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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#796 28.12.04 - 13:51
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Ich habe gestern Mothman Prophecies (OFDb, IMDb) gesehen.
Lord Bangs@OFDb hat Folgendes geschrieben: |
Unheimlicher Film, optisch zwar gestylt und kalt, dafür beklemmend und unheilsschwanger.
Regisseur Mark Pellington wechselte nach seinem ultrarealen Terroristen-Streifen "Arlington Road“ zum Fantasy-Fach. Die Romanverfilmung von John A. Keels angeblich selbsterlebten Roman wurde wahrscheinlich auch vorgenommen, da Mystery-Filme (doofe Bezeichnung; eigentlich sind es simple Gruselfilme) im Moment gerade Hochkonjunktur haben.
Mr. Pellington hat ein durchaus talentiertes Händchen, uns eine Geschichte spannend zu verkaufen, die eigentlich gar nicht existiert. Die Atmosphäre ist bedrohlich und düster, keiner (weder die Zuschauer noch die Agierenden auf der Leinwand) weiss zu irgendeinem Zeitpunkt des Filmes, was nun wirklich passiert ist oder passieren wird.
Und trotzdem: Von Langeweile kann nicht die Rede sein; mich hat das Geschehen ziemlich in seinen Bann gezogen.
(Was hätte das für einen Film gegeben, wenn David Lynch ihn gemacht hätte ...!)
Die Besetzung ist halt typisch Hollywood (Richi Geres Rolle hätte auch gut von Harrison Ford gespielt werden können), doch hab ich Gere als anfänglichen Realisten und "elder Yuppie“, dem immer mehr aufgeht, dass es noch eine (mindestens!) Welt gibt, überzeugend gefunden.
Nicht zu empfehlen den Leuten, für die immer alles aufgeklärt werden muss, ebenso denjenigen, die ihrer Phantasie wenig zutrauen und immer gleich ein Monster sehen wollen.
Laura Linney und Richard Gere spielten übrigens schon in Gregory Hoblits brillantem "Primal Fear“ ("Zwielicht“) zusammen.
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Sehr interessant ist dort auch das Review und "Das Mottenwesen: Der wahre Hintergrund" von dekkker.
An den Schauspielern gibt es nichts auszusetzen. Ich war z.B. verwundert, wie gut Richard Gere dort reinpasst - wieder keine Schmollrolle fuer ihn. Die Kamera und der Schnitt gefallen mir gut. Diverse Stilmittel wie Zeitlupe, Zeitraffer, Farbverfaelschungen usw. werden nicht uebermaessig eingesetzt. Zwar auch passend aber dennoch teilweise etwas dudelig: Die Musik. Die Story selbst ist - fuer mich - interessant, wenn auch gegen Ende das Gefuehl aufkommt, dass sie in die Laenge gezogen wurde. Insgesamt bauen sich aber ohne viel Schnickschnack und Effekthascherei eine Spannung und Interesse auf.
Dennoch schafft er es nicht, die eine oder andere aufgeworfene Frage so im Raume stehen zu lassen, dass es einem zum Nachdenken anregt, den Film fuer den Durchblick ein weiteres mal sehen zu muessen. Zwar gibt es am Ende einen Aha-Effekt, leider ist dieser aber nicht fuer das Gesamtbild relevant.
Mothman ist sicherlich an Freunde des Mystery-Genre gerichtet, haelt aber nicht mal den ambitionierten Rookie auf Trab.
Der Film ist insgesamt aber durchaus als gelungen zu bezeichnen. Ich bin aber der Ueberzeugung, dass es div. andere Regisseure gibt, die mehr daraus haetten machen koennen.
Fuer mich liegt der Film bei 6,8/10
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gold watch unser mann in mexiko


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#797 29.12.04 - 23:40
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hab ich auch reingeschaut. sah gut aus. r. gere mal wirklich gut. der regiesseur von arlington road.
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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#798 30.12.04 - 00:56
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hab ich damals auch gesehen. soweit ich mich erinnern kann, hab ich ständig auf was gewartet, was aber nie kam, auf das gewisse etwas ...
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#799 30.12.04 - 02:40
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Da es eh alles nur wage angedeutet wird, ging es eigentlich. Aus dem Film haette jedenfalls ein richtiger knaller werden koennen. Ich fand schon loeblich, dass es kein Film mit Effekthascherei wurde.
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gold watch unser mann in mexiko


Geschlecht:  Beiträge: 3448 Registriert: 11.01.04 Wohnort: mexico city |
#800 30.12.04 - 23:40
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hab den film nie ganz gesehen, nur zwischendurch reingeschaut. - schon möglich, dass er in die länge gezogen ist, ohne wirklich auf den punkt zu kommen. aber das passte ja auch, bzw die wage darstellung macht es erst richtig spannend.
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Mr. White reservoir dog

