe im parkhaus einfach nicht glaubwürdig. welcher idiot, der scheinbar das recht hatte, etwas von boxer einzufordern, gibt sich mit einem fünftel der beute zufrieden? das stinkt nach typisch deutschem krimimurks.
ich kann gar nicht mal richtig sagen, was es für mich so unerträglich gemacht hat. wahrscheinlich spricht mich keiner der charaktere an, dass ich wiederum nicht davon sprechen kann, von minute 1 an gefesselt im kino gesessen zu haben. mir waren die schicksale so egal, weil es gefühlt so viele von dieser art gibt. achso und die berliner bullen, die im hinterhof bei einer verfolgungsjagd direkt rumballern, müsst ihr mir auch mal zeigen. |
hey, das nenn ich mal eine antwort. danke dafür.
lass mich nochmal die ausgangslage beschreiben und dannach auf deine kritikpunkte eingehen.
junge frau aus spanien hat sich in berlin eine sklavenarbeit als unterbezahlte (aber immerhin bezahlte) angestellte in einem quartier-cafe ergattert und ist auf der suche nach bekanntschaften. nach so vielen nächten alleine in berlin verlässt sie eines frühen morgens eine underground-disko und trifft auf ein paar betrunkene jungs. so fängt der flim an.
und was folgt, sind 140 min und ein take. ununterbrochen.
das erste mal, als ich davon hörte, sagte ich "unmöglich". nicht auf kino-niveau.
nungut, der film wurde mir von verschiedenen seiten ans herz gelegt und ich habe mir ein kino gesucht, wo der film gezeigt wurde. zu meinem erstaunen war ich nicht der einzige gutgläubige, denn der saal war rammelvoll (cineteca nacional von mexiko-stadt).
was folgte war ein roadmovie unkonventioneller art, packend und dramatisch bis zur letzten einstellung. schlicht unglaublich, was ich da gesehen habe. schauspielerisch und technisch unglaublich. stoff, das ich noch tage später gedanklich verarbeitet habe.
kritikpunkte: ok, mit recht sagt bimbo, dass der bösewicht im film surreal wirkt. und mit recht sagt er auch, dass die figuren naiv gezeichnet wurden. und auch mit recht sagt er, dass die bullen zu forsch auf die situation reagieren und übertrieben wild los ballern.
nunja, da kann ich nur darauf antworten, dass es ein film ist. aber ein verdammt guter.
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AnTrAxX  bad motherfucker


Beiträge: 947 Registriert: 03.12.06
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Erich der Rote el duderino


Geschlecht:  Beiträge: 3263 Registriert: 15.04.06
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#623 05.10.15 - 15:24
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The Martian
Nach dem Trailer und wegen Ridley Scott hab ich mir eigentlich gedacht, dass das ein ernster Survival Sci Fi wird. Nunja, survival schon, allerdings wenig ernst. Der Film bombadiert einen geradezu mit Gags im Minutentakt. War teilweise schon ganz witzig, allerdings zieht damit die emotionale Seite ganz und gar nicht. Immer wenn Matt Damon mal ein bisschen was von der Verzweiflung der Lage zeigt, kommt auch gleich ein Scherzspruch hinterher. Mit den Gags haetten sie sich ein bisschen zurueck nehmen koennen, auch wenn manche Sachen schon lustig sind. Logik darf man auch nicht erwarten, also ich mein das ist ja normal bei Sci Fis, aber in diesem Fall wars schon extrem. Manchmal musste ich mir schon das Lachen verkneifen, so irrsinnig waren manche Dinge (ich sag nur Gaffa Tape und Chinas Rolle). Nicht so schlimm, denn der ganze Film nimmt sich nicht so ernst. Unterhaltsam ist er schon, ein 2tes Interstellar sollte man aber nicht erwarten.
6,5/10 Kotkartoffeln
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Bierdurst - ein Durst nach Bier, der nur zu vergleichen ist mit dem unstillbaren Hunger nach Ei - Eihunger. |
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Captain Koons american g.i.