Geschlecht:  Beiträge: 1773 Registriert: 28.03.03
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#801 31.12.04 - 01:40
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Also mir gefiel der Film recht gut, hab den sogar auf DVD daheim.
Solche Themen interessieren mich sowieso immer... und wie es sebi schon gesagt hat, solltet ihr euch mal den "wahren Hintergrund" durchlesen!
Aber ansonsten solltet ihr in 15min "Swingers" auf ZDF anschauen!
Hat schon Kult-potential... besonders die Szene in der über QT und Scorsese geredet wird und die beiden darauf folgenden Parts! 
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Vic    k-billy fan


Geschlecht:  Beiträge: 15018 Registriert: 15.12.01
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#802 31.12.04 - 03:09
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vorher lief auf arte ne repo. da hat man quent ein paar minuten gesehen, er redete über musik in filmen.
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sebi junior admin


Geschlecht:  Beiträge: 5507 Registriert: 22.05.03 Wohnort: Lower Saxony |
#803 31.12.04 - 13:50
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Swingers (IMDb, OFDb), lief ja heute morgen um 01:55 Uhr auf ZDF.
tvtv.de hat Folgendes geschrieben: |
Gesellschaftskomödie, USA 1996
Von Nachtschwärmern und Stadtneurotikern erzählt "Swingers", eine moderne Liebes- und Beziehungsgeschichte im Amerika der neunziger Jahre. Mike, ein junger New Yorker Schauspieler, versucht nach einer Enttäuschung in Hollywood beruflich wie privat wieder Fuß zu fassen. In voller Erwartung auf wilde Nächte, ungehemmte Kommunikation und erotische Abenteuer auf ausschweifenden Parties wird er Teil der Swinger-Szene. In "Swingers" wird der glamouröse Mythos über die verrückteste Stadt Amerikas wieder lebendig, das Nachtleben in Hollywood tobt. Das Budget der inzwischen zum Kultfilm avancierten Produktion betrug 250000 Dollar. Regisseur Doug Liman übernahm die Kameraführung, Drehbuchautor und Produzent Jon Favreau fungierte auch als Hauptdarsteller Mike.
Mike (Jon Favreau) ist vor einem halben Jahr von New York nach Los Angeles gezogen, um sich von seinem Liebeskummer zu erholen und sein Glück als Schauspieler zu machen. Nachdem ihn seine große Collegeliebe verlassen hat, ist er todunglücklich. Den von Minderwertigkeitsgefühlen Geplagten versuchen seine Freunde Trent (Vince Vaughn), Rob (Ron Livingston), Sue (Patrick van Horn) und Charles (Alex Desert) der Einsamkeit zu entreißen, und sie erobern das Nachtleben von Hollywood ...
Nach den üblichen Startschwierigkeiten lernt Mike eines Abends die attraktive Nikki (Brooke Langton) kennen. Aber das Nachtleben ist auch in Hollywood kein Zuckerschlecken. Mal entgeht die Clique nur knapp einer Straßenschlacht, zum anderen meldet sich Mike zu früh bei seiner neuen Flamme. Niedergeschlagen überlegt er, nach New York zurückzukehren. Doch dann lernt er die bezaubernde Lorraine (Heather Graham) kennen.
"Swingers" hat mit seiner Odyssee durch Diners, Bars und Nachtclubs einen Episodencharakter mit vielen amüsanten, originellen Momentaufnahmen, die sich am Ende aber zu keiner abgeschlossenen Geschichte formen. So entsteht das Porträt der sogenannten "Cocktail-Generation", die auf ihren Streifzügen durch die Nacht der Kunst der Anmache und der Verführung frönt und dem Swing der dreißiger und vierziger Jahre verfallen ist.
"Swingers" gilt als der erste Film, der die Energie und die Spannung des Nachtlebens von Los Angeles realistisch einfängt. So wurden etwa die Barszenen im "Three of Club" oder im "Dresden" während der regulären Öffnungszeiten gedreht.
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Ein toller Film, der von seinen Darstellern lebt. Keine auf Hochglanz polierten Bilder. Die Musik ist ganz grosse Sahne. Auch wenn es ein Grundthema gibt, kann man nicht sagen, dass hier ganz grosse Geschichten erzaehlt werden. Eher ist es ediglich ein Einblick in das Leben mehrerer Freunde. Der ganze Mix laesst einen aber dahinschweben und wirkt zuweilen recht realistisch. Ich bin mir sicher, dass man diesen Film mehrfach anschauen kann. Man wird zwar nichts neues finden, aber die Kost ist sehr leicht und das Gesamtbild hat einen gewissen Kultfaktor, was nicht zuletzt auch an der Musik liegt. Es macht Spass, zuzuschauen.
Wie White schon sagte, wird an einer Stelle ueber QT und MS geredet. Sogar ein RD Filmposter ist im Film zu finden.
7,3/10 moechtegern-erfolgreichen-Maennern
Die DVD gibt es wohl so um 5 EUR. Sollte mir die also mal ueber den Weg laufen, werde ich zugreifen.
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Mr. White reservoir dog