Geschlecht:  Beiträge: 517 Registriert: 27.08.07 Wohnort: Dresden Rockcity |
#624 09.10.15 - 11:58
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Sicario
Weil mich der amerikanische Drogenkrieg interessiert und der Cast ansprach, musste ich auch hier rein.
Zu sehen bekam ich einen erwartet ernüchternden und geradlinigen Thriller über eine kampferprobte Task Force aus diversen US-Behörden-Cowboys und Söldnern und deren völkerrechtlich sowie moralisch fragwürdigen Methoden im Kampf gegen ein mexikanisches Drogenkartell.
Mitmischen darf hier auch eine kompetente Polizistin (toll gespielt von Emily Blunt), die als einzige Identifikationsfigur für die überwiegend uninformierten Zuschauer fungiert. Sie wird quasi von einem Einsatz in den nächsten geschleift und erfährt lange nicht, was genau der Hintergrund einzelner Mitglieder und letztlich das Ziel der Soko ist. Diese andauernde Unbehaglichkeit, die aus dieser Situation entsteht, macht einen Großteil der Spannung aus, die fast den ganzen Film über aufrecht erhalten wird. Dazu gibts noch kompromisslose Shootouts und eindrucksvolle Kameraflüge über mexikanische Wüsten (-käffer) zu einem bedrückenden Shark-Score.
Also eigentlich ein schön kaltblütiger und dreckiger Polizeifilm, bei dem aber leider einiges fehlt.
Z.B. mehr reingeschriebene Tiefe in den männlichen Hauptcharakteren, die Brolin und Del Toro zudem zwar solide aber weit hinter ihren Möglichkeiten spielen. Oder ein höherer Gewaltpegel, der auch mit der 16er Freigabe drin gewesen wäre. Obendrein liefert der Film seit Soderbergh's Traffic auch kaum neue Erkenntnisse zum Thema...
Fazit: Ganz gut gemacht, schöpft sein Potenzial jedoch nicht aus.
6,5/10 Kilo Koks
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Bei Tarantino geh ich ins Kino! |
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moep0r  dial m for moep0r


Alter: 38 Geschlecht:  Beiträge: 2184 Registriert: 03.06.07 Wohnort: Bielefeld |
#625 10.10.15 - 09:21
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Erich der Rote hat Folgendes geschrieben: |
The Martian
Nach dem Trailer und wegen Ridley Scott hab ich mir eigentlich gedacht, dass das ein ernster Survival Sci Fi wird. Nunja, survival schon, allerdings wenig ernst. Der Film bombadiert einen geradezu mit Gags im Minutentakt. War teilweise schon ganz witzig, allerdings zieht damit die emotionale Seite ganz und gar nicht. Immer wenn Matt Damon mal ein bisschen was von der Verzweiflung der Lage zeigt, kommt auch gleich ein Scherzspruch hinterher. Mit den Gags haetten sie sich ein bisschen zurueck nehmen koennen, auch wenn manche Sachen schon lustig sind. Logik darf man auch nicht erwarten, also ich mein das ist ja normal bei Sci Fis, aber in diesem Fall wars schon extrem. Manchmal musste ich mir schon das Lachen verkneifen, so irrsinnig waren manche Dinge (ich sag nur Gaffa Tape und Chinas Rolle). Nicht so schlimm, denn der ganze Film nimmt sich nicht so ernst. Unterhaltsam ist er schon, ein 2tes Interstellar sollte man aber nicht erwarten.
6,5/10 Kotkartoffeln |
Der Humor ist der Vorlage geschuldet, ich les gerade das Buch und da ist Watney auch eher so der lustige. Gehe naechste Woche rein, mal schauen.
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EZR hat Folgendes geschrieben: |
| Änder mal deine Signatur, Moep0r! Das Forum hat demokratisch entschieden, dass du nur der roteste Rotschopf bist, den dümmsten Nick hast du leider nicht. |
OMGWTFBBQ1337 |
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AnTrAxX  bad motherfucker


Beiträge: 947 Registriert: 03.12.06
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#626 10.10.15 - 23:09
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Everest
Sehr positiv überrascht.
Keine Effekthascherei, keine übertriebene Action.
Wirkt fast wie eine Doku mit sehr schönen Bildern und emotionaler Geschichte.
Ich persönlich teile das "sich in Gefahr geben um Berge zu besteigen" Gefühl nicht, der
Film hat mich aber trotzdem begeistert und ist für mich der bisher Beste Film zum Thema
Bergsteigen den ich gesehen habe.
8.75/10 Ford Granadas
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Well, let's not start sucking each other's dicks quite yet. |
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Flu superfly tnt


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Vic    k-billy fan


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AnTrAxX  bad motherfucker


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Mr. Goodkat rock n rolla


Alter: 37 Geschlecht:  Beiträge: 1625 Registriert: 06.04.07 Wohnort: Augsburg |
#630 19.10.15 - 09:42
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Der Marsianer
Kann mich Erichs Meinung größtenteils anschließen: Netter Sci-Fi-Film, aber kein zweites Interstellar. Damon ist eine gute Wahl für Wattney und ansonsten passt die Besetzung auch. Die Sprüche von Wattney finde ich zwar im Film auch ganz amüsant, allerdings wird im Buch die Verzweiflung und teilweise Aussichtslosigkeit wesentlich intensiver geschildert, so dass der Galgenhumor die Szenen nur auflockert und nicht bestimmt wie im Film. Äußerst schade (aber irgendwie auch nachvollziehbar, wäre ansonsten wohl zu langweilig für den Mainstream) finde ich, dass der wissenschaftliche Aspekt des Buches im Film ziemlich in den Hintergrund rückt. Schlimm sind dagegen manche Änderungen, die den Film wesentlich weniger realistisch aussehen lassen als die Buchvorlage, z.B.
Auch fehlen leider ein paar spannende Szenen der Vorlage, z.B.
Im Großen und Ganzen aber durchaus unterhaltsamer Sci-Fi-Film und daher 7/10 Kartoffeln
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