Geschlecht:  Beiträge: 1773 Registriert: 28.03.03
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#804 31.12.04 - 15:30
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Sie reden ja darüber, dass QT von MS klaut...
So, und genau deswegen kommt später im Film wie sin in Zeitlupe zu ihren Autos gehen (wie in "Reservoir Dogs") und später betreten sie einen Club durch den Hintereingang und gehen dabei durch die Küche (wie in "GoodFellas").
Gut find ich auch, dass bestimmt jeder so ne Clique hat und man sich mit einem der Personen vergleichen kann.
Bei imdb.com bei "Trivia" gibt es auch einige nette Sachen zu lesen.
Zum Beispiel das die Figuren von Jon Favreau, Vince Vaughn und Ron Livingston auf sich selbst beruhen. (Jon Favreau hat ja auch das Drehbuch geschrieben)
Und da man sich so gut in alle hineinversetzen kann geb ich dann doch eine 8/10 (manchen vll. zu hoch, aber was solls!).
Denn dank Swingers wissen wir was?
Genau: Wir müssen Kapital sein und mind. 2-3 Tage warten bis wir eine Frau zurückrufen! 
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#805 31.12.04 - 18:18
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fuck, wollte mir swingers aufnehmen, aber der scheiss recorder hat gestreikt, bzw mehr als das intro hat er nicht aufgenommen. fuck it!
gestern nacht kam auch eine doku über "the doors" auf arte, hab ich auch verpasst. so wie das mit quentin... naja, die bringen doch immer wiederholungen, von daher...
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#806 02.01.05 - 01:49
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was für ein fernsehabend!
zuerst "eine handvoll dollar" geschaut. bildqualität war zwar schlecht, (das soll ne restaurierte fassung sein?!), aber der film ist schon klasse! - schlagt mich, hab den streifen zum ersten mal gesehen! erinnerte mich leider die ganze zeit an "last man standing", das ja offensichtlich ein remake ist. schade, hätte ich "last man standing" nicht gekannt, wär mir "eine handvoll...) wahrscheinlich noch besser eingefahren.
dann "für ein paar dollar mehr". auch diesen hatte ich bisher noch nie gesehen! hammer! bildqualität diesmal viel besser und auch der film hat mir besser gefallen als "eine handvoll...). liegt einerseits sicher auch daran, weil ich die story noch nicht kannte, und anderersteits weil hier halt viel mehr abwechslung drin ist. z.b. verschiedene coole schauplätze, auf den figuren wird tiefer eingegangen und dann das "spiel" zwischen clint und lee van cleef, einfach grossartig!
jetzt läuft ja sam peckinpah's "the wild bunch" fast gleichzeitig auf SF1 und kable1. man, grösser kann die bildqualität ja nicht mehr sein! auf sf1 in 16:9 format und satten farben, auf kabel1 verbleicht und fast in vollbildformat... mal sehen, ob auf sf1 auch weniger geschnipselt wurde.
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#807 02.01.05 - 02:56
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na bitte, auf sf1 wurde der kehlschnitt gezeigt.
die version, die kabel1 gezeigt hat, ist wirklich unter aller sau. verblasste farben und ein bildformat, bei dem die hälfte an den seiten verloren ging. man man, sowas nenn ich einen film ruinieren.
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#808 02.01.05 - 03:28
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komm auch gerade von der couch. auf K1 haben sie den kehlschnitt nicht gezeigt. naja, es gibt shlimmeres. the wild bunch, starker western. anders und vielleicht nicht so cool, wie ein leone, aber trotzdem sehenswert. was mir bei dem film aufgefallen ist, die hauptdarsteller haben gelacht, verdammt oft und verammt laut, hab ich bis jetzt noch nie gesehen. das machte den film sympatisch. wenn mal ne dvd auf deutsch rauskommt, werd ich mir den leisten. the wild bunch - sie kannten kein gesetz: tja, deswegen sind sie wohl auch alle draufgegangen. 7,5/10 unterlegscheiben!
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